
Liebe Besucher*innen und Freund*innen dieser Webseite
Hier finden sie aktuelle Meldungen und News zu dieser Seite, sowie Neuerscheinungen unserer Autor*innen. Neben den literarischen Beiträgen finden sie hier auch Meinungen, Beiträge und Reportagen aus dem aktuellen Zeitgeschehen. Unternehmen Sie mit uns gemeinsam eine Reise durch dieses Jahr.
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Mara lebte seit einigen Monaten in einem alten Haus am Rand der Stadt, einem dieser Häuser, die wie Übergänge wirken: nicht mehr Winter, noch nicht Frühling. Der März passte zu diesem Ort. Er war ein Monat, der nichts versprach und doch alles vorbereitete.
Das Halbdunkel
Ihr Zimmer lag nach Osten. Jeden Morgen fiel ein schmaler Lichtstreifen hinein, der sich über den Tag hinweg wie ein stiller Zeiger bewegte. Mara beobachtete ihn, als wäre er ein vertrauter Besucher. Der Rest des Raumes blieb im Schatten – weich, dicht, schützend. Ein Raum, in dem etwas wachsen konnte, ohne gesehen zu werden.Sie spürte, dass in ihr etwas arbeitete. Nicht laut, nicht klar. Eher wie ein Gedanke, der sich weigert, ausgesprochen zu werden, weil er noch nicht weiß, was er bedeutet. Der Schatten hielt dieses Unausgesprochene, bewahrte es, ließ es reifen – Schicht für Schicht, wie eine Knospe, die noch nicht weiß, dass sie eine Blüte wird.
Die innere Bewegung
An manchen Tagen fühlte Mara ein Ziehen hinter dem Brustbein, ein leises Drängen. Es war kein Schmerz, eher ein Impuls. Etwas wollte nach oben, wollte Form annehmen. Doch sobald sie versuchte, es zu greifen, glitt es zurück in die Tiefe.Sie ließ es geschehen. Das war kein Rückschritt. Das war Reifung.
Das erste Aufhellen
An einem dieser stillen Märzmorgen war der Lichtstreifen breiter als sonst. Er berührte den Rand ihres Schreibtisches, auf dem ein altes Notizbuch lag. Mara hatte es seit Monaten nicht geöffnet. Sie setzte sich davor, ohne zu wissen warum.Als sie das Buch aufschlug, roch sie den Staub des Winters. Die Seiten waren leer. Und doch fühlte sie sich, als würde sie etwas fortsetzen, das längst begonnen hatte – im Dunkeln, ohne Zeugen, ohne Wort.Der Schatten im Zimmer war an diesem Morgen anders. Nicht mehr schwer. Durchlässiger. Als hätte er etwas freigegeben.Der erste Satz Mara nahm den Stift. Ihre Hand zitterte leicht – nicht vor Angst, sondern vor dem Gefühl, dass etwas in ihr bereit war, das sie selbst noch nicht kannte. Sie schrieb langsam, tastend, wie das Licht selbst:„Ich bin noch nicht angekommen, aber ich gehe los.“Als sie den Stift ablegte, fiel der Lichtstreifen direkt auf ihre Hände. Warm. Zart.Mara stand auf und zog die Vorhänge ein Stück weiter auf. Der Schatten wich nicht – aber er trat zurück, wie jemand, der Platz macht.
Der März ist kein Neubeginn. Er ist das stille Entwickeln, das dem Neubeginn vorausgeht.
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News · Abenteuer-Literatur
Eine neue Rubrik: Vom Ausbrechen und Ankommen
Ein literarisch-psychologischer Jahresbogen als Einladung zur Reflexion
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Es gibt Momente, in denen ein Kapitel endet – nicht mit einem Knall, sondern leise, fast unmerklich. Du spürst es eher, als dass du es weißt. Etwas hat sich verschoben. Etwas wartet.Genau diesen Schwellenmomenten widme ich ab sofort eine eigene Rubrik auf Abenteuer-Literatur: Vom Ausbrechen und Ankommen. Sie ist ein Raum für all jene Momente, in denen das Leben uns zwingt, die Richtung zu ändern – und in denen Literatur mehr ist als schöne Sprache. Sie wird zum Kompass.
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Was diese Rubrik ist
Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Abenteuer-Literatur ein Ort, an dem Worte nicht nur gelesen, sondern erlebt werden. Literatur war für mich nie bloß ein schönes Arrangement von Sprache – Worte sind Zaubersprüche, leise, aber mächtig genug, um in uns etwas zu verschieben.Diese Rubrik widmet sich den Schwellenmomenten, die unser Leben prägen. Den Augenblicken, in denen wir spüren, dass ein Kapitel endet und ein neues beginnt. Dem Ausbrechen – dem inneren Ruf nach Veränderung, auch wenn der Weg noch unklar ist. Und dem Ankommen – der leisen, oft unspektakulären Bewegung hin zu einem neuen Sinn.Der Jahresbogen – Ein unendlicher Zyklus des Werdens. Das Herzstück dieser Rubrik ist der Jahresbogen: ein von mir persönlich entwickeltes Konzept, das das Jahr als zeitlosen, universell gültigen Kreislauf beschreibt – weit über die bloße Zählung von Tagen hinaus.
