Leben gleitet,
Zeit verweht.
Ich suche Heimat,
und tief in mir
öffnet sich ein Raum,
der mich erkennt,
noch bevor ich ihn betrete.
Im Fluss der Tage
bin ich weit gereist —
durch Schatten und Licht,
durch Wünsche,
Verluste,
Hoffnungen.
Jetzt spüre ich:
Ankommen ist kein Ort,
sondern der Moment,
in dem ich mich selbst
nicht mehr verlasse.
Und dort,
wo Frieden bleibt,
schließt sich ein Kreis,
der lange offen war —
leise,
unscheinbar,
aber wahr.
© J/Laß
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