Alleine leben,
nicht jedem ist dazu die Kraft gegeben.
Menschen, liebgeworden,
sind verstorben.
Bis das Haupt ergraute wurde viel erlebt,
dann am Ende seiner Tage niemand gerne alleine lebt.
Es tritt ein, die Zeit des stillen "Schweigens",
damit auch, der Beginn eines langen Leidens.
Man ist alleine, alleine mit mancher einsamen Nacht,
aus Sorge vor dem neuen Tag wird schlaflos sie durchwacht.
"So ist`s nicht das rechte Leben,
auf solchem liegt kein Segen".
Schwer wiegen die Stunden,
in denen man keine Ruhe gefunden.
Nur langsam verrinnt die Zeit,
bis man sich löst vom durchlebten Leid.
Man soll sich hüten,
ständig übers Gewesene zu brüten,
Ruhen lassen die Vergangenheit,
zu Grabe tragen die alte Zeit.
Vertrauensvoll durch seine Lebenstage weiter wandern,
es kommt auch ohne unser Zutun eines zum andern.
Irgendwann für jeden der "Vorhang" fällt,
eine "Bestimmung" die einst bei jedem Einzug hält.
(c) by Horst M. Kohl, August 2026
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