Traumschöpfer

Ein Pinsel in der Hand kreiert die Träume,
Die Welten in den’ er verträumt versinkt…
Wie Menschen, nur harmonisch, stehen Bäume,
Ein Beerenstrauch mit deinen Ästen winkt…

Die grauen Säulen ragen in den Himmel,
Umhüllt von grauen Wolken, Smog und Rauch…
Die Menschen drängeln stetig im Gewimmel,
Ihm fehlt’s an Luft, wie jedem andren auch.

Die Sonne hell, der Wind erfrischend tänzelt,
Auf Gras, auf Laub im herbstlich bunten Wald,
Der große Baum mit seinen Früchten hänselt
Die kleine, flinke, wäldliche Gestalt…

Der Lärm verschlingt das freudenlose Stöhnen,
Im Staub versinkt das große graue Haus…
Man könnte mit der zeit sich dran gewöhnen,
Doch er will aus dem tristen Dasein raus!

Und das Gemälde stirbt in unsren Schatten,
Und all die letzte Farbe still zerfällt,
Das Leinen wird zerrissen von den Ratten,
Den’ Farbe in der Großstadt nicht gefällt;

Die Kunst ist nur ein Werkzeug unsrer Träume,
Ein Mantel um den Morast unsrer Welt.
Und wenn sie geht, erdrückt vom eignen’ Säume,
Die ganze Welt in Schutt aus Grau verfällt…

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