„Der hier beschriebene Jahresbogen ist ein von mir persönlich entwickeltes Konzept. Er versteht sich nicht als allgemeingültige Lehre oder wissenschaftliches System, sondern als ein Angebot und eine Einladung zur Reflexion. Es ist mein Versuch, die zeitlosen Rhythmen des Lebens mit den Erkenntnissen der Psychologie und Literatur zu verknüpfen, um Struktur und Orientierung im eigenen Werden zu finden.“
Der Bogen gliedert sich in zwölf aufeinanderfolgende Phasen – jede einem Monat zugeordnet, jede ein eigenes Themenfenster. Vom ersten Erwachen und der Suche nach Orientierung über kraftvolle Entfaltung und Reife bis hin zum Loslassen, der Rückkehr und dem erneuten Ankommen.
Obwohl der Bogen im Rhythmus des Kalenderjahres verankert ist, bleibt seine Essenz überdauernd. Er wiederholt sich Jahr für Jahr – ein verlässlicher Orientierungspunkt, unabhängig von den wechselhaften Entwicklungen der äußeren Welt.
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Literarische Wegweiser auf der Reise
Diese Reise durch den Jahresbogen ist keine einsame Wanderung. Sie steht im Dialog mit den großen existenziellen Werken der Literatur. Dafür habe ich die Rubrik Bücher die aufrichten geschaffen.Pro Monat wird ein Buch zum Monatsthema vorgestellt so das wir am Ende des Jahres 12 Bücher haben werden,passend zum Jahresbogen der ja auch 12 Monate repräsentiert.
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Wie der Jahresbogen aufgebaut ist
So entsteht über die Zeit ein literarisches Archiv des Ausbrechens und Ankommens – unabhängig vom Kalender, unabhängig von Jahreszahlen. Ein Archiv, das bleibt.
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Brechen wir gemeinsam aus – und schauen wir, wo wir zwischen den Zeilen ankommen.
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Joachim Laß
Abenteuer-Literatur
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Es gibt Bücher, die man liest. Und es gibt Bücher, die einen lesen. Siddhartha von Hermann Hesse gehört für mich zur zweiten Kategorie.
Als ich Siddhartha zum ersten Mal las, war ich auf der Suche – wie wohl die meisten, die dieses Buch in die Hände nehmen. Ich suchte Antworten, Orientierung, einen Weg. Und Hesse gab mir keinen. Er gab mir etwas anderes: die Erkenntnis, dass das Suchen selbst mich blind gemacht hatte. Blind für das, was bereits da war.
Im Zentrum des Buches steht eine Erfahrung, die ich erst viel später wirklich verstand: der Moment, in dem Siddhartha am Fluss ankommt. Nicht als Sieger, nicht als Erleuchteter – sondern als jemand, der aufhört zu kämpfen. Der einfach dasitzt. Der zuhört.
Der Fluss sagt ihm etwas, das keine Lehre der Welt ihm hatte sagen können: Zeit existiert nicht. Was war, ist noch. Was kommt, ist schon. Alles geschieht gleichzeitig im ewigen Jetzt.Das klingt zunächst wie Mystik. Aber es ist zutiefst psychologisch. Viele unserer Leiden – Reue, Scham, Trauma – entstehen dadurch, dass wir in der Vergangenheit verhaftet bleiben. Viele unserer Ängste nähren sich aus einer Zukunft, die noch nicht existiert. Wir leben selten dort, wo das Leben wirklich stattfindet: im gegenwärtigen Augenblick.Hesses Fluss ist ein Bild für das, was die Psychologie heute Achtsamkeit nennt – Mindfulness, den Zustand des vollständigen Anwesendseins. Nicht als Technik, nicht als Übung, sondern als natürlicher Zustand, zu dem wir zurückfinden können. Siddhartha nennt es Ankommen.
Und genau hier berührt dieses Buch das Thema des März: Entwickeln bedeutet nicht, etwas Neues herzustellen. Es bedeutet, freizulegen, was bereits in uns angelegt ist. Es bedeutet, loszulassen, was uns von uns selbst trennt – die Last der Vergangenheit, die Angst vor der Zukunft – und im Jetzt zu landen.
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„Die Welt ist nicht unvollkommen oder auf einem langsamen Weg zur Vollkommenheit: nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen.“ – Hermann Hesse, Siddhartha
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Dieser Satz hat mich verändert. Nicht beim ersten Lesen. Nicht beim zweiten. Aber irgendwann – in einem stillen Moment, ähnlich wie Maras Morgen mit dem Notizbuch – hat er sich in mir festgesetzt. Als Wahrheit, die ich nicht beweisen kann, aber auch nicht mehr bezweifle.
