News 2026

a jockel02 1

 

 Liebe Besucher*innen und Freund*innen dieser Webseite
Hier finden sie aktuelle Meldungen und News zu dieser Seite, sowie Neuerscheinungen unserer Autor*innen. Neben den literarischen Beiträgen finden sie hier auch Meinungen, Beiträge und Reportagen aus dem aktuellen Zeitgeschehen. Unternehmen Sie mit uns gemeinsam eine Reise durch dieses Jahr.

 

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Mai Verbinden J.Laß 
Mai ist der Monat,
in dem das Licht wieder Vertrauen fasst.
Zwischen Blättern, Stimmen und Atemzügen
entsteht ein Raum,
in dem wir uns neu begegnen können.

 

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Haiku

Moos hält sich am Stamm.
Altes trägt das junge Grün —
Zeit webt ihr eigenes Band.

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  News · Mai
Mai-Kurzgeschichte

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 Der Riss im Licht: Eine Mai-Kurzgeschichte
Der Mai kam in jenem Jahr nicht mit dem üblichen sanften Grün, sondern mit einer unerbittlichen Helligkeit, die keinen Schatten duldete. Für ihn fühlte es sich an, als würde das Licht gegen eine Mauer in seinem Inneren drücken – eine Mauer, die er über Jahre sorgfältig aus Pflichten, Rollen und dem Schweigen über das Alte errichtet hatte.Es geschah an einem jener stillen Vormittage. Ein Glas entglitt seiner Hand. Es war kein teures Erbstück, nur ein einfaches Wasserglas, doch als es auf dem harten Boden zersprang, war das Geräusch lauter als der Aufprall. In diesem Moment schien die Zeit ihre Richtung zu ändern. „Glas zerbricht. Im Fallen zeigt es, was es war.“ Er sah auf die Scherben und begriff plötzlich, dass nicht nur das Glas zerbrochen war, sondern auch die Illusion seiner eigenen Unantastbarkeit. Etwas stieg in ihm auf, ein namenloses Wissen, das ihn schon lange kannte, während er versucht hatte, es zu vergessen.Er erinnerte sich an das Bild vom „Wasser unterm Stein“. Jahrelang hatte er geglaubt, das Verdrängte würde schlafen, wenn man nur schwer genug darauf lastete. Doch die Krise lügt nicht. Sie hob den Stein an und gab den Blick frei auf das, was er nicht ansehen wollte: die Einsamkeit hinter der Fassade, den Durst nach Echtheit.Der Weg durch den Mai wurde für ihn zu einem Gang durch das Feuer der Wahrheit. Er merkte, dass er nicht mehr kämpfen konnte. Er ging hindurch. Es war kein dramatischer Kampf, sondern eher ein Entschluss zur Erleichterung. Er „ließ die Schwere zurück, so wie man ein schweres Kleid ablegt“, einfach, weil es Zeit war. Die Rollen, die er gespielt hatte, das ständige Suchen nach einem Weg, nach Anerkennung, nach einem Ziel – alles fiel von ihm ab.In dieser neuen Nacktheit des Geistes bemerkte er eine Veränderung. Er suchte keinen Weg mehr, denn er war selbst der Weg geworden. „In mir geht das Wesen“, flüsterte er sich zu. Es war ein Gehen ohne Eile, ein Sein ohne Absicht. Er wurde dabei ganz, nicht weil er geheilt war, sondern weil er nichts mehr ausschloss.Er hörte auf, seine Wunden zu verhüllen. Er begann, in ihrer Weite zu wohnen. Er verstand nun, dass eine Wunde nicht nur ein Defekt ist, sondern die Stelle, an der das Licht in das Dunkel des Ichs eintritt. Er wurde stiller. Nicht leer im Sinne einer Abwesenheit, sondern durchlässig für das Leben selbst.Am Ende des Monats stand er im Garten. Das Licht des Mais schien nicht mehr gegen ihn zu drücken, sondern durch ihn hindurchzufließen. In diesem stillen Ja zum Zerbrechen fand er eine Verbindung, die tiefer war als alles, was er zuvor gekannt hatte. Er war nicht mehr ein einsamer Stein im Fluss des Lebens, sondern das Wasser selbst.Er war endlich eins mit dem, was ist. Ganz.

 © J.Laß

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a jockel


  L
iebe Besucherinnen und Besucher,
 schön, ihr im Mai den Weg hierher gefunden habt. In meinem Jahresbogen ist dieser Monat dem Thema „Verbinden“ gewidmet – und das hat einen guten Grund.

Der Mai ist ein Übergangsmonat: Die Kälte ist gegangen, die Hitze des Sommers hat noch nicht begonnen. Wir leben in einem Dazwischen, das sich nicht nur im Wetter, sondern auch in unserer inneren Bewegung zeigt. Genau in solchen Zwischenräumen wird Verbindung möglich. 

Warum „Verbinden“ das Thema im Mai ist
Nach den stilleren, eher nach innen gerichteten Wintermonaten und dem vorsichtigen Öffnen des Aprils beginnt im Mai eine andere Qualität:Wir treten wieder stärker in Beziehung – zur Natur, zu anderen Menschen und zu uns selbst.
Die Natur macht es uns vor:Die Bäume tragen ein frisches, helles Blätterdach, das noch nicht beschwert, sondern durchlässig wirkt.Das Moos wächst am alten Stamm und zeigt, wie Neues auf Altem Halt findet.Blüten und Samen – wie beim Löwenzahn – liegen dicht beieinander: Werden und Vergehen sind in einer einzigen Pflanze vereint.Der Mai ist die Zeit, in der sichtbar wird, dass nichts für sich allein steht. Alles ist Teil eines Geflechts. Genau das ist der Kern von Verbinden.

Was „Verbinden“ wirklich bedeutet

In unserer heutigen Welt wird Verbinden oft mit „vernetzt sein“ verwechselt: viele Kontakte, viele Kanäle, viel Kommunikation. Doch echte Verbindung hat eine andere Qualität.Verbinden heißt:wieder spürbar zu werden – für sich selbst und für andere,sich berühren zu lassen, statt nur zu funktionieren,zu merken: Ich bin Teil von etwas Größerem.Die Natur liefert dafür ein starkes Bild:Unter der Erde sind Pflanzen über feine Pilzgeflechte miteinander verbunden. Sie tauschen Nährstoffe, Wasser und Informationen aus. Ältere Bäume unterstützen jüngere. Kein Baum steht wirklich allein – auch wenn wir nur den Stamm sehen.So ähnlich ist es bei uns Menschen:Wir brauchen Orte, an denen unser Inneres ein Echo findet. Wo das, was wir fühlen, nicht ins Leere läuft. Wo Freude geteilt und Schmerz gehalten werden kann. Verbundenheit ist kein Luxus, sondern ein seelisches Grundnahrungsmittel.

Verbinden als innere BewegungVerbinden beginnt nicht im Außen, sondern im Inneren.Wenn wir aufhören, uns nur über Leistung zu definieren.Wenn wir uns erlauben, unfertig zu sein.Wenn wir zugeben dürfen: Ich brauche andere.Echte Verbindung entsteht dort, wo wir ein Stück unserer Schutzschicht ablegen. Nicht, indem wir alles preisgeben, sondern indem wir durchlässig werden:Wir zeigen, was uns wirklich bewegt – und sind bereit, auch das des anderen zu hören.

Der Mai ist dafür ein idealer Monat:Die Welt ist offen genug, um hinauszugehen, aber noch ruhig genug, um nicht überrollt zu werden. Es ist eine Zeit, in der wir ausprobieren können, wie Nähe sich anfühlt – ohne gleich im Hochsommertrubel zu landen.Verbinden im Jahresbogen steht der Mai an einer Schlüsselstelle:Die Monate davor waren geprägt von Rückzug, Innenschau und leisen Veränderungen.Die kommenden Monate bringen mehr Aktivität, Begegnung und äußere Bewegung.Der Mai verbindet diese beiden Bewegungen:Er ist die Brücke zwischen Innen und Außen.Darum ist „Verbinden“ das Thema dieses Monats:Verbinden mit dir selbst:Spürst du, was du wirklich brauchst – jenseits von Erwartungen und Rollen?Verbinden mit anderen:Gibt es Menschen, denen du wieder ehrlicher begegnen möchtest? Vielleicht leiser, aber echter?Verbinden mit der Welt:Nimmst du wahr, wie sehr du eingebettet bist – in Natur, Zeit, Beziehungen?

 

Was du im Mai für dich mitnehmen kannst
Der Mai muss kein Monat der großen Vorsätze sein. Er kann ein Monat der kleinen, stillen Schritte werden. Vielleicht helfen dir diese Fragen als Begleiter:
Wo darf ich ein Stück meiner Fassade loslassen, um wieder berührbar zu werden?Mit wem möchte ich in diesem Monat ein echtes Gespräch führen – jenseits von „Alles gut“?Wo spüre ich, dass ich Teil eines größeren Zusammenhangs bin – und kann ich diesen Moment bewusst würdigen?

