Graue Wolken ziehen übers Land, mal Regen, mal Sonne geben sich die Hand. Schwermut wie ein Mantel sich über Menschenherzen legt, da in der Natur sich kaum mehr ein Leben regt.
Einsam und still ist es im Herbst um uns her, alten Leuten fällt der Gang nach draußen schwer. Nasskaltes Wetter sperrt sie in ihre Stuben ein, lässt sie in ihrer Verlorenheit allein.
Nun von Einsamkeit umfangen, wird trüben Gedanken nachgehangen. Im Stillen suchen sie nach einem Licht, welches das große Schweigen bricht.
Im eigenen Lebensherbst längst angekommen, habe manche bittere Erkenntnis ich gewonnen. Bleibe weiterhin nicht verschont von Zukunftssorgen, nicht vor der Frage: Was bringt der nächste Morgen?