Meine Empfehlung: Lies Siddhartha langsam. Lies es so, wie der März ist – ohne Eile, ohne zu greifen. Und hör auf den Fluss.
Joachim Laß
Abenteuer-Literatur
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Jeden Monat endet auf dieselbe leise Art: Man merkt es kaum, und dann ist er vorbei.Was bleibt vom März? Für mich ist es das Gefühl, dass Entwicklung keine Richtung braucht, um real zu sein. Dass etwas in uns arbeiten kann – unsichtbar, geräuschlos – und dass das kein Stillstand ist, sondern das Gegenteil davon.Mara, die Frau aus unserer Geschichte, hat keinen großen Schritt gemacht. Sie hat ein Notizbuch aufgeschlagen und einen Satz geschrieben. Und das war genug. Manchmal ist das genug.
„Ich bin noch nicht angekommen, aber ich gehe los.“
Dieser Satz gehört zum März. Er bleibt.
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Im April öffnet sich das nächste Fenster im Jahresbogen. Ein neues Thema, eine neue Bewegung. Ich freue mich darauf – und darauf, dass du dabei bist.Der Jahresbogen dreht sich weiter. Wir gehen mit.
Joachim Laß
Abenteuer-Literatur
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Schreiben ist das eine. Sich zeigen das andere. Wettbewerbe sind eine Möglichkeit, beides zu verbinden – und den eigenen Texten eine Bühne zu geben, die über den eigenen Schreibtisch hinausgeht.
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➡️ W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2026
Thema: Erinnerung und Gedächtnis · Genre: Prosa · Einsendeschluss: 30. April 2026 · Preisgeld: 10.000 €
Ein Wettbewerb, der thematisch tief in das eingreift, was uns hier beschäftigt: Wie prägt das Vergangene unsere Gegenwart? Was bewahren wir, was lassen wir los? Die Ausschreibung richtet sich an alle, die sich in ihrer Prosa mit Motiven auseinandersetzen, die für W. G. Sebalds Schaffen wesentlich waren – Erinnerung, Verlust, das Wieder-Auftauchen des Vergessenen. Offen für alle, max. 30.000 Zeichen.
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Thema: Lautstarke Stille · Genre: alle Gattungen · Einsendeschluss: 31. Mai 2026 · Preisgeld: 3.000 €
Gesucht werden Texte, die in der lautstarken Stille entstehen – nachdem alles gesagt wurde. Ein wunderbar vieldeutiges Thema, das sich mit dem März-Gedanken des stillen Entwickelns berührt. Texte aller Gattungen zwischen 1 und 15.000 Zeichen sind willkommen. Offen für alle.
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➡️Hildesheimer Literaturwettbewerb – Im Stillen
Thema: Im Stillen · Genre: Lyrik & Prosa · Einsendeschluss: 10. Mai 2026 · Preis: Veröffentlichung in der Dombibliothek Hildesheim
Zum fünften Mal laden die Literatur-Apotheke und der Hildesheimer Dom Schreibende ein, sich mit eigenen Texten zu beteiligen. Das Thema „Im Stillen“ berührt unmittelbar das, was uns der März lehrt: dass das Wesentliche oft lautlos geschieht. Teilnahme und Teilhabe zugleich – die besten Texte werden auf vier Wegen veröffentlicht, unter anderem in einem öffentlichen Festakt.
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➡️JOY – Was uns jetzt Hoffnung macht
Thema: Zuversicht, Verbindung, Halt · Genre: Kurzgeschichten · Einsendeschluss: 15. April 2026 · Preis: Veröffentlichung im btb Verlag
Gesucht werden Kurzgeschichten für eine Anthologie über Hoffnung, Zusammenhalt und Halt in herausfordernden Zeiten. Offen für alle, unabhängig von Alter oder bisherigen Veröffentlichungen – besonders willkommen sind bisher wenig vertretene Perspektiven. Wer ausgewählt wird, erscheint 2027 im btb Verlag. Ein schönes Ziel für einen ersten großen Schritt.
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➡️Deutscher Preis für Nature Writing 2026
Genre: Nature Writing · Veranstalter: Matthes & Seitz Berlin · Preisgeld: 10.000 €
Der Preis geht in seine neunte Runde und gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für literarisches Schreiben über Natur, Landschaft und das Verhältnis des Menschen zur natürlichen Welt. Vergeben in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur. Für alle, die Natur nicht beschreiben, sondern erzählen.
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Das Monatsmuster für Literaturwettbewerbe erscheint künftig jeweils gegen Ende des Monats – damit du noch genügend Zeit hast, deinen Text einzureichen oder den nächsten Schreibimpuls zu setzen.