Verbinden bedeutet, anwesend zu sein – bei dir, beim anderen, im Augenblick.Der Mai erinnert uns daran, dass wir nicht als Einzelwesen durch das Leben gehen.Wir sind – wie der Baum und das Moos, wie Blüte und Samen, wie Licht und Schatten – Teil eines lebendigen Ganzen.Ich wünsche dir einen Mai, in dem du spüren kannst, was Verbinden für dich ganz persönlich bedeutet:leise, ehrlich, ohne Druck – aber mit Wirkung.

J/L

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a FederTusche

Literarische Impulse im Mai · Literatur im Übergang

Literatur hat ihre eigenen Jahreszeiten — und der Mai gehört zu jenen Monaten, in denen Texte anders klingen. Er ist ein Monat des Übergangs: nicht mehr Winter, noch nicht Sommer. Ein Zwischenraum, in dem sich die Welt neu sortiert. Genau in solchen Momenten wird Literatur besonders lebendig.

Der Mai ist ein Monat, in dem Geschichten beginnen.Nicht laut, nicht dramatisch, sondern leise — wie ein Satz, der sich erst tastend formt.Viele große literarische Motive wurzeln in diesem Gefühl: Aufbruch, Erwachen, erste Nähe, die Ahnung eines Weges, der sich öffnet.

In der Natur zeigt sich dieses Erzählen überall:Das helle Grün der Bäume wirkt wie ein frisch aufgeschlagenes Kapitel.Das Moos am Stamm erzählt von Verbundenheit über Zeiträume hinweg.Blüten, die sich öffnen, erinnern an Figuren, die beginnen, sich selbst zu erkennen.

Der Mai ist ein literarischer Monat, weil er uns einlädt, genauer hinzusehen.Er schenkt uns jene Art von Aufmerksamkeit, die gute Literatur braucht:ein langsameres Tempo, ein offenes Herz, die Bereitschaft, Resonanz zuzulassen.Literatur im Mai bedeutet:Texte nicht nur zu lesen, sondern sich von ihnen berühren zu lassen.Sätze nicht nur zu verstehen, sondern in ihnen etwas Eigenes zu entdecken.Geschichten nicht nur zu verfolgen, sondern sich mit ihnen zu verbinden.Vielleicht ist das die eigentliche Kunst des Lesens im Mai:zu spüren, dass jede Zeile ein Faden ist —und dass wir selbst Teil des Gewebes werden,wenn wir uns darauf einlassen. Der Mai lädt uns ein, Literatur als Verbindung zu erleben:zwischen Innen und Außen,zwischen Vergangenheit und Zukunft,zwischen uns und der Welt.

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 Mai
Im Mai wird jede Geste weich,
ein warmer Faden zwischen unseren Händen.
Die Luft ist voller halber Sätze,
die nur darauf warten, zu einem Wir zu werden.

Wir treten aus dem Winterlicht,
noch blass, noch unentschlossen,
und merken doch: Da ist eine Verbindung hin zum Anderen,
ein leises Fragen: Bist du auch da?

Verbundenheit beginnt selten laut.
Sie beginnt in Blicken, die nicht sofort wieder ausweichen,
in Worten, die nicht nur füllen –
sondern etwas öffnen.

Der Mai fragt nicht, ob man bereit ist.
Er legt einfach zwei Schritte nebeneinander –
und wartet.


© J. Laß

 

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 Meine Buchvorstellung im Mai
John O'Donohue – Anam Cara. Spirituelle Weisheit aus der keltischen Welt

 
Das Cover von „Anam Cara. Spirituelle Weisheit aus der keltischen Welt“ zeigt einen sanften, hellgrünen Hintergrund, der an irische Landschaften und keltische Naturverbundenheit erinnert. Im Zentrum steht ein goldenes keltisches Knotensymbol, klar und symmetrisch, das die Idee des Seelenfreundes visuell trägt. Der Titel „anam cara“ ist in warmen, erdigen Buchstaben gesetzt, darunter der Untertitel. Am unteren Rand erscheint der Name des Autors John O’Donohue. Das gesamte Cover wirkt ruhig, spirituell und einladend — wie ein Tor in die keltische Weisheit.

  

John O’Donohue – Anam Cara. Spirituelle Weisheit aus der keltischen Welt
Im Mai wenden wir uns einem Buch zu, das wie kaum ein anderes vom Wesen der Verbundenheit spricht.John O’Donohue führt uns mit Anam Cara – gälisch für „Seelenfreund“ – in eine Welt, in der Beziehung nicht nur menschliche Nähe bedeutet, sondern ein spiritueller Raum wird: ein Ort, an dem wir gesehen, gehalten und verwandelt werden.O’Donohue verbindet keltische Weisheit, christliche Mystik und poetische Sprache zu einer Einladung, die uns im Mai besonders berührt:Wir sind nicht getrennt. Wir sind Teil eines lebendigen Gewebes, das uns trägt.

 

Warum dieses Buch zum Mai passt
Der Mai ist im Jahresbogen der Monat des Verbindens

Die Natur öffnet sich,Beziehungen vertiefen sich,das Leben tritt aus der Zurückhaltung in ein warmes, atmendes Miteinander.O’Donohue beschreibt genau diese Bewegung:das Erwachen eines inneren Raumes, in dem wir uns selbst und anderen mit neuer Zärtlichkeit begegnen.Er erinnert uns daran, dass echte Nähe nicht gemacht wird – sie ereignet sich, wenn wir bereit sind, uns berühren zu lassen.Zentrale Gedanken des Buches Der Seelenfreund ist nicht jemand, der uns ergänzt, sondern jemand, der uns erkennt.Schönheit ist für O’Donohue kein ästhetischer Luxus, sondern eine Kraft, die heilt und verwandelt.Einsamkeit ist kein Mangel, sondern ein innerer Garten, aus dem Beziehung wachsen kann.Verbundenheit entsteht dort, wo wir uns erlauben, verletzlich zu sein.

Psychologische Resonanz
Aus psychologischer Sicht spricht O’Donohue von etwas, das wir heute als Bindungssicherheit, Selbstmitgefühl und authentische Begegnung beschreiben würden.Er zeigt, dass Beziehung nicht durch Anpassung entsteht, sondern durch Präsenz – durch das stille „Ich bin hier“.

 

Warum dieses Buch im Mai wirkt
Weil es uns lehrt, dass Verbindung nicht laut ist.Sie ist ein leises Aufblühen, ein inneres Nicken, ein Wiedererkennen.Genau das ist die Bewegung des Mai.

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Literaturwettbewerb

 

 

 

 

Ausschreibungen, Preise & Deadlines 

Schreiben ist das eine. Sich zeigen das andere. Wettbewerbe sind eine Möglichkeit, beides zu verbinden – und den eigenen Texten eine Bühne zu geben, die über den eigenen Schreibtisch hinausgeht.

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📅 Fristen bis zum 31. Mai 2026

  • erostepost Literaturpreis 2026 -Thema: Texte, die in der „lautstarken Stille“ entstehen. Details & Einreichung
  • Hildesheimer Literaturwettbewerb Arbeitsstipendium für Krimiautorinnen. Ausschreibung ansehen
  • Beethoven-Anthologie - Kurzgeschichten zum 200. Todestag des Komponisten. Infos zum Projekt
  • RABBIT Romantasy Award - Für Genres wie Romantasy und Dark Romance. Zum Award
  • Literaturpreis Harz - Thema: „Ein Harzer Brocken“. Teilnahmebedingungen
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🖋️ Nachwuchs- und Projektförderung

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🏛️ Institutionelles & Regionales

  • Baden-Württembergische Literaturtage (Frist: 31. Mai 2026) Bewerbung für Kommunen als Ausrichter. MWK Baden-Württemberg
  • Pierre Montagnard (Monatliche Ausschreibung) Kurze Texte, Anekdoten und Mini-Krimis. Zum Wettbewerb
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   Frühlingserwachen im Morgentau

April
Noch kein Sommer, aber ein Öffnen.
Ein Monat des Entfaltens –
leise, wachsend, von innen her.

 
 

  

Haiku
Frühlicht tastet vor,
Knospen folgen ihrem Werden —
Innen klärt sich Raum.
 © J.Laß

 

 

 

 

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April-Kurzgeschichte

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Entfalten

Der Morgen begann mit einem Licht, das noch nicht wusste, wohin es wollte. Es lag über den Feldern wie ein Versprechen, das sich erst zögernd formte. Mara stand am Fenster und beobachtete, wie der Nebel sich in dünnen Fäden hob, als würde die Landschaft selbst langsam ausatmen. Es war dieser Übergang, der sie jedes Jahr berührte: kein Winter mehr, aber auch noch kein Frühling. Ein Zwischenraum, in dem die Welt sich neu sortierte. Und vielleicht, dachte sie, war es genau dieser Zwischenraum, in dem auch sie sich befand. Sie zog die Jacke über und ging hinaus in den Garten. Die Erde war noch kühl, aber nicht mehr abweisend.

