Ein normaler Wintertag

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 Hey Leute

Frauchen wollte gestern mal woanders laufen –Immer das Gleiche mag sie auch nicht.

Wir waren in einem anderen Wald. Toll, Schön war das! Überall roch es anders und da sind auch andere Hunde lang gelaufen, welche, die wir nicht kennen. Zu sehen waren sie nicht.

Ganz entzückt war Frauchen, als sie die vielen Schneeglöckchen blühen sah, Irgendwann hatte wohl jemand sie aus seinem Garten mit rausgeschmissen und dort blühten sie, waren wieder aufgegangen. Und Winterlinge blühten. wir sind so schön ausgiebig gegangen, einfach toll war das. Und dann kam die Stelle, wo Frauchen vor Entzücken fast quietschte – die wilden Krokusse blühten auch schon.

Ach wisst Ihr, mir bedeutet das ja nicht so viel, ich schnüffele lieber und sauge alle Informationen in mir auf, hinterlasse an div. Nachrichtenbäumen auch meine Nachrichten in Form von Tröpfchen, die ich mir noch aufgespart habe und dann schaue ich mal nach anderen Hunden und davon gab es dort auffallend wenige in dieser Zeit. Aber ein paar haben wir doch noch getroffen und die waren nett. Mit dem Großen, einem sehr ängstlichen Hund haben wir uns vergnügt, der kennt unser Temperament ja noch nicht, wir kommen zu zweit, die Gustel und ich, wir stürmen auf ihn zu, Gustel bellt ihn an, der Hund ist ganz verdattert, dann steht er auf und wir dürfen ihn beschnüffeln, dann rennen wir mit ihm eine Runde und wenn Herrchen zum

Weitergehen ruft, kommen wir auch sofort, Aber so läuft das ab. Manchmal haben die Leute der kleinen Hunde doch Angst, wenn zwei solche Räuber auf ihre Winzis zustürmen. Wenn die und wir frei sind, ist es alles völlig o.k. Wir sind gar nicht interessiert, sie zu beißen. Wir wollen wirklich spielen –Ausnahme jemand knurrt uns an. Dann gehen wir weg, denn wir wissen dann – der will und mag das nicht.

Na ja und nachdem unsere große Runde zuende ging, flogen über uns mit großem Krach ganz viele Kraniche. Frauchen und Herrchen haben förmlich wieder gejauchzt.

Sie meinten, jetzt wissen wir es genau – der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Und das ist gut so. Wir möchten nämlich mal wieder eine größere Fahrt mit unseren Leuten machen und ausgiebig wandern –nicht nur so eine Runde.

Hoffentlich macht der kleine Charly das mit. Frauchen ist im Augenblick etwas besorgt, er mag sein Schlafkörbchen nicht mehr, Der Höhlenbär möchte unter ihrem Computertisch schlafen und in Gustels Bettchen scheint es auch zu spuken, die wandert nachts auch aus. Aber ich bleibe bei Frauchen im Bett, da ist es für einen Pinschermann so schön warm und nahe bei Frauchen fühle ich mich geborgen und sicher.

Na, vielleicht überlegen sich Charly und Gustel es sich bald mal wieder anders.

Euer Timo           

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© 14.02.2019  K.Oehl

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