Schreib. Zeig dich. Die Worte gehören dir – aber sie dürfen auch anderen gehören.
Joachim Laß
Abenteuer-Literatur
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**„Noch ist alles still.
Doch unter der Oberfläche beginnt es zu arbeiten.
Kein Frühling, aber ein Drängen.
Das Unsichtbare formt bereits Richtung.
Alles beginnt im Verborgenen —
und doch ist es schon unterwegs.“**
© J.Laß
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Das erste innere Aufbrechen
Der Winter hielt das Land noch fest umschlossen, als Elias an diesem Morgen das Haus verließ. Die Kälte war nicht mehr schneidend, aber sie lag wie eine Erinnerung in der Luft. Ein Übergang, dachte er, weder hart noch weich, weder dunkel noch hell. Etwas dazwischen. Etwas, das wartete. Der Weg zum See führte durch ein kleines Wäldchen, dessen Äste schwer und still über ihm hingen. Kein Vogelruf, kein Wind. Nur das Knirschen des gefrorenen Bodens unter seinen Schritten. Elias mochte diese Stille. Sie war nicht leer, sondern gespannt, wie ein Atemzug, der kurz vor dem Ausatmen steht. Als er den See erreichte, blieb er stehen. Die Oberfläche war glatt wie Glas, doch an einer Stelle zog sich ein feiner Riss durch das Eis. Nicht groß, kaum sichtbar. Aber er war da. Ein Zeichen, dass etwas arbeitete, unsichtbar und unaufhaltsam. Elias kniete sich hin und legte die Fingerspitzen auf das Eis. Es fühlte sich kalt an, aber nicht mehr so unbeweglich wie noch vor Wochen. Unter der Oberfläche pulsierte das Wasser, leise, geduldig, bereit, sich zu regen, sobald die Zeit es zuließ. Er schloss die Augen. Auch in ihm gab es diesen Riss. Eine feine Linie, die sich durch die Schichten seines Alltags zog. Ein Gedanke, der sich nicht mehr wegschieben ließ. Ein Wunsch, der noch keine Form hatte, aber schon Richtung kannte. Er wusste nicht, wohin er führte — nur, dass er da war. Als er die Augen wieder öffnete, fiel das erste Licht des Tages über den See. Es war kein warmes Licht, eher ein zarter Schimmer, der sich vorsichtig über die Landschaft legte. Doch es reichte, um den Riss im Eis aufleuchten zu lassen. Für einen Moment sah es aus, als würde das Licht selbst aus der Tiefe kommen. Elias atmete tief ein. Vielleicht war es so mit allem, das im Inneren aufbricht: Es beginnt leise, unscheinbar, fast unbemerkt. Und doch verändert es alles. Er stand auf, und während er den Blick über den See schweifen ließ, spürte er, dass etwas in Bewegung geraten war — nicht draußen, sondern in ihm. Kein Frühling, aber ein Drängen. Kein Neubeginn, aber ein Versprechen. Manchmal, dachte er, reicht ein einziger feiner Riss, um zu wissen, dass etwas Neues unterwegs ist.
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FEBRUAR - LICHT & SCHATTEN - Thema: Das erste innere Aufbrechen.
Noch liegt Winter über allem — doch unter der Oberfläche beginnt etwas zu arbeiten. Ein leiser Impuls. Ein feiner Riss, ein Anfang.
Wir suchen deine Texte: Gedichte, Kurzgeschichten, Fragmente, poetische Gedanken. Alles, was zeigt, wie Veränderung im Verborgenen entsteht.
Einsendeschluss: 25. Februar 2026
Mail an:➡️
Werde Teil unseres Jahreszyklus Licht und Schatten.
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✦ Warum es sich lohnt, dabei zu sein
Alle ausgewählten Beiträge fließen am Jahresende in eine literarische Gesamtausgabe des Zyklus Licht und Schatten ein: ein vielstimmiges Mosaik aus zwölf Monaten, zwölf Themen, zwölf inneren Bewegungen. Dein Text wird Teil eines gemeinsamen literarischen Bogens — sichtbar, hörbar, wirksam.
✦ Einsendung Einsendeschluss: 25. Februar 2026 E-Mail:
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Mit großer Freude begrüßen wir Ljudmila Stefanova als neue Autorin auf Abenteuer-Literatur. Mit ihr gewinnt unsere Plattform eine Stimme, die behutsam zwischen Sprachen, Kulturen und Lebenswelten wandert – und gerade dadurch eine besondere Wärme und Authentizität entfaltet.
