Einsamkeit

Vor seinem Fenster wuselt`s hin und her,
doch, des einsamen Herz, es bleibt leer.
Obwohl reichlich von Menschen umgeben,
empfindet er überflüssig sein Leben.

 

Niemand an seine Tür mal klopft,
dass es doch mal sei, er heimlich hofft.
Aus seiner Lage wollte er sich selbst befrei`n,
wollte nicht mehr enttäusch und traurig sein.

 

Zu lange schon ans Alleinsein gewohnt,
zweifelte er, ob sich die Mühe lohnt.
Um Kontakte sich mühen,
Enttäuschungen könnten ihm blühen.

 

Sein Bekanntenkreis, er ist nicht mehr,
es hinzunehmen, fällt ihm schwer.
Viel hat er erlebt in seinem Leben,
nun alt geworden, wünscht er sich nur noch Gottes Segen.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2026
www.gedichtevonhorstmkohl.de 
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