Mario Schoofs

      
Autorengruppe Mario

Mario Schoofs wurde am 19.Februar 1949 im Rehde bei Bocholt geboren. Als kontaktfrohes lebhaftes Kind erkundete er mit Vorliebe die nächste Umgebung und die Reize der Natur. Er wuchs in einer dörflichen Atmosphäre auf und verbrachte in diesem Milieu einen Großteil seiner Kindheit.

Durch einen Wohnungswechsel kam er nach Dorsten und lebt nun seit geraumer Zeit in Recklinghausen. Hier kultivierte er mit Eifer und Begeisterung seine sprachlichen Fähigkeiten. Inspiriert durch die Umwelt seiner frühen Kindheit und angeregt durch seine Liebe zur Natur, hielt er schon früh mit liebevoller Wahrnehmung seine zahlreichen Eindrücke fest.

Lesend vertiefte er sich in die Vielfalt der Literatur und befasste sich eingehend mit der Wirkung und den Möglichkeiten der Sprache. Als genauer Beobachter mit vielseitigen Interessen, nahm er sich einer umfangreichen Themenpalette an, die Mitmenschlichkeit, Toleranz, Mut, Humor, Natur und Umwelt auf originelle Weise in sich vereint.

Trotz verschiedener variantenreicher Texte, die in Umlauf gerieten, bescherte ihm das beliebte Katzenbuch mit dem Titel: „Katze-Gedichte um ein sanftes Raubtier“, einen atemberaubenden Erfolg.


Zu den zahlreichen Lesungen in privaten Hörerkreisen, lassen sich die Lesungen seiner Gedichte, Märchen und Kurzgeschichten, in der Alstadtschmiede Recklinghausen, in dem Ausländer Institut „Die Brücke“, der Kunstakademie in Trier, der privaten Kunstschule in Düsseldorf und der Galerie Brügemanns Hof in Recklinghausen hinzufügen.

Außerdem wurde eine Lesung mit musikalischer Untermalung im Schloss-Café Herten vom Kulturamt der Stadt gefördert und organisiert. Als ausgesprochene Frohnatur präsentiert Mario vorwiegend Gedichte, die Welt und Alltag in Witz und Heiterkeit tauchen.

Bekanntlich gibt es ja neben den trüben Schattenseiten, die uns beschäftigen und manchmal auch erdrücken, auch die hellen Seiten, die leider oft vernachlässigt werden. Darum ist es so wertvoll und kostbar, in einer Welt zunehmender Zerstörung und Krisen jeglicher Art, ein nachdenkliches Schmunzeln, ein das Gesicht erhellende Lächeln, oder ein befreiendes Lachen hervorzulocken und wahrzunehmen.
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Wo früher Kohle gefördert und Stahl gegossen wurde, blieben nach dem Strukturwandel viele interessante Flächen und Gebäude zurück, die von jungen Kreativen erobert wurden. Sie haben schnell das Potenzial der Industriebrachen erkannt, merkten: Hier geht noch was! Darüber freue ich mich sehr.

Und inmitten dieser neuen, jungen, wilden Generation, tummeln sich aber auch kreative, schon etwas betagte Künstler wie Mario.

Egal in welcher Epoche wir Leben ,Geschichten gibt es überall ,wir dürfen nicht aufhören, diese Geschichten zu erzählen. Unsere Geschichten dürfen nostalgisch sein, dürfen der Realität entsprechen, dürfen das ausdrücken, was andere verschweigen. Hier im Ruhrgebiet gibt es noch diese spezielle Mentalität, die den Zusammenhalt der Menschen spiegelt,deshalb lasst uns diese Geschichten erzählen.

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Oasen

Oasen aus verspielten Gärten

hängen schützend an Rändern

betonierter, kahler Härten

und öffnen Wege zu Ländern

einer wegweisenden Besinnlichkeit.

Aufatmend geborgenes Erkunden

reicht über die kreisende Zeit

kurzbemessener Stunden.

Schritte zum wachsamen in sich gehen

von keiner dringenden Absicht regiert.

Auftun zum wachsenden Verstehen,

von Licht und Heimat berührt.

Aller Kampf schrumpft besiegt

in dieser geheiligten Welt.