Ljudmila Stefanova wurde im bulgarischen Vraca geboren und verbrachte ihre prägende Schulzeit in Schwerin. Schon früh entdeckte sie die transformative Kraft der Sprache – besonders in jenen Momenten, in denen man sich zwischen mehreren Welten heimisch fühlt. Bücher und Geschichten waren die treuen Begleiter ihrer Kindheit, und das Schreiben entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen, aber beständigen Lebensbegleiter.Heute hat sie ihre Heimat in einem kleinen Dorf in Nordwestmecklenburg gefunden. Es ist eine Gegend, in der die Ruhe der weiten Landschaft, der unendliche Horizont und der entschleunigte Rhythmus des ländlichen Lebens ihre Texte spürbar durchdringen.
Man kann sich Ljudmila Stefanova förmlich vorstellen: Wie sie am Fenster sitzt, den Blick über die Felder oder einen Garten schweifen lässt, in dem der Wind sanft durch die Bäume streicht. Aus dieser tiefen Verbundenheit mit der Umgebung entstehen ihre Gedichte und poetischen Miniaturen – Worte, die wie Lichtflecken auf dem Wasser tanzen oder wie ein leiser Windhauch durch die Seiten ziehen."Ihre Texte sind Einladungen, langsamer zu lesen, innezuhalten und sich auf die feinen Schattierungen einzulassen, die zwischen den Zeilen liegen."
Die literarische Arbeit von Ljudmila Stefanova bewegt sich auf zwei Ebenen, die sich gegenseitig bereichern und ergänzen:
Was ihre Arbeit so besonders macht, ist ein Blick, der niemals laut werden muss, um eine immense Wirkung zu entfalten. Stefanova schreibt mit einer Sensibilität, die aus gelebtem Leben gewachsen ist: aus Herkunft, Erfahrung, präziser Beobachtung und einem außergewöhnlichen Gespür für die leisen Zwischentöne unserer Existenz.Wir heißen Ljudmila Stefanova herzlich in unserem Kreis willkommen und freuen uns auf viele weitere Texte, die unsere Leserinnen und Leser inspirieren, berühren und nachhaltig bereichern werden.
Entdecken Sie hier die ersten Veröffentlichungen und lassen Sie sich von der poetischen Kraft Ljudmilas verzaubern:
👉 Zur Autorenseite / Gedichte von Ljudmila Stefanova
👉 Zur Autorenseite / Kurzgeschichten von Ljudmila Stefanova
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.✦ Editorial · Februar 2026
Der Februar trägt eine stille Spannung in sich. Während draußen noch das matte Licht des Winters liegt, beginnt im Inneren bereits das erste leise Erwachen: neue Ideen, neue Texte, neue Stimmen. Es ist ein Monat, der Schreibende einlädt, sich zu sammeln — und zugleich mutig nach außen zu treten.Die Literaturwettbewerbe im Februar 2026 spiegeln genau diese Übergangszeit wider. Sie reichen von traditionsreichen Bühnen wie dem Bachmann‑Preis bis hin zu offenen Anthologieprojekten, die frische Perspektiven suchen. Was sie verbindet, ist die Einladung, das eigene Schreiben ernst zu nehmen und ihm Raum zu geben.
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Der traditionsreichste deutschsprachige Literaturwettbewerb lädt erneut dazu ein, unveröffentlichte Prosatexte auf die große Bühne zu bringen. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung, doch für viele bleibt der Bachmann‑Preis ein literarischer Fixstern.
Einsendeschluss: 21. Februar 2026
Genre: Unveröffentlichte Prosa
🔗 Juryadressen für Text-Einsendungen 2026
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Einer der spannendsten Kurzgeschichtenwettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Das Thema „Lösung“ eröffnet ein breites Feld zwischen philosophischer Tiefe, technischer Vision und menschlicher Introspektion.
Der SpaceNet Award 2026 steht unter dem Motto "Lösung".
Eine Lösung kann Klarheit bringen – oder neue Fragen aufwerfen. Sie ist das Ende eines Rätsels, der Abschluss eines Konflikts, das Aha eines Moments. Lösungen können elegant sein, wie eine Formel, die plötzlich alles erklärt. Oder chaotisch, wie Tränen, die endlich fließen.In der Chemie ist eine Lösung eine Mischung – aus Stoffen, die sich verbinden, ohne sich selbst zu verlieren. In der Mathematik ist sie exakt, logisch und unumstößlich. Lösungen können Frieden stiften oder Unruhe bringen. Sie schaffen Ordnung – oder stellen alles auf den Kopf. Manche suchen sie ein Leben lang. Andere stolpern zufällig darüber.Sie schreiben Kurzgeschichten oder photographieren?
🔗 Teilnahmeschluss ist der 22. Februar 2026
Länge: Max. 10.000 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Preise: 2.500 € / 200 € / 200 €
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Schreibhain‑Stipendium 2026 (Jahrgang XXIV)
Der Schreibhain Berlin vergibt erneut sein begehrtes Stipendium für eine berufsbegleitende Autor*innenausbildung. Ideal für alle, die ihr Schreiben professionalisieren und sich ein literarisches Netzwerk aufbauen möchten.
