Gewitter zieht auf

Gewitter

Wolken ziehen mächtig übers Land,
zum Himmel blicken Menschen, wie gebannt.
Aus der Ferne leises Grollen ist zu hören,
Wind kommt auf, schon neigen sich die Föhren.

Durch die Gassen pfeift der Wind,
alles eilt nach Haus geschwind.
Türen und Fenster heißt es schließen,
schon fängt es an zu gießen.

Es beginnt zu toben,
scheinbar, nichts Gutes kommt von droben.
Jung und Alt falten ihre Hände zum Gebet,
den HERRN um Gnade bitten, ist`s nie zu spät.

Dunkle Gewitterwolken,
verängstigte Augen sie verfolgen.
Regenrauschen, endlich wird es schwächer,
man zieht sich zurück in die Gemächer.

Nur noch matt blitzt es von droben,
Menschen, Gott den HERRN von Herzen loben.
Spärlich leuchtet`s noch ab und zu,
Alt und Jung begeben sich zur Ruh.



(c) by Horst M. Kohl, Juni 2024
Heimat- und Naturfreund
www.gedichtevonhorstmkohl.de

 

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