Die Sprache stummer Bäume überwiegt

dass was verzerrt und entstellt.
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© Mario Schoofs
Stille und Einklang


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Für mich ist Mario einer dieser besonderen Künstler,einer der nicht wegschaut, der noch etwas mit Worten bewegt, dafür danke ich ihm herzlich.
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11.04.2020 J/L

Kerstin Schreiber vom Ruhrgebiet nach Schleswig-Holstein

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Kerstin Schreiber
Ihre Wurzeln liegen im Ruhrgebiet,genauer gesagt in Duisburg, denn dort ist sie geboren, aufgewachsen und hat dort lange gelebt.Ganz nach dem Motto: „Der Ruhrpott – mein Zuhause“. Doch wie viele Künstler zog es auch sie in die Ferne,nicht um ihre Heimat zu verleugnen,sondern um neues zu erleben.Sie spürte diesen Drang den viele Künstler in sich spüren,sie wollte sich ausprobieren,dieser Drang führte sie schließlich in die Ferne.

Also ging sie zunächst für zwei Jahre nach Berlin, bevor es sie 1998 nach Schleswig-Holstein zog. Heute lebt sie in dem beschaulichen kleinen Dorf mit dem Namen Dellstedt. Sie hat einen erwachsenen Sohn. Bisher schrieb sie einige Kurzgeschichten für Zeitungen und veröffentlichte Kurzgeschichten in den Anthologien "Mordskohl", "Mords-Elfenbein", "Alle Jahre wieder...", "Der Goldschatz zu Meldorf", "Küstenliebe", Mörderisches Schleswig-Holstein und in dem Buch zum 3. Bubenreuther Preis. Ein Hörspiel, das in Dithmarschen spielt, stammt ebenfalls aus ihrer Feder. Das von ihr geschriebene Stück „Trio Fatale“ wurde mehrfach erfolgreich als szenische Lesung aufgeführt und im Radio übertragen. Kerstin Schreiber betreibt die „Kunterbunten Lesekiste“. Hier feiert sie große Erfolge mit ihrer Kindergeschichte von der kleinen Spinne Kullerkeks. Sie ist bei einigen sozialen Projekten tätig. Sie ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und Gründungsmitglied der Küstenautoren.

Sie ist eine Autorin aus Fleisch und Blut…wie man so schön sagt. Man könnte aber auch sagen, sie steht hinter der Sache, die sie gerade anpackt. Selber betitelt sie sich als „Autorin zum Anfassen“. Bereits 25 ihrer Geschichten wurden in den unterschiedlichsten Anthologien veröffentlicht. Viele ihrer Geschichten wurden bereits im Radio übertragen. Mit dem Hörspiel „Trio Fatale“ feierte sie ebenfalls große Erfolge. Viele Lesungen veranstaltet sie mit der Gruppe der Küstenautoren. Sie ist Gründungsmitglied der Küstenautoren, betreibt die Kunterbunte Lesekiste mit Lesungen für Kinder und ist Mitglied der Mörderischen Schwestern.

Sie ist eine „Autorin zum Anfassen“.
Gerade bei Lesungen bemerkt man dieses.Sie liest nicht nur einfach vor, sondern sie unterhölt sich gleichzeitig. Die Zuhörer erfahren Interessantes über den Norden, ihrer Wahlheimat.

Über sich selbst sagt sie

Wenn ich schreibe, dann bin ich vollkommen in meinem Element und verschmelze förmlich mit meinen Geschichten. Ich erfinde absolut glaubhafte Charaktere, die den Zuhörer oder Leser umgehend in den Bann ziehen. Natürlich arbeite ich auch mit wahren Vorbildern. Deshalb gehe ich mit offenen Augen und offenen Herzen durch die Welt und lasse alles auf mich wirken und nehme es in mir auf. Ich bin halt wachsam. Und meine Wachsamkeit verarbeite ich dann, gepaart mit Fantasie und Fachwissen, in meiner heimischen Schreibwerkstatt, zu schönen und spannenden Geschichten.

"Der Weg ist das Ziel" wer kennt ihn nicht, diesen Satz ?Auf dem Weg zum Ziel sind viele kleine, mittlere und große Aufgaben zu lösen die man Schritt für Schritt abarbeiten muss. Der Weg hält immer neue Herausforderungen bereit, die oft nur mit Geduld und Ausdauer gelöst werden können. So verhält es sich auch mit dem Schreiben. Wie willst du ohne den Weg an das Ziel kommen - die fertige Geschichte, den abgeschlossenen Roman?Erst wenn du am Ziel bist, weißt du, was du hinter dich gebracht hast. Daher denke ich... "Den Weg zu meistern ist das eigentliche Ziel"
 
Fotos vom Ruhrgebiet ihrer alten Heimat
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Hier finden Sie das Echo der Presse
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Weitere Informationen zu dieser interessanten Autorin finden sie auf ihrer Webseite.Ich bedanke mich für den netten Kontakt und für die Erlaubnis diese Informationen veröffentlichen zu dürfen. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
21.02.2019 J/L
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