Aus dem Alltag eines Bürgers

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Die Zeit der Gespräche, sie scheint vorbei,
sich mitzuteilen einerlei.
Nur noch manchmal kommt`s zum plaudern,
was man hört, es lässt erschaudern.

Menschen, vollgepackt mit Frust,
haben verloren an Lebenslust.
Kaum noch ein guter Tag,
Lebensfreude verspüren, nicht mehr vermag.

Ist`s noch mein Land,
wie ich es mal gekannt?
Meine Hände sind es, die nur noch geben,
jene, "die dort droben" nur noch schamlos nehmen.

Selig, wer Versprechungen noch glaubt!
Selig, wer weiterhin vertraut!
Man sitzt oft am Tisch, die Zeit verstreicht,
während Preise rauf und runter man vergleicht.

Jeder richte deshalb den Blick auf seine eigene Stärke,
schnurstracks geht er am besten damit sofort zu Werke.
Denn, weiterhin macht man uns Bürgern das Leben schwer,
Enttäuschung auch breit, vom ewigen Hin und Her.

Gerne möchte man über anderes schreiben,
doch bin auch ich einer, von jenen, der darunter muss leiden.
Fühle mich in vielem verwirrt,
manchmal sogar, abserviert.

 

(c) by Horst M. Kohl, 31. August 2026

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