Unter der Oberfläche arbeitete etwas, das man nicht sehen konnte, aber spüren, wenn man still genug wurde. Die Knospen an den Sträuchern waren prall, als hielten sie den Atem an — bereit, aber noch nicht entschlossen. Mara kniete sich hin und strich mit den Fingern über die feuchte Erde. So fühlt sich Entfalten an, dachte sie. Nicht wie ein großer Schritt, nicht wie ein lauter Durchbruch. Eher wie ein inneres Nicken. Ein Einverständnis mit dem, was kommen will. Während sie dort saß, erinnerte sie sich an ein Gespräch, das sie vor Jahren mit einer alten Freundin geführt hatte.

Die Freundin hatte gesagt: „Menschen entfalten sich nicht, wenn sie es erzwingen. Sie entfalten sich, wenn sie aufhören, sich festzuhalten.“ Damals hatte Mara den Satz nicht ganz verstanden. Heute spürte sie ihn. Vielleicht, weil der April selbst so war: ein Monat, der nichts forderte, sondern einlud. Ein Monat, der zeigte, dass Wachstum nicht immer sichtbar sein musste, um real zu sein. Ein Windstoß fuhr durch die Zweige, und ein paar winzige Blütenblätter lösten sich, obwohl sie noch kaum geöffnet waren. Mara lächelte. Auch das gehörte dazu: dass manches sich entfaltet, indem es loslässt.

 

Sie ging weiter den kleinen Pfad entlang, der hinter dem Haus in ein Stück Wald führte. Dort war das Licht anders — gefiltert, weich, fast wie ein Gedanke, der sich noch nicht entschieden hatte, ausgesprochen zu werden. Die ersten Buschwindröschen standen da wie kleine, weiße Atemzüge. Mara blieb stehen. Es war, als würde die Natur ihr zuflüstern: „Du musst nicht alles sofort wissen. Es reicht, wenn du bereit bist.“ Und plötzlich verstand sie: Entfalten war kein Tun. Es war ein Zustand.

Ein inneres Aufrichten, das geschah, wenn man sich selbst nicht mehr im Weg stand. Als sie zurückging, war das Licht klarer geworden. Nicht stark, nicht sommerlich — aber entschieden. Ein Licht, das wusste, wohin es wollte. Mara atmete tief ein. Vielleicht würde dieser April kein Monat großer Veränderungen werden. Aber ein Monat, in dem etwas in ihr Raum bekam. Etwas, das lange gewartet hatte. Etwas, das jetzt — ganz leise — begann, sich zu entfalten.

 

Anmerkung: Eine weitere Vertiefung zu diesem Thema findest du direkt in unserem Jahresbogen für April, der die seelische Qualität dieses Monats noch einmal ausführlicher beleuchtet.

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a jockel02 1

Liebe Besucherinnen und Besucher,

schön, dass du auch in diesem Monat den Weg auf meine Seite gefunden hast. Der April trägt eine besondere Stimmung in sich: ein leises Öffnen, ein inneres Aufrichten, ein Entfalten, das nicht laut sein muss, um spürbar zu werden.

 
 

Ich begrüße dich im Monat April mit einigen Neuigkeiten zu meiner Rubrik „Ausbrechen und Ankommen“, die eng mit dem von mir entwickelten Jahresbogen verbunden ist. Dieser begleitet uns Monat für Monat durch das Jahr und lädt dazu ein, innere Bewegungen bewusster wahrzunehmen. 

Der April ist im Jahresbogen der Monat des Entfaltens – ein stiller Übergang von der inneren Sammlung des Winters hin zu einem vorsichtigen, aber wachsenden Ausdruck des Selbst. Nach der Ruhephase der dunklen Monate öffnen sich die Schleier des Inneren, und das Licht beginnt, sich sichtbar zu zeigen. Gedanken, Gefühle und Impulse, die lange in der Tiefe geruht haben, treten nach und nach ins Bewusstsein.Es ist die Zeit, in der aus innerer Stille erste Bewegung entsteht. Die Tage werden länger, die Natur richtet sich auf – und auch das Innere beginnt, sich neu auszurichten. Der April erinnert uns daran, dass Entfaltung nicht erzwungen werden kann. Sie geschieht in ihrem eigenen Rhythmus: leise, achtsam und doch getragen von innerer Kraft.Gerade in dieser Phase lohnt sich der Blick in die Literatur. Bücher begleiten seit jeher solche Übergänge – sie waren immer schon Weggefährten des Menschen, wenn es darum ging, sich selbst zu verstehen und neu zu ordnen.

Gerade im April, wenn sich die Welt langsam öffnet und das Innere sich neu ausrichtet, kann das Lesen zu einem stillen Anker werden: ein Raum, in dem Gedanken sich entfalten dürfen, ohne Eile, ohne Druck. Daher leite ich direkt über zur Buchvorstellung im April – und möchte das Lesen ganz bewusst in den Vordergrund stellen. Denn manchmal genügt ein einziges Buch, um uns daran zu erinnern, dass auch wir uns weiterentwickeln, Schicht für Schicht, Seite für Seite.
J/L

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 Meine Buchvorstellung im April
„Hallo Mr. Gott – Hier spricht Anna“ von Fynn

Dieses Werk gehört zu jenen seltenen Büchern, die schlicht erscheinen und doch eine erstaunliche Tiefe in sich tragen. In der Begegnung mit der jungen Anna entfaltet sich eine Sicht auf das Leben, die zugleich kindlich klar und von großer Weisheit geprägt ist.Anna spricht mit einer Unmittelbarkeit, die berührt. Ihre Gedanken kreisen um Gott, um die Welt, um die kleinen Dinge – und gerade darin liegt ihre Kraft. Es sind keine großen philosophischen Abhandlungen, sondern einfache, ehrliche Fragen und Beobachtungen, die den Leser unmittelbar erreichen.

Gerade im April, wenn im Außen alles zu wachsen beginnt, öffnet dieses Buch auch im Inneren einen Raum. Es lädt dazu ein, innezuhalten, die eigenen Gedanken wahrzunehmen und den leisen Stimmen des Lebens wieder mehr Gehör zu schenken.

„Hallo Mr. Gott – Hier spricht Anna“ ist damit mehr als eine Erzählung – es ist eine stille Begleitung durch einen Monat, in dem sich das Leben neu zeigt.
Weitere Informationen zu diesem Buch findest du direkt auf meiner Webseite Bücher die Aufrichten oder aber auch im Jahresbogen für den Monat April.

 Möge dich der April dazu einladen, im Lesen neue Räume zu öffnen — und dich Seite für Seite weiter zu entfalten.

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 Literarische Impulse im April

Auch in der literarischen Welt ist der Frühling eine Zeit des Aufbruchs. Verlage präsentieren neue Stimmen, bekannte Autorinnen und Autoren treten mit frischen Werken hervor, und vielerorts beginnen Ausschreibungen für Schreibwettbewerbe und literarische Projekte.

Der April lädt dazu ein, sich nicht nur als Leser, sondern auch als Schreibender zu begreifen. Vielleicht trägst auch du Gedanken in dir, die nun – ganz im Sinne des Entfaltens – ihren Ausdruck suchen. Notizen, kleine Beobachtungen oder erste Texte können der Anfang eines Weges sein.

Achte  in den kommenden Wochen auf literarische Ausschreibungen, Lesungen und Projekte – oft sind es gerade die kleineren Initiativen, die Raum für neue Stimmen schaffen und echte Begegnung mit Literatur ermöglichen.Nachfolgend ein paar spannende Ausschreibungen.

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Aktuelle Ausschreibungen – April

Der April ist ein günstiger Moment, die eigenen kreativen Impulse in Worte zu fassen. Für alle, die sich literarisch betätigen möchten, gibt es im Frühling zahlreiche Möglichkeiten:

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Literaturwettbewerb 2026 – Autorenkreis Ruhr-Mark e.V.

  Thema: „außer gewöhnlich“
• Genre: Prosa (bis 8.000 Zeichen) oder Lyrik (bis 3 Gedichte)
• Zielgruppe: EN-Kreis, MK, Wuppertal, Bochum, Schwerte, Dortmund, Hagen
• Preis: 300 €, 200 €, 100 €
• Einsendeschluss: 15.06.2026
 
➡️    zum Wettbewerb
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Floriana Literaturpreis

Thema: „Aufbruch“
• Genre: Prosatexte (20–50 Seiten)
• Preis: bis 7.000 €
• Einsendeschluss: 26.06.2026
 
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Exil-Literaturpreise – Schreiben zwischen den Kulturen

Thema: Fremdsein, Anderssein, Leben zwischen Kulturen
Zielgruppe: Schreibende mit anderer Erstsprache

Stipendien & besondere Programme (Frühjahr)

Aufenthaltsstipendium Québec

Dauer: 2 Monate
• Genres: Prosa, Lyrik, Drama, Hörspiel, Comic
• Voraussetzung: mind. ein veröffentlichtes Werk oder Verlagsvertrag
➡️    zum Wettbewerb
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Ludwig-Harig-Stipendium

Art: Reise- und Recherchestipendium
• Zielgruppe: Nachwuchsautor*innen (max. 3 Veröffentlichungen)
• Region: Saar-Lor-Lux-Elsass-Wallonie-RLP
➡️    zum Wettbewerb
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Stimmen

Den Stimmen hinter den Beiträgen – mein Dank im April

In diesem Monat möchte ich all jenen danken, die mit ihren Beiträgen und Einsendungen dazu beitragen, dass dieser Ort lebendig bleibt. Seit fast drei Jahrzehnten existiert diese Webseite nun — ein Raum, der sich immer wieder gewandelt, geöffnet und neu erfunden hat. Doch eines ist in all den Jahren gleich geblieben: Sie lebt von den Menschen, die sie mit ihren Gedanken, Impulsen und Perspektiven bereichern.

