Timo und seine Mitbewohner kennen die Uhr

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Hallo Fans

Eins zwei drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit.

Kennt Ihr das?

Wir drei hier im Haus jedenfalls kennen die Uhr.

Morgens so gegen 1/2 6 beginnen sich unsere Leute zu regen, Das ist für uns das Signal:

Guten Morgen Herrchen und Frauchen zu sagen

Na klar, wir alle drei besetzen unsere Besitzer und wir begrüßen uns alle richtig freudig

Nachdem sie uns erst mal im Bett und dann im Wohnzimmer alle durchgenudelt haben, gibt es so gegen 6 Uhr 30 ein erstes Fütterchen.

Und danach inspizeren wir den Garten –egal was für Wetter ist. (Na ja bei schönem Wetter machen wir es lieber und lassen uns Zeit, aber wenn

das Fell nass wird, sind wir schnell wieder drin.) Im Garten haben wir unseren Bereich, wo wir erst mal pieseln können, denn Herrchen und Frauchen

müssen ja auch mal Frühstücken und sich dann in Ordnung bringen.

Verflixt dafür lassen die sich Zeit! Was die alles tun müssen, um für den Tag parat zu sein,  Wir schütteln uns ein paar mal und dann ist es gut.

Wenn die aus dem Bad kommen, duften sie erst mal fremd. Das könnten sie ruhig lassen. Wir riechen sie pur lieber.

Aber dann, dann geht es auf die Morgenrunde mit Herrchen. Wir wissen, da  wo wir mit  Herrchen hinfahren, dürfen wir Hund sein, uns lösen und schnüffeln und frei sein.

Leute, so beginnt ein guter Hundetag.

Frauchen macht in der Zeit etwas , was sie Ordnung nennt und guckt schon mal nach den stacheligen Gästen.

Wenn wir heim kommen, haben wir viel zu erzählen, wir bekommen Leine und Geschirr ab und sind freie Hunde und ich hüpfe Frauchen auf den Schoß,

Dann kann ich auf Augenhöhe mit ihr reden und wenn es ganz hoch kommt, fällt beim Kaffee noch ein kleines Leckerli für uns ab. Aber nicht immer.

Oh, manchmal begegnen wir anderen Hunden. Die meisten kennen wir und die uns und unser ungestümes Temprament schon.

Es ist immer wieder schön, so ohne Leine Hund sein zu dürfen. Dabei können wir uns auch ausgiebig lösen .

Natürlich kommen wir zu Herrchen, wenn er und ruft und uns wieder in diese Box im Auto packt.

Während Herrchen und Frauchen ihrer Arbeit nachgehen, haben wir frei, wir lümmeln uns rum, verdauen und bellen gelegentlich, Manchmal arbeiten wir uns an einem Stück Ochsenziemer ab, dann ist es nicht so langweilig.  Schließlich darf längst nicht Jeder in unser Haus kommen.

Wer da am Briefkasten klappert wird verbellt, wer schellt, wird erst mal verbellt, aber Frauchen geht allein an die Tür. wir dürfen nicht sofort rausschießen. Das dürfen wir nur, wenn Fremde

schellen und es Frauchen nicht so ganz geheuer ist. Meist haun die freiwillig ab, wenn sie unsere geballte Ladung Power mitkriegen.

Ach ja und wenn auf der Straße was rumläuft, schließlich ist vor dem Haus unser ureigenster Bereich, dann kläffen wir auch. Manchmal schimpft Frauchen, wenn es ihr zu bunt wird.

Weil wir es mit ihr nicht verderben wollen, hören wir dann schnell auf.

Mittags um 12 Wird bei uns gegessen, Leider kriegen wir da nichts ab, Frauchen sagt immer;,,Timo, das ist kein Hundefutter, Ich bettele auch nicht an Deinem Napf!” Blöd sowas, denn es riecht manchmal verdammt gut.

Herrchen verzieht sich ins Schlafzimmer und ratzt ein Ründchen. Na es sei ihm gegönnt, Frauchen tut das etwas später auch, die schaut nochmal nach der Klimperkiste.