Einsendeschluss: 24. Februar 2026
Art: Stipendium für ein Ausbildungsjahr
Das Stipendium beinhaltet die kostenfreie Teilnahme an der berufsbegleitenden Autor*innenausbildung ( Jahrgang XXIV) im Schreibhain inklusive des Pitchings vor Literaturagenturen und Verlagen. Ggf. anfallende Kosten für Anfahrt, Übernachtung in Berlin und Verpflegung sind vom Stipendiaten selbst zu tragen. Eine Bar-Auszahlung im Gegenwert des Gewinns ist ausgeschlossen.
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Mindestens 630 Exemplare sollen dem Deutschen Bundestag zukommen – symbolisch eine Stimme für jede der 630 Abgeordneten.
Die politische und gesellschaftliche Gegenwart wirkt zunehmend widersprüchlich, schnelllebig und oft erschütternd absurd. Wir erleben Ohnmacht, Überforderung, Wut, Humor als Überlebensstrategie – und die Sehnsucht nach Ehrlichkeit, Mut und echter Veränderung wird immer lauter.Gleichzeitig sind die Formate unserer Zeit ein Teil des Problems: Talkshows suchen Konflikt statt Lösungen. Social Media belohnt Empörung, nicht Substanz. Petitionen verschwinden, Kommentare verhallen. Wir handeln – und fühlen uns doch oft wirkungslos.Diese Anthologie möchte genau diese Stimmen einfangen: literarische Reflexionen, kritische Blicke, dystopische Szenarien, satirische Zuspitzungen, poetische Beobachtungen oder hoffnungsvolle Gegenentwürfe. Die dafür vorgesehenen Unterthemen findet ihr weiter unten.Als besonderes Element ist die Anthologie Teil eines Stimmen-Projekts: Gemeinsam mit euch und euren Texten sammeln wir ab Beginn der Ausschreibung öffentlichkeitswirksam „Stimmen“, um mindestens 630 Exemplare – entsprechend der Zahl der Bundestagsabgeordneten – gebündelt an die Fraktionen des Deutschen Bundestages zu übergeben.
In „630 – Stimmen der Gegenwart“ sollen Texte entstehen, die zeigen, wie sich das Jetzt anfühlt – ob roh, direkt, ehrlich, reflektiert, oder zukunftsgeblickt.
🔗Einsendungen

📚 Buchtipp im Februar:
Innere Ruhe finden in einer lauten Welt
von
„Stille“ von Thich Nhat Hanh
Der Februar ist ein Monat des leisen Übergangs.Noch liegt die Welt im ruhigen Atem des Winters, doch etwas beginnt sich zu regen – nicht laut, nicht sichtbar, eher wie ein kaum merkliches Aufatmen unter der Oberfläche.Zu dieser Stimmung passt unser Buchtipp: „Stille“ von Thich Nhat Hanh.Es ist ein Buch, das nicht drängt, nicht belehrt, nicht laut wird.Es begleitet – sanft, klar, unaufgeregt. Ein stiller Gegenpol zu einer lauten Welt.
Vorwort
„Stille ist nicht die Abwesenheit von Geräuschen.Sie ist die Anwesenheit von Klarheit.“Mit dieser Haltung führt Thich Nhat Hanh in ein Buch ein, das wie ein sanfter Begleiter durch die stillen Wochen des Spätwinters wirkt.Er zeigt, wie Stille kein Rückzug aus dem Leben ist, sondern ein Raum, in dem sich das Wesentliche wieder ordnen darf – so wie die Natur im Februar: noch zurückgenommen, und doch schon im Werden.
Klappentext
In „Stille“ lädt Thich Nhat Hanh dazu ein, die leisen Räume des Alltags wiederzuentdecken.In kurzen, klaren Texten beschreibt er, wie wir durch achtsames Atmen, bewusstes Wahrnehmen und innere Ruhe zu mehr Klarheit finden können.Das Buch verbindet poetische Einsichten mit einfachen, praktischen Impulsen und zeigt, wie Stille zu einem Ort des Erwachens wird – im Herzen wie im Leben.Ein Buch für alle, die lernen möchten, dem Unsichtbaren Zeit zu geben, bis es bereit ist, sichtbar zu werden.
Rezension
„Stille“ ist kein Buch, das man in einem Zug liest.Es ist ein Buch, das man neben sich legt, immer wieder aufschlägt – für einen Gedanken, einen Absatz, einen Atemzug.Thich Nhat Hanh schreibt mit einer Sanftheit, die entschleunigt, ohne zu beschweren.Seine Worte wirken wie ein Lichtstreifen im späten Winter: unaufdringlich, aber kraftvoll.Er verbindet Naturbilder, Atem, Körperwahrnehmung und innere Prozesse zu einer Sprache, die ruhig macht, ohne zu betäuben.Warum dieses Buch zum Februar passt:
„Wenn wir still werden, hören wir das Leben, das in uns wächst –lange bevor wir es sehen.“„Stille“ ist ein warmes, ruhiges Buch, das lange nachklingt – ein idealer Begleiter für alle, die den Februar nicht nur „hinter sich bringen“, sondern bewusst erleben möchten.

