Herbstzeit

31.Dez.206 bei Wiesenbronn 8

Tage, Monate, Jahr, vergangen wie im Flug;
auch manchen gefiederten Sänger es schon nach Süden trug.
Bereits irrlichtern erste Nebelschleier,
zugefroren wird sein, auch bald des Dorfes Weyer.

Wiesen, Wälder und Felder begeben sich zur Ruh`.
Herbstgefühle unter uns, sie nehmen zu.
Loses Blattwerk vor unseren Schritten fliegt es her,
da Winde rütteln an den Bäumen, mehr und mehr.

Auch jedes Leben; vergänglich ist`s wie Laub.
Alles Irdische, der Endlichkeit wird es zum Raub.
Der Mensch, angekommen in seines Lebens - Herbst, wird still.
In Würde es zu Ende bringen, bleibt sein Ziel.

 



(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2024
Heimat- und Naturfreund
www.gedichtevonhorstmkohl.de 

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