Dabei müssen es keine gestandenen Schriftstellerinnen oder Schriftsteller sein, die hier veröffentlichen. Ganz im Gegenteil:
Diese Seite war von Anfang an ein Ort, an dem jede Stimme zählen darf.

Nach dem alten Motto „Am Anfang war das Wort“ kommt es nicht auf literarische Perfektion an, sondern auf das, was Worte in uns auslösen. Auf den Inhalt. Auf die Resonanz. Auf den Mut, eine Geschichte, einen Gedanken, einen Moment in die Welt zu tragen.

Ihr seid die Stimmen hinter den Zeilen — die leisen wie die kraftvollen — und ihr tragt diese Seite mit. Eure Mitarbeit macht aus einer einfachen Plattform einen lebendigen Raum des Austauschs, der Entfaltung und der gemeinsamen Bewegung. Ohne euch wäre sie nur eine Sammlung von Texten; mit euch wird sie zu einem Ort, der wächst, atmet und Menschen berührt, die hier einen Moment des Innehaltens suchen.

Danke, dass ihr mit euren Einsendungen und eurer Offenheit dazu beitragt, dass dieser Raum auch nach all den Jahren weiterlebt, weiterleuchtet und immer wieder neue Wege öffnet. J/L

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März Bild

 März

Noch kein Frühling, aber ein Aufhellen.
Ein Monat des ersten Lichts – zart, tastend, unaufhaltsam.
  

 
Haiku
Im Dunkeln gewachsen,
ohne Zeugen, ohne Wort —
fertig — fast — bereit


© J. Laß

 

 

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News · März

März-Kurzgeschichte

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Das Zimmer zwischen Licht und Schatten

Mara lebte seit einigen Monaten in einem alten Haus am Rand der Stadt, einem dieser Häuser, die wie Übergänge wirken: nicht mehr Winter, noch nicht Frühling. Der März passte zu diesem Ort. Er war ein Monat, der nichts versprach und doch alles vorbereitete.

Das Halbdunkel

Ihr Zimmer lag nach Osten. Jeden Morgen fiel ein schmaler Lichtstreifen hinein, der sich über den Tag hinweg wie ein stiller Zeiger bewegte. Mara beobachtete ihn, als wäre er ein vertrauter Besucher. Der Rest des Raumes blieb im Schatten – weich, dicht, schützend. Ein Raum, in dem etwas wachsen konnte, ohne gesehen zu werden.Sie spürte, dass in ihr etwas arbeitete. Nicht laut, nicht klar. Eher wie ein Gedanke, der sich weigert, ausgesprochen zu werden, weil er noch nicht weiß, was er bedeutet. Der Schatten hielt dieses Unausgesprochene, bewahrte es, ließ es reifen – Schicht für Schicht, wie eine Knospe, die noch nicht weiß, dass sie eine Blüte wird.

Die innere Bewegung

An manchen Tagen fühlte Mara ein Ziehen hinter dem Brustbein, ein leises Drängen. Es war kein Schmerz, eher ein Impuls. Etwas wollte nach oben, wollte Form annehmen. Doch sobald sie versuchte, es zu greifen, glitt es zurück in die Tiefe.Sie ließ es geschehen. Das war kein Rückschritt. Das war Reifung.

Das erste Aufhellen

An einem dieser stillen Märzmorgen war der Lichtstreifen breiter als sonst. Er berührte den Rand ihres Schreibtisches, auf dem ein altes Notizbuch lag. Mara hatte es seit Monaten nicht geöffnet. Sie setzte sich davor, ohne zu wissen warum.Als sie das Buch aufschlug, roch sie den Staub des Winters. Die Seiten waren leer. Und doch fühlte sie sich, als würde sie etwas fortsetzen, das längst begonnen hatte – im Dunkeln, ohne Zeugen, ohne Wort.Der Schatten im Zimmer war an diesem Morgen anders. Nicht mehr schwer. Durchlässiger. Als hätte er etwas freigegeben.Der erste Satz Mara nahm den Stift. Ihre Hand zitterte leicht – nicht vor Angst, sondern vor dem Gefühl, dass etwas in ihr bereit war, das sie selbst noch nicht kannte. Sie schrieb langsam, tastend, wie das Licht selbst:„Ich bin noch nicht angekommen, aber ich gehe los.“Als sie den Stift ablegte, fiel der Lichtstreifen direkt auf ihre Hände. Warm. Zart.Mara stand auf und zog die Vorhänge ein Stück weiter auf. Der Schatten wich nicht – aber er trat zurück, wie jemand, der Platz macht. 
Der März ist kein Neubeginn. Er ist das stille Entwickeln, das dem Neubeginn vorausgeht. 

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Eine neue Rubrik:
Vom Ausbrechen und Ankommen

Ein literarisch-psychologischer Jahresbogen als Einladung zur Reflexion
 

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Es gibt Momente, in denen ein Kapitel endet – nicht mit einem Knall, sondern leise, fast unmerklich. Du spürst es eher, als dass du es weißt. Etwas hat sich verschoben. Etwas wartet.Genau diesen Schwellenmomenten widme ich ab sofort eine eigene Rubrik auf Abenteuer-Literatur: Vom Ausbrechen und Ankommen. Sie ist ein Raum für all jene Momente, in denen das Leben uns zwingt, die Richtung zu ändern – und in denen Literatur mehr ist als schöne Sprache. Sie wird zum Kompass.

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 Was diese Rubrik ist

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Abenteuer-Literatur ein Ort, an dem Worte nicht nur gelesen, sondern erlebt werden. Literatur war für mich nie bloß ein schönes Arrangement von Sprache – Worte sind Zaubersprüche, leise, aber mächtig genug, um in uns etwas zu verschieben.Diese Rubrik widmet sich den Schwellenmomenten, die unser Leben prägen. Den Augenblicken, in denen wir spüren, dass ein Kapitel endet und ein neues beginnt. Dem Ausbrechen – dem inneren Ruf nach Veränderung, auch wenn der Weg noch unklar ist. Und dem Ankommen – der leisen, oft unspektakulären Bewegung hin zu einem neuen Sinn.Der Jahresbogen – Ein unendlicher Zyklus des Werdens. Das Herzstück dieser Rubrik ist der Jahresbogen: ein von mir persönlich entwickeltes Konzept, das das Jahr als zeitlosen, universell gültigen Kreislauf beschreibt – weit über die bloße Zählung von Tagen hinaus.

„Der hier beschriebene Jahresbogen ist ein von mir persönlich entwickeltes Konzept. Er versteht sich nicht als allgemeingültige Lehre oder wissenschaftliches System, sondern als ein Angebot und eine Einladung zur Reflexion. Es ist mein Versuch, die zeitlosen Rhythmen des Lebens mit den Erkenntnissen der Psychologie und Literatur zu verknüpfen, um Struktur und Orientierung im eigenen Werden zu finden.“

Der Bogen gliedert sich in zwölf aufeinanderfolgende Phasen – jede einem Monat zugeordnet, jede ein eigenes Themenfenster. Vom ersten Erwachen und der Suche nach Orientierung über kraftvolle Entfaltung und Reife bis hin zum Loslassen, der Rückkehr und dem erneuten Ankommen.

Obwohl der Bogen im Rhythmus des Kalenderjahres verankert ist, bleibt seine Essenz überdauernd. Er wiederholt sich Jahr für Jahr – ein verlässlicher Orientierungspunkt, unabhängig von den wechselhaften Entwicklungen der äußeren Welt.
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Literarische Wegweiser auf der Reise

Diese Reise durch den Jahresbogen ist keine einsame Wanderung. Sie steht im Dialog mit den großen existenziellen Werken der Literatur. Dafür habe ich die Rubrik Bücher die aufrichten geschaffen.Pro Monat wird ein Buch zum Monatsthema vorgestellt so das wir am Ende des Jahres 12 Bücher haben werden,passend zum Jahresbogen der ja auch 12 Monate repräsentiert.