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🕯️ Übergang im Licht der Zeit
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Haiku
Altes tritt zurück.
Neues hebt im Licht den Blick.
Zeit geht still hinüber.
© Joachim Laß
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✨ Zwischen den Jahren
Zwischen den Jahren
stehen die Tage still,
wie Schnee,
der nicht fällt.
Ich lasse das Jahr
in mein Herz sinken
und höre,
wie es ausatmet.
In einem Moment der Stille
öffnet sich
ein innerer Horizont.
Dort,
wo alles schweigt,
beginnt das Unbenannte
zu leuchten.
© Joachim Laß
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🍃 Schlussreflexion
Zwischen zwei Atemzügen
wird alles still.
Das Jahr vergeht.
Ein neues beginnt.
Und im Dazwischen
ein Licht,
das bleibt.
© Joachim Laß
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Ich wünsche dir
ein neues Jahr im Licht
und Frieden im Herzen.
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Ein neues Jahr hat begonnen![]()
Doch die Welt tritt nicht in Stille ein: **In der Ukraine dauern die Kämpfe an**, im **Gazastreifen herrscht Zerstörung und Leid**, und im **Sudan verschärft sich der Bürgerkrieg**. Millionen Menschen sind auf der Flucht, suchen Schutz und Hoffnung. Diese Konflikte erinnern uns daran, wie zerbrechlich Frieden ist – und wie dringend wir Räume brauchen, in denen Verständigung möglich bleibt.
Schreiben kann ein solcher Raum sein
Nicht als Flucht, sondern als Antwort: Worte, die das Chaos nicht verdrängen, sondern verwandeln. Texte, die Zeugnis ablegen von der Gegenwart, ohne sich von ihr lähmen zu lassen. Jeder Satz kann eine Brücke sein – zwischen der Härte der Welt und der inneren Klarheit, die wir im Schreiben finden.So lade ich euch ein, im Januar das Schreiben bewusst als **Akt der Sammlung und Resonanz** zu üben.Lasst uns die Stimmen der Welt aufnehmen, die Bilder von Konflikten und Krisen, und sie in Sprache verwandeln, die nicht spaltet, sondern verbindet.
**„Zwischen Chaos und Klarheit“**
Wir widmen den Monat dem Spannungsfeld zwischen den lauten Konflikten der Welt und der stillen Kraft des Schreibens. Ob Haiku, Essay oder Tagebuchnotiz – alles darf entstehen, solange es versucht, aus der Unruhe einen Moment von Klarheit zu formen.
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Zwischen Chaos und Klarheit
Der Januar beginnt mit grauem Himmel. Die Nachrichten sprechen von Frontlinien, von zerstörten Städten, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Die Welt scheint ein Ort des Chaos zu sein – laut, unruhig, voller Brüche. Doch in einem kleinen Zimmer, irgendwo zwischen den Schlagzeilen, sitzt jemand am Schreibtisch. Ein Blatt Papier liegt vor ihm, leer wie der Morgen. Er hört das Rauschen der Welt, aber er entscheidet sich, einen anderen Klang zu suchen. Er schreibt: „Stille ist nicht Abwesenheit. Sie ist ein Raum, in dem wir die Stimmen der Welt verwandeln.“ Mit jedem Satz wird das Chaos nicht kleiner, aber es verliert seine Macht. Worte ordnen, was unübersichtlich ist. Sie schaffen Klarheit, nicht indem sie Antworten geben, sondern indem sie einen Atemrhythmus schenken. So wird der Januar zu einem Monat des Übergangs: Zwischen den lauten Konflikten draußen und der stillen Kraft drinnen. Zwischen den Bildern von Zerstörung und den Bildern, die wir selbst erschaffen – Haiku, Tagebuchnotizen, kleine Geschichten. Und vielleicht ist genau das unsere Aufgabe: Nicht das Chaos zu leugnen, sondern ihm eine Form zu geben, die uns trägt. Nicht die Klarheit zu erzwingen, sondern sie im Schreiben zu entdecken. J/L 01.01.2026
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Haiku
Stimmen der Welt laut,
ein Blatt Papier still erwacht –
Klarheit atmet ein.
© J.Laß
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**„Zwischen Chaos und Klarheit“
Schreib mit uns im Januar!**
Wir sammeln Gedichte, Haikus, Miniaturen und kurze Texte, die aus der Unruhe der Welt einen Moment von Klarheit formen.
Einsendeschluss: **31. Januar 2026**.
