Mein einstiges Zuhause

 

Dein einst so liebes Angesicht,

ich erkenn`s nicht mehr.

Was mit dir geschieht, mir das Herze bricht,

es zu ertragen fällt recht schwer.

Was mich begleitet hat durchs Leben,

es gibt`s kaum mehr; es ist verschwunden.

Mein Empfinden will sich erheben,

gegen Menschen, die unsere Heimat derart geschunden.

So stehe ich oft allein,

an alter Stelle.

Wo früher stand ein lichter Hain,

wurde ein Markt errichtet auf die Schnelle.

Dort kein Vogel mehr im Gezweige singt,

auch kein Kind sich an Natur erfreut.

An dieser Stelle es nur noch lärmt und stinkt,
so schaut es aus, in meiner einst ‘gen Heimat heut.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2022
Menschen-und Naturfreund
website: horstmkohlpoesie.de

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