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Editorial: Warum wir den Mut zum Aufbruch brauchen

Von Joachim Laß, Abenteuer‑Literatur

 

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Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Abenteuer‑Literatur ein Ort, an dem Worte nicht nur gelesen, sondern erlebt werden. Literatur war für mich nie bloß ein schönes Arrangement von Sprache.Worte sind Zaubersprüche — leise, aber mächtig genug, um in uns etwas zu verschieben.Sie ist ein Instrument der Selbstbefragung, ein Kompass in Zeiten des Wandels, ein stiller Begleiter in Momenten, in denen das Leben uns zwingt, die Richtung zu ändern.

Mit der neuen Rubrik „Vom Ausbrechen und Ankommen“ öffne ich einen Raum, der näher an der menschlichen Erfahrung liegt, als jede klassische Rezension. Diese Kategorie widmet sich jenen Schwellenmomenten, die unser Leben prägen — den Augenblicken, in denen wir spüren, dass ein Kapitel endet und ein neues beginnt.

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Das Ausbrechen

Es ist der Moment, in dem wir erkennen, dass die vertrauten Seiten unseres Lebensbuches ausgelesen sind.Ausbrechen heißt nicht fliehen.Es heißt, dem inneren Ruf nach Veränderung zu folgen — auch dann, wenn der Weg noch unklar ist.

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Das Ankommen

Es ist die leise, oft unspektakuläre Bewegung hin zu einem neuen Sinn.Viktor Frankl hat diese Suche als die zentrale Aufgabe unseres Daseins beschrieben.Ankommen bedeutet nicht, dass alles gelöst ist.Es bedeutet, dass wir verstehen, warum wir unterwegs sind.

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Wie diese Rubrik aufgebaut ist — Es entsteht ein Jahresbogen in zwölf Fenstern

Damit Sie diesen Weg nicht nur lesen, sondern mitgehen können, ist die Rubrik klar strukturiert.Jeder Monat öffnet ein eigenes Themenfenster — ein literarischer Raum, der sich in acht Unterbereiche gliedert.Hier entsteht jeden Monat ein Rückblick, der sich im Laufe des Jahres zu einem dauerhaften Jahresrückblick verdichtet — unabhängig vom Kalender, unabhängig von Jahreszahlen. Ein literarisches Archiv des Ausbrechens und Ankommens, das bleibt.Ein zentraler Bestandteil dieser Rubrik ist die bereits bestehende Buchseite, auf der ich in regelmäßigen Abständen Werke vorstelle, die thematisch zum übergeordneten Leitmotiv dieser Kategorie passen: Dem Ausbrechen und dem Ankommen.Es sind Bücher, die innere Übergänge sichtbar machen, die von Aufbruch, Orientierung, Sinnsuche und Neuverortung erzählen — Literatur, die nicht nur begleitet, sondern Impulse setzt.

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Die Unterbereiche im Überblick  Editorial – der gedankliche Auftakt Editorial – der gedankliche Auftakt

  • • Monatsthema – die thematische Leitlinie
    • Buchempfehlungen – regelmäßig aktualisierte Literatur, die das Leitmotiv „Ausbrechen & Ankommen“ vertieft und die bestehende Buchseite ergänzt
    • Gedichte zum Thema – poetische Resonanzräume
    • Geschichten zum Thema – erzählerische Perspektiven
    • Reflexionen / Essays – persönliche und philosophische Betrachtungen
    • Monatsgedicht – ein poetischer Fixpunkt
    • Hintergrund & Inspiration – Quellen, Gedanken, Entstehungswege
 

Diese Struktur ist bewusst klar gehalten — fast wie ein literarischer Kalender, der Monat für Monat ein neues Fenster öffnet.Oder, wenn Sie so wollen: eine Einladung an alle, die Literatur nicht nur konsumieren, sondern als Wegbegleiter verstehen.

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Ein Jahresbogen, der bleibt

So entsteht ein literarischer Raum, der nicht an Daten gebunden ist.Ein Jahresbogen, der sich fortschreibt, vertieft, verdichtet.Ein Archiv des Aufbruchs und der Ankunft — für alle, die sich auf den Weg machen.Brechen wir gemeinsam aus — und schauen wir, wo wir zwischen den Zeilen ankommen.

Joachim Laß
Abenteuer‑Literatur

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Schlusspunkt ausbrechen und Ankommen
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„Wenn du Buddha unterwegs triffst, töte ihn — denn kein Meister kann dir geben, was du nur in dir selbst finden kannst.“

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