  • Viktor E. Frankl
    Erinnert uns in den Phasen des Aufbruchs daran, dass wir in jedem Moment die Freiheit haben, dem Leben ein Ja entgegenzustellen – die Resilienz und Trotzmacht des Geistes.
  • Sheldon B. Kopp
    Lehrt uns, wenn der Weg anspruchsvoll wird, die Verantwortung für unseren Pfad mutig selbst zu tragen und Illusionen hinter  uns zu lassen.
  • Hermann Hesses Siddhartha
    führt uns zum Fluss der Erkenntnis: Ausbrechen und Ankommen sind keine Gegensätze, sondern Teile einer großen, heilenden Einheit.

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Wie der Jahresbogen aufgebaut ist

  • Jede Monatsseite öffnet einen eigenen thematischen Raum mit verschiedenen Unterbereichen:
  • Monatsthema – Die thematische Leitlinie des Augenblicks
  • Buchempfehlungen – Literatur, die das Leitmotiv vertieft
  • Gedichte & Geschichten – Poetische und erzählerische Resonanzräume
  •  Reflexionen & Essays – Persönliche und philosophische Betrachtungen
  • Hintergrund & Inspiration – Quellen, Gedanken und Entstehungswege

So entsteht über die Zeit ein literarisches Archiv des Ausbrechens und Ankommens – unabhängig vom Kalender, unabhängig von Jahreszahlen. Ein Archiv, das bleibt.

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Brechen wir gemeinsam aus – und schauen wir, wo wir zwischen den Zeilen ankommen.

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Joachim Laß
Abenteuer-Literatur

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 Hesse

Buchimpuls März
Hermann Hesse – Siddhartha · Zeit existiert nicht

Es gibt Bücher, die man liest. Und es gibt Bücher, die einen lesen. Siddhartha von Hermann Hesse gehört für mich zur zweiten Kategorie.

Als ich Siddhartha zum ersten Mal las, war ich auf der Suche – wie wohl die meisten, die dieses Buch in die Hände nehmen. Ich suchte Antworten, Orientierung, einen Weg. Und Hesse gab mir keinen. Er gab mir etwas anderes: die Erkenntnis, dass das Suchen selbst mich blind gemacht hatte. Blind für das, was bereits da war.

Im Zentrum des Buches steht eine Erfahrung, die ich erst viel später wirklich verstand: der Moment, in dem Siddhartha am Fluss ankommt. Nicht als Sieger, nicht als Erleuchteter – sondern als jemand, der aufhört zu kämpfen. Der einfach dasitzt. Der zuhört.

Der Fluss sagt ihm etwas, das keine Lehre der Welt ihm hatte sagen können: Zeit existiert nicht. Was war, ist noch. Was kommt, ist schon. Alles geschieht gleichzeitig im ewigen Jetzt.Das klingt zunächst wie Mystik. Aber es ist zutiefst psychologisch. Viele unserer Leiden – Reue, Scham, Trauma – entstehen dadurch, dass wir in der Vergangenheit verhaftet bleiben. Viele unserer Ängste nähren sich aus einer Zukunft, die noch nicht existiert. Wir leben selten dort, wo das Leben wirklich stattfindet: im gegenwärtigen Augenblick.Hesses Fluss ist ein Bild für das, was die Psychologie heute Achtsamkeit nennt – Mindfulness, den Zustand des vollständigen Anwesendseins. Nicht als Technik, nicht als Übung, sondern als natürlicher Zustand, zu dem wir zurückfinden können. Siddhartha nennt es Ankommen.

Und genau hier berührt dieses Buch das Thema des März: Entwickeln bedeutet nicht, etwas Neues herzustellen. Es bedeutet, freizulegen, was bereits in uns angelegt ist. Es bedeutet, loszulassen, was uns von uns selbst trennt – die Last der Vergangenheit, die Angst vor der Zukunft – und im Jetzt zu landen.

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„Die Welt ist nicht unvollkommen oder auf einem langsamen Weg zur Vollkommenheit: nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen.“ – Hermann Hesse, Siddhartha

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Dieser Satz hat mich verändert. Nicht beim ersten Lesen. Nicht beim zweiten. Aber irgendwann – in einem stillen Moment, ähnlich wie Maras Morgen mit dem Notizbuch – hat er sich in mir festgesetzt. Als Wahrheit, die ich nicht beweisen kann, aber auch nicht mehr bezweifle.

Meine Empfehlung: Lies Siddhartha langsam. Lies es so, wie der März ist – ohne Eile, ohne zu greifen. Und hör auf den Fluss.

Joachim Laß
Abenteuer-Literatur

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Der März geht
Was bleibt – und was kommt

Jeden Monat endet auf dieselbe leise Art: Man merkt es kaum, und dann ist er vorbei.Was bleibt vom März? Für mich ist es das Gefühl, dass Entwicklung keine Richtung braucht, um real zu sein. Dass etwas in uns arbeiten kann – unsichtbar, geräuschlos – und dass das kein Stillstand ist, sondern das Gegenteil davon.Mara, die Frau aus unserer Geschichte, hat keinen großen Schritt gemacht. Sie hat ein Notizbuch aufgeschlagen und einen Satz geschrieben. Und das war genug. Manchmal ist das genug. 

„Ich bin noch nicht angekommen, aber ich gehe los.“ 

Dieser Satz gehört zum März. Er bleibt.

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Im April öffnet sich das nächste Fenster im Jahresbogen. Ein neues Thema, eine neue Bewegung. Ich freue mich darauf – und darauf, dass du dabei bist.Der Jahresbogen dreht sich weiter. Wir gehen mit.

Joachim Laß
Abenteuer-Literatur

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 Literaturwettbewerb

 

 

Ausschreibungen, Preise & Deadlines 

Schreiben ist das eine. Sich zeigen das andere. Wettbewerbe sind eine Möglichkeit, beides zu verbinden – und den eigenen Texten eine Bühne zu geben, die über den eigenen Schreibtisch hinausgeht.

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  ➡️ W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2026

Thema: Erinnerung und Gedächtnis · Genre: Prosa · Einsendeschluss: 30. April 2026 · Preisgeld: 10.000 €

Ein Wettbewerb, der thematisch tief in das eingreift, was uns hier beschäftigt: Wie prägt das Vergangene unsere Gegenwart? Was bewahren wir, was lassen wir los? Die Ausschreibung richtet sich an alle, die sich in ihrer Prosa mit Motiven auseinandersetzen, die für W. G. Sebalds Schaffen wesentlich waren – Erinnerung, Verlust, das Wieder-Auftauchen des Vergessenen. Offen für alle, max. 30.000 Zeichen.

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➡️Erostepost-Wettbewerb 2026

Thema: Lautstarke Stille · Genre: alle Gattungen · Einsendeschluss: 31. Mai 2026 · Preisgeld: 3.000 €

Gesucht werden Texte, die in der lautstarken Stille entstehen – nachdem alles gesagt wurde. Ein wunderbar vieldeutiges Thema, das sich mit dem März-Gedanken des stillen Entwickelns berührt. Texte aller Gattungen zwischen 1 und 15.000 Zeichen sind willkommen. Offen für alle.

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➡️Hildesheimer Literaturwettbewerb – Im Stillen

Thema: Im Stillen · Genre: Lyrik & Prosa · Einsendeschluss: 10. Mai 2026 · Preis: Veröffentlichung in der Dombibliothek Hildesheim

Zum fünften Mal laden die Literatur-Apotheke und der Hildesheimer Dom Schreibende ein, sich mit eigenen Texten zu beteiligen. Das Thema „Im Stillen“ berührt unmittelbar das, was uns der März lehrt: dass das Wesentliche oft lautlos geschieht. Teilnahme und Teilhabe zugleich – die besten Texte werden auf vier Wegen veröffentlicht, unter anderem in einem öffentlichen Festakt.

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➡️JOY – Was uns jetzt Hoffnung macht

Thema: Zuversicht, Verbindung, Halt · Genre: Kurzgeschichten · Einsendeschluss: 15. April 2026 · Preis: Veröffentlichung im btb Verlag

Gesucht werden Kurzgeschichten für eine Anthologie über Hoffnung, Zusammenhalt und Halt in herausfordernden Zeiten. Offen für alle, unabhängig von Alter oder bisherigen Veröffentlichungen – besonders willkommen sind bisher wenig vertretene Perspektiven. Wer ausgewählt wird, erscheint 2027 im btb Verlag. Ein schönes Ziel für einen ersten großen Schritt.

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 ➡️Deutscher Preis für Nature Writing 2026

Genre: Nature Writing · Veranstalter: Matthes & Seitz Berlin · Preisgeld: 10.000 €

Der Preis geht in seine neunte Runde und gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für literarisches Schreiben über Natur, Landschaft und das Verhältnis des Menschen zur natürlichen Welt. Vergeben in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur. Für alle, die Natur nicht beschreiben, sondern erzählen.

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Das Monatsmuster für Literaturwettbewerbe erscheint künftig jeweils gegen Ende des Monats – damit du noch genügend Zeit hast, deinen Text einzureichen oder den nächsten Schreibimpuls zu setzen.

