Timos Vorweihnachtszeit

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Hey Leute

So kurz vor Weihnachten ist vielleicht was los!

Da sind wir doch tatsächlich wenige Tage zuvor ins Auto gepackt worden. Ich habe es irgendwie im Gespür gehabt, Frauchen u. Herrchen waren so emsig im Keller  und dann am frühen Morgen Frauchen mit im Auto, das konnte nur bedeuten, es ist mehr als sonst morgens im Busche. Unserer Morgenrunde mit Herrchen war so auffallend kurz, gerade lang genug, um seinen Ballast abzuwerfen. Und es hat geregnet, war sowieso nicht so mein Ding.

Und ich durfte im Auto mal wieder vorne bei Frauchen sitzen. Anfangs habe ich zwar noch etwas gesungen, aber dann wurde es mir zu langweilig und ich habe in ihrem Arm geschlafen.

Draußen war ohnehin Sauwetter und je mehr wir nach Norden kamen, je fieser wurde es.  Unterwegs haben meine Leute davon gesprochen, daß meine Vermittlerin Purzeltag hat.

Was das ist, weiß ich nicht, muß was Besonderes sein, wenn meine Leute so weit fahren.

Dort angekommen, sind wir noch mal pieseln gegangen, Das hat da so ganz anders gerochen, aber ich erinnere mich –es ist eine Gegend gewesen, die ich kenne. Verdammt, die wollen mich doch nicht dort wieder abgeben? Neiiiiiiiiiin, das will ich nicht,

Ganz eng habe ich mich an Frauchen gehalten und dann kamen noch so viele Leute. Wir sind in das Haus gegangen – schön und gut, wir hatten unsere Hundedecke mit und Charly und Gustel schien es ja egal zu sein, Mir aber nicht, darum bin ich bei Frauchen auf den Schoß gehüpft.  Und da waren Leute, bei denen ich schon mal war, der junge Mann wollte mich streicheln, aber ich war auf Frauchens Schoß und habe ihn ganz böse angebrummt. Und dann mußte ich unter den Tisch und durfte nicht betteln. Dabei roch das gar nicht schlecht dort, Es war so ähnlich wie zuhause, aber da darf ich betteln, ich kriege auch immer was ab. Aber Hund weiß ja, was sich gehört und blieb erst mal unter dem Tisch verschwunden. Was haben die Leute sich alles zu erzählen gehabt, es war wie in einem Bienenhaus, so ein Gesumme und Gemurmele, Ich wußte gar nicht wo ich hinhören sollte.

Und dann wollten die ersten Leute gehen. Nun gut, ich wollte auch gehen und habe angefangen zu singen und zu quietschen, um meinen Leuten ganz deutlich zu machen:,, Ich will jetzt hier weg!”

Und die konnten doch unendlich lange die Kurve nicht kriegen, Selbst mein Gesang hat sie nicht von weiterem Gerede abgehalten.

Endlich, endlich haben sie uns ins Auto gebracht und sind losgefahren. Und wohin? Natürlich nicht sofort nach Hause, Das habe ich ja auch vergessen, wir hatten ja noch ein paar leckere Sachen für die Tierheimhunde dort zu lassen.

Frauchen ist erst mal mit uns eine Löserunde gegangen. Ja, wir mußten wohl , aber das ging doch nicht so einfach – weg von unserem Auto und von Herrchen!

Wir haben uns alle drei beeilt. Boah, war das eine Erlösung, aber bei dem Sauwetter wollten wir nur schnell wieder ins Trockene und in unser Auto. Daß die uns nur nicht hier abgeben und vergessen.  Man weiß ja nie, sowas haben wir alle schon erlebt und wollen das nicht noch mal erleben. Wir gehören zu den Oehls und die sollen bloß keine krummen Dinger mit uns machen.

Haben sie auch nicht – sie haben uns wieder ins Auto gelassen und ich  -klar ich war wieder auf Frauchens Schoß. Das war so ein aufregender Tag für mich, daß ich nicht mal mehr auf dem Rückweg gesungen habe, sondern sofort in Frauchens Arm eingeschlafen bin, Da wußte ich wieder- alles gut, ich bleibe bei denen und es geht wieder nach Hause.

Und gestern? Ach ja, vor langer Zeit hatten wir das schon mal – holt doch Herrchen einen Baum ins Wohnzimmer. Gern hätte ich ihn mal angepieselt, aber ich erinnere mich , das ist PFui und das darf ich nicht. Na gut, habe von der Chouch her zugeschaut, was sie  für einen Klimperkram da drangehängt haben. Ts Ts Ts, ein Baum mit Strohsternen und Holzfigürchen und dann auch noch Licht in den Baum gelegt, Nee Kugeln gibt es nicht, hat Frauchen erklärt, das könnte für die Miezemonster des Hauses gefährlich werden.

Ja und dann sind die mit uns nur eine Löserunde gegangen und allein weggefahren, Das ist doch nicht zu fassen –weggefahren ohne uns in der Zeit, die eigentlich uns zum Gassigehen gehört.

Was will Hund machen, wenn die Menschen so sind? Verstehe ein Hund die Menschen!

Wir waren ganz schön lange allein. Nett war das nicht, aber dann kamen sie doch wieder, unsere Menschen. wir haben sie ordentlich begrüßt und Herrchen ist sofort mit uns wieder eine Runde gegangen. Versöhnungsrunde. Lang war die nicht.  Es sind schon irgendwie besondere Tage im Moment.

Frauchen hat in der Zeit die Stacheltiere gefüttert und dann war endlich Ruhe. Die haben noch ein wenig schöne ruhige Musik angehört und sind dann mit uns dahin gegangen, wo wir nachts hingehören, ins Schlafzimmer. Bald darauf hat Charly richtig laut geschnarcht. Aber nachts muß es wieder in Gustels Bettchen gespukt haben, Ein Hopp und sie war bei Herrchen im Bett. Und ich? Ich bin doch sowieso bei Frauchen, Mein Körbchen im Schlafzimmer ist doch nur Zierrat, den können sie ruhig wegräumen, meine ich.

So, das war es mal wieder von Eurem Timo

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©K.Oehl

 

 

 

 

 

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