Aber wenn Herrchen dann um  13 Uhr 30 wieder erscheint, freuen wir uns wie Bolle, Dann dauert es nicht mehr lange und er sagt;,,Hundis, wollt Ihr mit?!

IIst das eine Frage? Der soll sich beim Kaffee trinken mal beeilen, wir haben nämlich unseren Pelzmantel und die Rennschuhe schon an.. Und  auf diese große Runde freuen wir uns den ganzen Tag, dann kommt auch Frauchen mit. und dann geht es in Gebiete, wo wir frei laufen dürfen.  Das ist ein Hundeleben, schnüffeln, rennen, andere Hunde treffen und eine Runde rennen.

Das ist Hundeart. Manchmal hat Frauchen Leckerlis dabei, dann testet sie aus, ob wir gut folgen, Und für Leckerlis tun wir das natürlich, Wenn wir wissen, sie hat was dabei, gehen wir erst gar nicht so weit von ihr weg. Frauchen sagt immer wieder –man kann sehen, wie die Hunde lachen und sich freuen und das ist so, wenn wir frei stromern dürfen.

Die armen Hunde in der Stadt , die so viel fiese Düfte von Autos einatmen müssen. Wir sind an der frischen Luft.

Wir sind ja auch für unsere Leute die Personal Trainer, die müssen mit uns richtig flott gehen. Von wegen bummeln, stehen bleiben oder langsam schleichen. Ab 14 Uhr ist unsere Zeit und wir fordern sie auch ein, wir quietschen und singen und machen einen Trampeltanz, da wissen unsere Leute ganz genau, daß sie für ihr Training mit uns anzutreten haben.

Wir sind ungefähr 2 Stunden draußen, eine schöne große Runde ist das mit vielen Erlebnissen und es ist besonders schön, daß unsere Leute nicht immer die gleichen Wege mit uns gehen.

Aber die meisten dieser Wege kennen wir ohnehin schon, dennoch, wenn wir lange nicht da waren, durftet vieles wieder anders und muß genau ausgelesen werden.

Wenn wir gegen 16, manchmal erst 17 Uhr zurück kommen, haben wir Hunger. Das Futter läßt dann auch nicht lange auf sich warten, und manchaml haben unsere Leute dazu so ein Extraschmankerl, ein wenig gekochten Hähnchenflügel oder Rinderhack oder das ist natürlich die Krönung –grünen Pansen.

Darum freuen wir uns immer so auf unser Fütterchenl

Herrchen und Frauchen wohl auch, die bringen auch wieder was auf den Tisch. und wieder kriegen wir so gut wie nie was ab, Das finde ich mies, die könnten die leckeren Sachen doch mit uns  teilen, Aber sie haben schon Recht, wir teilen unser Futter ja auch nicht mit ihnen..

Aber danach sind wir auch müde, müssen in Ruhe verdauen und dann können unsere Leute machen was sie wollen.  Langeweile haben die wohl nie, Frauchen muß wieder diese stacheligen Tiere versorgen, die Kater möchten auch ihre Leckerchen habe, Herrchen werkelt mal hier, mal da oder macht noch Einkäufe und Besorgungen.

Aber dann kommt Herrchen auch ins Wohnzimmer und er zählt die Häupter seiner Lieben, nein, nicht statt sechse sind es sieben, Wir sind zu Fünft und bitte kein Tier mehr! Sonst  reichen die Hände nicht mehr zum Knuddeln.

Wir schlafen schon mal ein Ründchen vor, aber spätestens um 10 stehen wir an der Tür und wollen in unsere Nachtkörbchen und dann sollen unsere Leute mitgehen, Wir wollen da nicht allein sein. Meistens folgen sie uns ja auch. Sie müssen uns doch noch lieb Gute Nacht sagen. Darauf bestehen wir und ich werde zugedeckt, die beiden Anderen brauchen das nicht.

Seht Ihr, wir Hunde kennen die Uhr, wenigstens die Zeiten, die für uns relevant sind.

und? Ist es bei Euch so ähnlich?

Euer Timo
Trennlinie 15

© 2019 K.Oehl

amanfang 2 270

Login (2)

für registrierte Benutzer

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  amanfang270