Schreib. Zeig dich. Die Worte gehören dir – aber sie dürfen auch anderen gehören.

Joachim Laß
Abenteuer-Literatur

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Februar 2026

 

 

 

 

  **„Noch ist alles still.
Doch unter der Oberfläche beginnt es zu arbeiten.
Kein Frühling, aber ein Drängen.
Das Unsichtbare formt bereits Richtung.

Alles beginnt im Verborgenen —
und doch ist es schon unterwegs.“**

               © J.Laß

 

 

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Das erste innere Aufbrechen

Der Winter hielt das Land noch fest umschlossen, als Elias an diesem Morgen das Haus verließ. Die Kälte war nicht mehr schneidend, aber sie lag wie eine Erinnerung in der Luft. Ein Übergang, dachte er, weder hart noch weich, weder dunkel noch hell. Etwas dazwischen. Etwas, das wartete. Der Weg zum See führte durch ein kleines Wäldchen, dessen Äste schwer und still über ihm hingen. Kein Vogelruf, kein Wind. Nur das Knirschen des gefrorenen Bodens unter seinen Schritten. Elias mochte diese Stille. Sie war nicht leer, sondern gespannt, wie ein Atemzug, der kurz vor dem Ausatmen steht. Als er den See erreichte, blieb er stehen. Die Oberfläche war glatt wie Glas, doch an einer Stelle zog sich ein feiner Riss durch das Eis. Nicht groß, kaum sichtbar. Aber er war da. Ein Zeichen, dass etwas arbeitete, unsichtbar und unaufhaltsam. Elias kniete sich hin und legte die Fingerspitzen auf das Eis. Es fühlte sich kalt an, aber nicht mehr so unbeweglich wie noch vor Wochen. Unter der Oberfläche pulsierte das Wasser, leise, geduldig, bereit, sich zu regen, sobald die Zeit es zuließ. Er schloss die Augen. Auch in ihm gab es diesen Riss. Eine feine Linie, die sich durch die Schichten seines Alltags zog. Ein Gedanke, der sich nicht mehr wegschieben ließ. Ein Wunsch, der noch keine Form hatte, aber schon Richtung kannte. Er wusste nicht, wohin er führte — nur, dass er da war. Als er die Augen wieder öffnete, fiel das erste Licht des Tages über den See. Es war kein warmes Licht, eher ein zarter Schimmer, der sich vorsichtig über die Landschaft legte. Doch es reichte, um den Riss im Eis aufleuchten zu lassen. Für einen Moment sah es aus, als würde das Licht selbst aus der Tiefe kommen. Elias atmete tief ein. Vielleicht war es so mit allem, das im Inneren aufbricht: Es beginnt leise, unscheinbar, fast unbemerkt. Und doch verändert es alles. Er stand auf, und während er den Blick über den See schweifen ließ, spürte er, dass etwas in Bewegung geraten war — nicht draußen, sondern in ihm. Kein Frühling, aber ein Drängen. Kein Neubeginn, aber ein Versprechen. Manchmal, dachte er, reicht ein einziger feiner Riss, um zu wissen, dass etwas Neues unterwegs ist.

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Flyer MitmachenFEBRUAR - LICHT & SCHATTEN - Thema: Das erste innere Aufbrechen.
Noch liegt Winter über allem — doch unter der Oberfläche beginnt etwas zu arbeiten. Ein leiser Impuls. Ein feiner Riss, ein Anfang.

Wir suchen deine Texte: Gedichte, Kurzgeschichten, Fragmente, poetische Gedanken. Alles, was zeigt, wie Veränderung im Verborgenen entsteht.

Einsendeschluss: 25. Februar 2026
Mail an:➡️ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 Werde Teil unseres Jahreszyklus Licht und Schatten.

 

 

 

 

 

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✦ Warum es sich lohnt, dabei zu sein
Alle ausgewählten Beiträge fließen am Jahresende in eine literarische Gesamtausgabe des Zyklus Licht und Schatten ein: ein vielstimmiges Mosaik aus zwölf Monaten, zwölf Themen, zwölf inneren Bewegungen. Dein Text wird Teil eines gemeinsamen literarischen Bogens — sichtbar, hörbar, wirksam.

✦ Einsendung Einsendeschluss: 25. Februar 2026 E-Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Neu auf Abenteuer Literatur

Eine neue literarische Stimme


Willkommen, Ljudmila Stefanova

 
 
 
 

Mit großer Freude begrüßen wir Ljudmila Stefanova als neue Autorin auf Abenteuer-Literatur. Mit ihr gewinnt unsere Plattform eine Stimme, die behutsam zwischen Sprachen, Kulturen und Lebenswelten wandert – und gerade dadurch eine besondere Wärme und Authentizität entfaltet.

 

Zwischen den Welten zuhause

Ljudmila Stefanova wurde im bulgarischen Vraca geboren und verbrachte ihre prägende Schulzeit in Schwerin. Schon früh entdeckte sie die transformative Kraft der Sprache – besonders in jenen Momenten, in denen man sich zwischen mehreren Welten heimisch fühlt. Bücher und Geschichten waren die treuen Begleiter ihrer Kindheit, und das Schreiben entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen, aber beständigen Lebensbegleiter.Heute hat sie ihre Heimat in einem kleinen Dorf in Nordwestmecklenburg gefunden. Es ist eine Gegend, in der die Ruhe der weiten Landschaft, der unendliche Horizont und der entschleunigte Rhythmus des ländlichen Lebens ihre Texte spürbar durchdringen.

Die Poesie der Stille

Man kann sich Ljudmila Stefanova förmlich vorstellen: Wie sie am Fenster sitzt, den Blick über die Felder oder einen Garten schweifen lässt, in dem der Wind sanft durch die Bäume streicht. Aus dieser tiefen Verbundenheit mit der Umgebung entstehen ihre Gedichte und poetischen Miniaturen – Worte, die wie Lichtflecken auf dem Wasser tanzen oder wie ein leiser Windhauch durch die Seiten ziehen."Ihre Texte sind Einladungen, langsamer zu lesen, innezuhalten und sich auf die feinen Schattierungen einzulassen, die zwischen den Zeilen liegen."

Ein zweigeteiltes, harmonisches Schaffen

Die literarische Arbeit von Ljudmila Stefanova bewegt sich auf zwei Ebenen, die sich gegenseitig bereichern und ergänzen:

  • Kinder- und Jugendliteratur: Hier beweist sie ihre Gabe, Figuren mit großer Empathie zum Leben zu erwecken. Ein wunderbares Beispiel dafür ist ihr liebevoll gestaltetes Werk „Pipp und Peppo“, das zeigt, wie feinfühlig sie komplexe Gefühlswelten für junge Leser zugänglich macht.
  • Lyrik und Kurzprosa: Auf Abenteuer-Literatur präsentiert sie nun die nach innen gerichtete Seite ihres Schaffens. Hier begegnen uns lyrische Miniaturen, Naturbilder und poetische Momentaufnahmen, die von einer tiefen Wahrnehmung und inneren Landschaften getragen werden.

Ein Blick für die Zwischentöne

Was ihre Arbeit so besonders macht, ist ein Blick, der niemals laut werden muss, um eine immense Wirkung zu entfalten. Stefanova schreibt mit einer Sensibilität, die aus gelebtem Leben gewachsen ist: aus Herkunft, Erfahrung, präziser Beobachtung und einem außergewöhnlichen Gespür für die leisen Zwischentöne unserer Existenz.Wir heißen Ljudmila Stefanova herzlich in unserem Kreis willkommen und freuen uns auf viele weitere Texte, die unsere Leserinnen und Leser inspirieren, berühren und nachhaltig bereichern werden.

Jetzt in die Werke eintauchen

Entdecken Sie hier die ersten Veröffentlichungen und lassen Sie sich von der poetischen Kraft Ljudmilas verzaubern:

👉 Zur Autorenseite / Gedichte von Ljudmila Stefanova

👉 Zur Autorenseite / Kurzgeschichten von Ljudmila Stefanova

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.✦ Editorial · Februar 2026

Zwischen Winterruhe und literarischem Aufbruch

Der Februar trägt eine stille Spannung in sich. Während draußen noch das matte Licht des Winters liegt, beginnt im Inneren bereits das erste leise Erwachen: neue Ideen, neue Texte, neue Stimmen. Es ist ein Monat, der Schreibende einlädt, sich zu sammeln — und zugleich mutig nach außen zu treten.Die Literaturwettbewerbe im Februar 2026 spiegeln genau diese Übergangszeit wider. Sie reichen von traditionsreichen Bühnen wie dem Bachmann‑Preis bis hin zu offenen Anthologieprojekten, die frische Perspektiven suchen. Was sie verbindet, ist die Einladung, das eigene Schreiben ernst zu nehmen und ihm Raum zu geben.

