
Die literarische Verankerung der Reise
Zwölf Monate, zwölf Bücher. Jedes begleitet eine Station des Jahresbogens.
Januar · Erwachen
Der Wille zum Sinn
Viktor E. Frankl zeigt in „… trotzdem Ja zum Leben sagen“, dass wir jederzeit die Freiheit haben, dem Leben ein „Ja“ entgegenzustellen.
Februar · Orientieren
Die Reise ohne Guru
Sheldon B. Kopp lehrt in „Triffst du Buddha unterwegs …“, Verantwortung für den eigenen Pfad mutig selbst zu tragen und Illusionen hinter sich zu lassen.
März · Entwickeln
Die Einheit im Fluss
Hermann Hesses „Siddhartha“ führt uns zum Fluss der Erkenntnis – Ausbrechen und Ankommen sind Teile einer heilenden Einheit.
April · Entfalten
Mit dem Herzen sehen
In Fynns „Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna“ lehrt uns ein kleines Mädchen, dass das Staunen der Anfang aller Weisheit ist – wer mit dem Herzen sieht, beginnt sich zu entfalten.
Mai · Verbinden
Die Freundschaft der Seele
John O’Donohue erinnert uns in „Anam Cara. Spirituelle Weisheit aus der keltischen Welt“ daran, dass wir erst in echter Verbundenheit ganz zu uns selbst finden.
Juni · Weilen
Die Kunst der Stille
Erling Kagge zeigt in „Stille“, dass wir die Ruhe nicht in der Ferne suchen müssen – sie wartet in uns, sobald wir innehalten und verweilen.
Juli · Genießen
Die Gegenwart im Schritt
Thich Nhat Hanh lehrt in „Das Wunder des achtsamen Gehens“, dass jeder bewusste Schritt ein Heimkommen ins Jetzt ist – wahres Genießen beginnt mit Gegenwart.
August · Loslassen
Die Reife der Liebe
David Richo zeigt in „Reif werden füreinander. Wie man in Beziehungen erwachsen wird“, dass Liebe nicht Festhalten bedeutet, sondern Freigeben – wer loslassen kann, liebt tiefer.
September · Ernte
Die Kraft der Unvollkommenheit
Brené Brown ermutigt uns in „Die Gaben der Unvollkommenheit“, das eigene Unfertige als Ernte eines gelebten Lebens anzunehmen.
Oktober · Reifen
Die Kunst des Reifens
Anselm Grün zeigt in „Die hohe Kunst des Älterwerdens“, dass Annehmen, Loslassen und Aussöhnen uns nicht kleiner machen, sondern tiefer.
November · Rückkehr
Der Mut zur eigenen Geschichte
Nora Krug zeigt in „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“, dass wahre Zugehörigkeit erst entsteht, wenn wir uns auch den dunklen Kapiteln unserer Herkunft stellen – Rückkehr heißt, hinzusehen statt auszuweichen.
Dezember · Ankommen
Die Heimkehr ins Angenommensein
Henri Nouwen führt uns in „Heimkehr“ an Rembrandts Bild vom verlorenen Sohn und zeigt, dass wir am Ende nicht ankommen, weil wir es verdient haben, sondern weil wir längst erwartet werden.
Diese Bücher sind wie Wegsteine am Rand der Reise: Man kann an ihnen vorbeigehen oder innehalten und lesen, was darin geschrieben steht. Alle Bücher finden Sie ausführlich besprochen in meiner Rubrik „Bücher, die aufrichten“ – denn manche Bücher lesen wir nicht, sie lesen uns.

| 1 Januar |
2 Februar |
3 März |
| 4 April |
5 Mai |
6 Juni |
| 7 Juli |
8 August |
9 September |
| 10 Oktober |
11 November |
12 Dezember |


Aktuell sind 1846 Gäste und keine Mitglieder online