Irgendwann wird das Suchen still.
Nicht, weil du findest,
sondern weil du erkennst:
Du warst nie fort.
Der Weg, den du gegangen bist,
führte dich nicht hinaus,
sondern Schicht um Schicht
zurück in dein eigenes Inneres.
Die Stille fragt nicht.
Sie öffnet Raum,
ohne etwas zu verlangen.
Sie lässt dich sein.
Und du lässt fallen,
was du so lange
für Identität gehalten hast —
und spürst,
wie Frieden entsteht,
wenn das Ich
endlich aufhört,
sich festzuhalten.
© J/Laß
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