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Literaturwettbewerbe Februar 2026

    ✦ Literaturwettbewerbe im Februar 2026

Die wichtigsten Ausschreibungen des Monats

   
 Ingeborg‑Bachmann‑Preis 2026

Der traditionsreichste deutschsprachige Literaturwettbewerb lädt erneut dazu ein, unveröffentlichte Prosatexte auf die große Bühne zu bringen. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung, doch für viele bleibt der Bachmann‑Preis ein literarischer Fixstern.
Einsendeschluss: 21. Februar 2026
Genre: Unveröffentlichte Prosa
🔗   Juryadressen für Text-Einsendungen 2026

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SpaceNet Award 2026 – Thema „Lösung“

Einer der spannendsten Kurzgeschichtenwettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Das Thema „Lösung“ eröffnet ein breites Feld zwischen philosophischer Tiefe, technischer Vision und menschlicher Introspektion.

Der SpaceNet Award 2026 steht unter dem Motto "Lösung".

Eine Lösung kann Klarheit bringen – oder neue Fragen aufwerfen. Sie ist das Ende eines Rätsels, der Abschluss eines Konflikts, das Aha eines Moments. Lösungen können elegant sein, wie eine Formel, die plötzlich alles erklärt. Oder chaotisch, wie Tränen, die endlich fließen.In der Chemie ist eine Lösung eine Mischung – aus Stoffen, die sich verbinden, ohne sich selbst zu verlieren. In der Mathematik ist sie exakt, logisch und unumstößlich. Lösungen können Frieden stiften oder Unruhe bringen. Sie schaffen Ordnung – oder stellen alles auf den Kopf. Manche suchen sie ein Leben lang. Andere stolpern zufällig darüber.Sie schreiben Kurzgeschichten oder photographieren? 

🔗    Teilnahmeschluss ist der 22. Februar 2026

 Länge: Max. 10.000 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Preise: 2.500 € / 200 € / 200 €

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Schreibhain‑Stipendium 2026 (Jahrgang XXIV)

Der Schreibhain Berlin vergibt erneut sein begehrtes Stipendium für eine berufsbegleitende Autor*innenausbildung. Ideal für alle, die ihr Schreiben professionalisieren und sich ein literarisches Netzwerk aufbauen möchten.
Einsendeschluss: 24. Februar 2026
Art: Stipendium für ein Ausbildungsjahr

🔗  Bewerbung ab sofort möglich

Das Stipendium beinhaltet die kostenfreie Teilnahme an der berufsbegleitenden Autor*innenausbildung ( Jahrgang XXIV) im Schreibhain inklusive des Pitchings vor Literaturagenturen und Verlagen. Ggf. anfallende Kosten für Anfahrt, Übernachtung in Berlin und Verpflegung sind vom Stipendiaten selbst zu tragen. Eine Bar-Auszahlung im Gegenwert des Gewinns ist ausgeschlossen.

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Anthologie „630 – Stimmen der Gegenwart“ (Ehrlich Verlag)

Diese Anthologie sucht literarische Momentaufnahmen unserer Zeit: Texte, die das Jetzt einfangen — widersprüchlich, politisch, absurd oder utopisch.

Einsendeschluss: 28. Februar 2026

Themenfelder:
Absurdität des Alltags · Wahrheit & Lüge · Scheitern von Systemen · Utopien

Einsendeschluss: 28. Februar 2026

Mindestens 630 Exemplare sollen dem Deutschen Bundestag zukommen – symbolisch eine Stimme für jede der 630 Abgeordneten.

Die politische und gesellschaftliche Gegenwart wirkt zunehmend widersprüchlich, schnelllebig und oft erschütternd absurd. Wir erleben Ohnmacht, Überforderung, Wut, Humor als Überlebensstrategie – und die Sehnsucht nach Ehrlichkeit, Mut und echter Veränderung wird immer lauter.Gleichzeitig sind die Formate unserer Zeit ein Teil des Problems: Talkshows suchen Konflikt statt Lösungen. Social Media belohnt Empörung, nicht Substanz. Petitionen verschwinden, Kommentare verhallen. Wir handeln – und fühlen uns doch oft wirkungslos.Diese Anthologie möchte genau diese Stimmen einfangen: literarische Reflexionen, kritische Blicke, dystopische Szenarien, satirische Zuspitzungen, poetische Beobachtungen oder hoffnungsvolle Gegenentwürfe. Die dafür vorgesehenen Unterthemen findet ihr weiter unten.Als besonderes Element ist die Anthologie Teil eines Stimmen-Projekts: Gemeinsam mit euch und euren Texten sammeln wir ab Beginn der Ausschreibung öffentlichkeitswirksam „Stimmen“, um mindestens 630 Exemplare – entsprechend der Zahl der Bundestagsabgeordneten – gebündelt an die Fraktionen des Deutschen Bundestages zu übergeben.

In „630 – Stimmen der Gegenwart“ sollen Texte entstehen, die zeigen, wie sich das Jetzt anfühlt – ob roh, direkt, ehrlich, reflektiert, oder zukunftsgeblickt.
🔗Einsendungen

 
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 Buchvorstellung Februar 2026

       📚 Buchtipp im Februar:

 

Stille, die aus dem Herzen kommt

Innere Ruhe finden in einer lauten Welt

                                von

                    Thich Nhat Hanh

 
 
 
 
 
 
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Stille die aus dem Herzen kommt

 

 

 

 

„Stille“ von Thich Nhat Hanh

Der Februar ist ein Monat des leisen Übergangs.Noch liegt die Welt im ruhigen Atem des Winters, doch etwas beginnt sich zu regen – nicht laut, nicht sichtbar, eher wie ein kaum merkliches Aufatmen unter der Oberfläche.Zu dieser Stimmung passt unser Buchtipp: „Stille“ von Thich Nhat Hanh.Es ist ein Buch, das nicht drängt, nicht belehrt, nicht laut wird.Es begleitet – sanft, klar, unaufgeregt. Ein stiller Gegenpol zu einer lauten Welt.

 

 

Vorwort

„Stille ist nicht die Abwesenheit von Geräuschen.Sie ist die Anwesenheit von Klarheit.“Mit dieser Haltung führt Thich Nhat Hanh in ein Buch ein, das wie ein sanfter Begleiter durch die stillen Wochen des Spätwinters wirkt.Er zeigt, wie Stille kein Rückzug aus dem Leben ist, sondern ein Raum, in dem sich das Wesentliche wieder ordnen darf – so wie die Natur im Februar: noch zurückgenommen, und doch schon im Werden.

Klappentext
In „Stille“ lädt Thich Nhat Hanh dazu ein, die leisen Räume des Alltags wiederzuentdecken.In kurzen, klaren Texten beschreibt er, wie wir durch achtsames Atmen, bewusstes Wahrnehmen und innere Ruhe zu mehr Klarheit finden können.Das Buch verbindet poetische Einsichten mit einfachen, praktischen Impulsen und zeigt, wie Stille zu einem Ort des Erwachens wird – im Herzen wie im Leben.Ein Buch für alle, die lernen möchten, dem Unsichtbaren Zeit zu geben, bis es bereit ist, sichtbar zu werden.

Rezension 

„Stille“ ist kein Buch, das man in einem Zug liest.Es ist ein Buch, das man neben sich legt, immer wieder aufschlägt – für einen Gedanken, einen Absatz, einen Atemzug.Thich Nhat Hanh schreibt mit einer Sanftheit, die entschleunigt, ohne zu beschweren.Seine Worte wirken wie ein Lichtstreifen im späten Winter: unaufdringlich, aber kraftvoll.Er verbindet Naturbilder, Atem, Körperwahrnehmung und innere Prozesse zu einer Sprache, die ruhig macht, ohne zu betäuben.Warum dieses Buch zum Februar passt:

  • Es spricht vom inneren Erwachen, bevor es sichtbar wird
  • Es zeigt, wie Stille ein fruchtbarer Boden sein kann
  • Es lädt dazu ein, dem eigenen Rhythmus zu vertrauen
  • Es besteht aus kurzen, meditativen Abschnitten – ideal für ruhige Momente

„Wenn wir still werden, hören wir das Leben, das in uns wächst –lange bevor wir es sehen.“„Stille“ ist ein warmes, ruhiges Buch, das lange nachklingt – ein idealer Begleiter für alle, die den Februar nicht nur „hinter sich bringen“, sondern bewusst erleben möchten. 

 
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Januar 2026 

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                🕯️ Übergang im Licht der Zeit

 

 

 

 

 

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2026 Joachim.Laß

                                          Haiku

                                     Altes tritt zurück.
                                     Neues hebt im Licht den Blick.
                                    Zeit geht still hinüber.

                                                                                                 © Joachim Laß

 

 

 

 

 

 

 

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Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren
stehen die Tage still,
wie Schnee,
der nicht fällt.

Ich lasse das Jahr
in mein Herz sinken
und höre,
wie es ausatmet.

In einem Moment der Stille
öffnet sich
ein innerer Horizont.

Dort,
wo alles schweigt,
beginnt das Unbenannte
zu leuchten.

