Vom Frühling in den Sommer

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Hi Fans

Unmerklich ist der Frühling in den Sommer übergegangen, Das Laub draußen ist nicht mehr so frisch- hellgrün. Es hat schon so sehr heiße Tage gegeben. (Und die werden unmerklich auch schon wieder kürzer, Sommersonnenwende ist vorbei.

Es blühen nicht mehr so viele Blumen, viele haben schon Samenstände angesetzt oder die Samen sind schon verstreut. Der Wald sieht immer anders aus. Das frische Gras, das uns immer zum Anknabbern verführte ist trocken und zum Teil braun geworden. Es hat hier lange nicht geregnet.

Wenn wir jetzt unserer große Runde drehen, tun wir es am sehr frühen frischen Morgen und viel später als sonst. Und dann hat Frauchen immer kühles Wasser für uns mit.

Gerade unser kleiner Charly, der so nahe am Boden wuselt, schluckt so viel Staub und unser altes Mädchen Gustel ist auch wie ich dankbar, wenn wir zwischendurch trinken dürfen.

Frauchen füllt in die Flasche immer kaltes Wasser ein und legt ein Eisklümpchen dazu, damit das Wasser schön kühl bleibt. Der Deckel unserer Trinkflasche ist unser Trinknapf

Wir gehen so gut wie nie auf Straßen, sondern immer auf Naturboden im Wald.……die Straßen sind für unsere Pfoten viel zu heiß, das ist unangenehm für uns.

Die Pfützen oder Bäche, an denen wir sonst schon mal etwas Wasser gefunden haben, sind ausgetrocknet, nur noch Schlamm ist da zu finden. Gustel liebt Schlamm treten, es scheint ihr gut zu tun. Ich bin ein anständiger Hund und gehe Drumherum.

Unser Peki Charly geht auch nicht rein, der trockene Schlamm an den langen Haaren muss unangenehm sein, vor allem das danach fällige Bad oder die Dusche. Wir bringen dann so viel Sand mit ins Haus. Frauchen will das dann doch nicht.

Wenn wir Wasser finden, so z. B. an einem sanft abfallenden Ufer vom Baggerloch, dann sind wir alle drin und kühlen uns ab.

Und dann wird sich gewälzt im Gras.

Schön ist das!

Nein, wenn es so heiß ist, dann sind wir drin und wir machen auch keinen Trampeltanz und singen nicht, denn, wenn wir Pi müssen, dürfen wir in den Garten.

Im Haus ist es erträglich –auch für Herrchen und Frauchen.

Draußen die Vögel bekommen auch jeden Tag frisches Wasser. wir gucken dann zu, wie sie es genießen, trinken und sich puddeln

In der Trockenheit setzt Frauchen auch keine Igel aus –im Gegenteil –es kommen so viele notleidende Igel hier an, besonders aber kleine Igelbabys und mein Frauchen muss schon seit Wochen jede Nacht mehrmals aufstehen. Dabei hat Frauchen die Station doch geschlossen. Aber die Leute wissen nicht wohin mit ihren gefundenen kranken oder verletzten Igeln und den verwaisten Babys und Frauchen ist bekannt.

Manchmal ist sie so müde.

Wenn sie sich auf die Couch legt, lege ich mich dazu, dann kuscheln wir.

Aber immer, wenn in der Mittagszeit mein Frauchen sich mal hinlegt, meinen die Leute, mit ihr telefonieren zu müssen. Haben die keinen Anstand und kein Gefühl dafür, dass mein Frauchen eine Mittagspause braucht?

Und abends, wenn Frauchen uns alle versorgt hat und sich mal auf die Couch setzt, todmüde ist, genau dann meinen auch noch Leute telefonieren zu müssen.

Frauchen ist dann sauer. Wenn es zu spät wird, geht sie gar nicht mehr an den Quasselapparat –auch dann nicht, wenn die Leute auf Band sprechen und was über ihren Fundigel wissen wollen oder gerade einen Igel gefunden haben.

Wenn Frauchen auch dann noch für alles den Höppelepöpp macht, hat sie für uns keine Kraft mehr und wird krank. Das wollen wir alle nicht. Nur denkt niemand darüber nach, dass Frauchen kein junges Mädchen mehr ist und div.

Baustellen hat und vor allem, dass sie noch sooooo viel für Tiere macht.

Das muss ich jetzt mal so erzählen.

Heute sind wir alle sehr früh aufgestanden. Schon vor Monaten wollte man hier eine neue Wasserleitung legen, hat die Straße aufgerissen und kam nicht aus dem Quark. Heute soll es was werden. Bin mal gespannt!  Frauchen hat früh uns alle versorgt, die Blumen gegossen und Wasser gebunkert. Wir dürfen doch nicht dursten hat sie gesagt, Hier stehen immer zwei schöne Schalen mit frischem Wasser für uns Hunde und auch für die Miezemonster.

Wir beobachten die Straße ganz genau. Das ist doch alles unser Gebiet und wenn die Leute mit ihren Autos und Apparaten hier rumlaufen, müssen wir mal bellen und denen klar sagen: Ihr habt hier nichts zu suchen. Das ist unser Revier! Und der Krach gefällt uns sowieso nicht.

So, das war es mal wieder

Euer Timo

………………

 © 04.07.2019 K.Oehl

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