Beispietexte:
Miniatur
Im Stimmengewirr der Welt halte ich inne. Der Nebel legt sich wie ein sanftes Tuch über die Landschaft, und für einen Moment ist alles still. In dieser Stille erkenne ich die Form des Wesentlichen.
Kurzer poetischer Text
Zwischen den Rissen der Unruhe öffnet sich ein schmaler Raum. Dort leuchtet Klarheit, nicht laut, sondern wie ein stiller Baum im Nebel. Wer innehält, findet sie.
Haiku
Nebelfelder ruhn
ein Atemzug im Chaos,
klarer Augenblick.
.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................„Gerade in einer Zeit, in der Nachrichten und Bilder uns täglich mit Chaos überfluten, braucht es Orte, an denen wir innehalten können. Der Wettbewerb ist notwendig, weil er einen Raum schafft, in dem Worte nicht nur beschreiben, sondern verwandeln: Aus der Unruhe der Welt wird ein Moment von Klarheit geformt. Haikus, Miniaturen und kurze Texte sind kleine Inseln der Sammlung – sie zeigen, dass Sprache nicht nur Spiegel des Chaos ist, sondern auch Werkzeug der Orientierung. Wer schreibt, hält das Chaos nicht fern, doch er verwandelt es in Resonanz, in eine stille Form, die trägt. Darum ist dieser Wettbewerb mehr als eine literarische Übung: Er ist ein gemeinsamer Versuch, Klarheit zu bewahren und zu teilen.“ J.Laß
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📄 Aktuelle Literaturwettbewerbe – Übersicht
Jeden Monat erscheinen neue Ausschreibungen für Lyrik, Kurzprosa und kreative Texte. Die folgende Auswahl zeigt seriöse Wettbewerbe, die sich gut für Einsteigerinnen, Fortgeschrittene und alle Schreibenden eignen, die ihre Werke veröffentlichen möchten.
Warum die Teilnahme wichtig ist:
Wettbewerbe bieten Schreibenden die Möglichkeit, ihre eigene Stimme weiterzuentwickeln, Feedback zu erhalten und neue Leserinnen und Leser zu erreichen. Viele Ausschreibungen führen zu Veröffentlichungen in Anthologien oder zu Lesungen, was wertvolle Sichtbarkeit schafft. Gleichzeitig geben feste Einsendefristen einen kreativen Rahmen, der motiviert und hilft, regelmäßig zu schreiben.
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Humorvolle Gedichte
➡️ https://www.ennigerloher-dichtungsring.de
Lyrik & Prosa für junge Autorinnen und Autoren
➡️ https://www.jugendkulturpreis.de/literatur
Große Übersicht aktueller Wettbewerbe
➡️ https://www.wortmagier.de/ausschreibungen
Literaturcafé – Schreibwettbewerbe
Regelmäßig aktualisierte Liste
➡️ https://www.literaturcafe.de/schreibwettbewerbe
Institut für Kreatives Schreiben – Wettbewerbe & Preise
Literaturpreise, Stipendien, Ausschreibungen
➡️ https://www.kreatives-schreiben.de/wettbewerbe
Viele regionale und überregionale Ausschreibungen
➡️ https://www.treffpunkt-schreiben.at/schreibwettbewerbe
Große Übersicht + Tipps für Einsteiger
➡️ https://www.bod.de/autoren/buchveroeffentlichen/schreibwettbewerbe
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🌟 Neue Autorin im Januar: Ljudmila Stefanova
Zum Jahresbeginn begrüßen wir Ljudmila Stefanova als neue Autorin auf Abenteuer‑Literatur.Ljudmila schreibt seit vielen Jahren Kinderbücher, die von Wärme, Fantasie und liebevollen Alltagsbeobachtungen geprägt sind. Ihre Geschichten öffnen Räume voller Neugier und kleiner Abenteuer, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren.Neben ihren Büchern widmet sie sich auch der Lyrik. Ihre Gedichte tragen dieselbe Handschrift: Klare Bilder, ein freundlicher Ton und ein feines Gespür für das Schöne im Kleinen.Ihre ersten Texte sind auf unserer Seite bereits online und können unter der Rubrik „Gedichte und Kurzgeschichten“ gelesen werden.
✍️ Mini‑Leseprobe von Ljudmila
„Wenn der Morgen leise an die Tür klopft,
wacht die Fantasie zuerst auf.
Sie streckt sich, gähnt ein bisschen
und fliegt dann los —
dorthin, wo Geschichten wohnen.“
Diese Zeilen zeigen, wie Ljudmila mit wenigen Worten eine kindliche Welt voller Wärme und Staunen öffnet. Ihre Texte laden dazu ein, die Welt mit offenen Augen und einem neugierigen Herzen zu betrachten.Verfolgen Sie auch weiterhin ihre neuen Texte auf unserer Seite — weitere Veröffentlichungen sind bereits in Vorbereitung.
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