© Joachim Laß

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🍃 Schlussreflexion

Zwischen zwei Atemzügen
wird alles still.
Das Jahr vergeht.
Ein neues beginnt.

Und im Dazwischen
ein Licht,
das bleibt.

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Ich wünsche dir
ein neues Jahr im Licht
und Frieden im Herzen.

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Ein neues Jahr hat begonnenjockel

Doch die Welt tritt nicht in Stille ein: **In der Ukraine dauern die Kämpfe an**, im **Gazastreifen herrscht Zerstörung und Leid**, und im **Sudan verschärft sich der Bürgerkrieg**. Millionen Menschen sind auf der Flucht, suchen Schutz und Hoffnung. Diese Konflikte erinnern uns daran, wie zerbrechlich Frieden ist – und wie dringend wir Räume brauchen, in denen Verständigung möglich bleibt.

Schreiben kann ein solcher Raum sein

Nicht als Flucht, sondern als Antwort: Worte, die das Chaos nicht verdrängen, sondern verwandeln. Texte, die Zeugnis ablegen von der Gegenwart, ohne sich von ihr lähmen zu lassen. Jeder Satz kann eine Brücke sein – zwischen der Härte der Welt und der inneren Klarheit, die wir im Schreiben finden.So lade ich euch ein, im Januar das Schreiben bewusst als **Akt der Sammlung und Resonanz** zu üben.Lasst uns die Stimmen der Welt aufnehmen, die Bilder von Konflikten und Krisen, und sie in Sprache verwandeln, die nicht spaltet, sondern verbindet.

**„Zwischen Chaos und Klarheit“**

Wir widmen den Monat dem Spannungsfeld zwischen den lauten Konflikten der Welt und der stillen Kraft des Schreibens. Ob Haiku, Essay oder Tagebuchnotiz – alles darf entstehen, solange es versucht, aus der Unruhe einen Moment von Klarheit zu formen. 

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Zwischen Chaos und Klarheit
Der Januar beginnt mit grauem Himmel. Die Nachrichten sprechen von Frontlinien, von zerstörten Städten, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Die Welt scheint ein Ort des Chaos zu sein – laut, unruhig, voller Brüche. Doch in einem kleinen Zimmer, irgendwo zwischen den Schlagzeilen, sitzt jemand am Schreibtisch. Ein Blatt Papier liegt vor ihm, leer wie der Morgen. Er hört das Rauschen der Welt, aber er entscheidet sich, einen anderen Klang zu suchen. Er schreibt: „Stille ist nicht Abwesenheit. Sie ist ein Raum, in dem wir die Stimmen der Welt verwandeln.“ Mit jedem Satz wird das Chaos nicht kleiner, aber es verliert seine Macht. Worte ordnen, was unübersichtlich ist. Sie schaffen Klarheit, nicht indem sie Antworten geben, sondern indem sie einen Atemrhythmus schenken. So wird der Januar zu einem Monat des Übergangs: Zwischen den lauten Konflikten draußen und der stillen Kraft drinnen. Zwischen den Bildern von Zerstörung und den Bildern, die wir selbst erschaffen – Haiku, Tagebuchnotizen, kleine Geschichten. Und vielleicht ist genau das unsere Aufgabe: Nicht das Chaos zu leugnen, sondern ihm eine Form zu geben, die uns trägt. Nicht die Klarheit zu erzwingen, sondern sie im Schreiben zu entdecken.      J/L 01.01.2026

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Haiku

Stimmen der Welt laut,

ein Blatt Papier still erwacht –

Klarheit atmet ein.

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**„Zwischen Chaos und Klarheit“

Schreib mit uns im Januar!**

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Wir sammeln Gedichte, Haikus, Miniaturen und kurze Texte, die aus der Unruhe der Welt einen Moment von Klarheit formen.


Einsendeschluss: **31. Januar 2026**.   

 

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Beispietexte:

Miniatur

Im Stimmengewirr der Welt halte ich inne. Der Nebel legt sich wie ein sanftes Tuch über die Landschaft, und für einen Moment ist alles still. In dieser Stille erkenne ich die Form des Wesentlichen.

Kurzer poetischer Text

Zwischen den Rissen der Unruhe öffnet sich ein schmaler Raum. Dort leuchtet Klarheit, nicht laut, sondern wie ein stiller Baum im Nebel. Wer innehält, findet sie.

Haiku

Nebelfelder ruhn 

ein Atemzug im Chaos,

klarer Augenblick.

.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................„Gerade in einer Zeit, in der Nachrichten und Bilder uns täglich mit Chaos überfluten, braucht es Orte, an denen wir innehalten können. Der Wettbewerb ist notwendig, weil er einen Raum schafft, in dem Worte nicht nur beschreiben, sondern verwandeln: Aus der Unruhe der Welt wird ein Moment von Klarheit geformt. Haikus, Miniaturen und kurze Texte sind kleine Inseln der Sammlung – sie zeigen, dass Sprache nicht nur Spiegel des Chaos ist, sondern auch Werkzeug der Orientierung. Wer schreibt, hält das Chaos nicht fern, doch er verwandelt es in Resonanz, in eine stille Form, die trägt. Darum ist dieser Wettbewerb mehr als eine literarische Übung: Er ist ein gemeinsamer Versuch, Klarheit zu bewahren und zu teilen.“         J.Laß

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 📄 Aktuelle Literaturwettbewerbe – Übersicht

Jeden Monat erscheinen neue Ausschreibungen für Lyrik, Kurzprosa und kreative Texte. Die folgende Auswahl zeigt seriöse Wettbewerbe, die sich gut für Einsteigerinnen, Fortgeschrittene und alle Schreibenden eignen, die ihre Werke veröffentlichen möchten.

Warum die Teilnahme wichtig ist:
Wettbewerbe bieten Schreibenden die Möglichkeit, ihre eigene Stimme weiterzuentwickeln, Feedback zu erhalten und neue Leserinnen und Leser zu erreichen. Viele Ausschreibungen führen zu Veröffentlichungen in Anthologien oder zu Lesungen, was wertvolle Sichtbarkeit schafft. Gleichzeitig geben feste Einsendefristen einen kreativen Rahmen, der motiviert und hilft, regelmäßig zu schreiben.

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Ennigerloher Dichtungsring

Humorvolle Gedichte
➡️ https://www.ennigerloher-dichtungsring.de

 

Fränkischer Preis für junge Literatur

Lyrik & Prosa für junge Autorinnen und Autoren
➡️ https://www.jugendkulturpreis.de/literatur

 

Wortmagier – Ausschreibungen & Schreibwettbewerbe

Große Übersicht aktueller Wettbewerbe
➡️ https://www.wortmagier.de/ausschreibungen

Literaturcafé – Schreibwettbewerbe
Regelmäßig aktualisierte Liste
➡️ https://www.literaturcafe.de/schreibwettbewerbe


Institut für Kreatives Schreiben – Wettbewerbe & Preise
Literaturpreise, Stipendien, Ausschreibungen
➡️ https://www.kreatives-schreiben.de/wettbewerbe

 

Treffpunkt Schreiben – Wettbewerbe im DACH‑Raum

Viele regionale und überregionale Ausschreibungen
➡️ https://www.treffpunkt-schreiben.at/schreibwettbewerbe

BoD – Schreibwettbewerbe

Große Übersicht + Tipps für Einsteiger
➡️ https://www.bod.de/autoren/buchveroeffentlichen/schreibwettbewerbe


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 🌟 Neue Autorin im Januar: Ljudmila Stefanova

Zum Jahresbeginn begrüßen wir Ljudmila Stefanova als neue Autorin auf Abenteuer‑Literatur.Ljudmila schreibt seit vielen Jahren Kinderbücher, die von Wärme, Fantasie und liebevollen Alltagsbeobachtungen geprägt sind. Ihre Geschichten öffnen Räume voller Neugier und kleiner Abenteuer, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren.Neben ihren Büchern widmet sie sich auch der Lyrik. Ihre Gedichte tragen dieselbe Handschrift: Klare Bilder, ein freundlicher Ton und ein feines Gespür für das Schöne im Kleinen.Ihre ersten Texte sind auf unserer Seite bereits online und können unter der Rubrik „Gedichte und Kurzgeschichten“ gelesen werden.

 

✍️ Mini‑Leseprobe von Ljudmila

„Wenn der Morgen leise an die Tür klopft,
wacht die Fantasie zuerst auf.
Sie streckt sich, gähnt ein bisschen
und fliegt dann los —
dorthin, wo Geschichten wohnen.“

 

Diese Zeilen zeigen, wie Ljudmila mit wenigen Worten eine kindliche Welt voller Wärme und Staunen öffnet. Ihre Texte laden dazu ein, die Welt mit offenen Augen und einem neugierigen Herzen zu betrachten.Verfolgen Sie auch weiterhin ihre neuen Texte auf unserer Seite — weitere Veröffentlichungen sind bereits in Vorbereitung.

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