Das Leben, ein immerwährendes Gedicht…

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1944 – 2021

Im Krieg wurde ich geboren
In Ostpreußen im Land der dunklen Wälder
Kristallenen Seen, Wiesen und Felder
Heute für immer verloren?

Gelandet am Ende in Franken
Wo mich nur wenige wollten „Lieben
Bin bei einer Tante in Schweinfurt verblieben
Ihr muss ich noch heute für vieles danken

77 Jahre nun auf Erden schon gelebt
Bin in dieser Zeit oftmals geraten ins „Gedränge
Darin erlegen mancher verführerischer „Gesänge
Unsinniger Weise auch nach unerreichbaren Zielen gestrebt

Die Epoche des unbeschwerten Kindseins
Zu rasch ging sie vorüber
Auch die Jugendzeit begann mit allem drunter und drüber
Ja, wo waren Eltern für Unsereins?

Später den Tod des eigenen Kindes betrauert
Danach am Bruch der Ehe sich mitschuldig gemacht
Auch beinahe die „Bauchlandung“ fürs Leben vollbracht
Um mich herum schien alles vermauert

Doch man möchte es kaum glauben
Für mich unsichtbar
Wurde ein wirkliches Wunder wahr
Der HERR öffnete mir für`s Leben die Augen

Um mich durchs Leben zu begleiten
Gab er mir wieder eine Frau
Wohl um mit ihr zu werden, alt und grau
Auch um zu beenden, meine seelischen Leiden

Blicke ich zurück auf die gelebten Jahre
Glaubte ich oft darin, ich hätte die Welt für mich alleine
Gönnte auch häufig meinem Nächsten nicht das Seine
Schließlich erkannte ich; meine Art des Lebens`s, ist nicht die Wahre

Das Leben
Für mich beinahe, wie ein immerwährendes Gedicht
An dessen Ende auf uns wartet das Jüngste Gericht
Vor diesem zu bestehen, ihm gilt mein Streben

Schon lange sind vorüber die frühen Jahre
Nicht die Goldenen, die hatte ich nicht
Wichtig blieb, mir blicken zu können ins eigenen Gesicht
Mich vor jeglicher Unehre, doch weiterhin Gott bewahre

Wie viel Zeit mir auf Erden noch ist beschieden
Es liegt im Ermessen unseres HERRN
Es zu bezweifeln, liegt mir fern
Seine Nähe macht mir meine Tage zufrieden

So lebe ich weiter meine Zeit
Bis mich der HERR zu sich ruft
Im bleibe ich treu, auch wenn Luzifer mich versucht
Im Wissen, zum Herrn ist`s nun nicht mehr weit

 

© by Horst M. Kohl 25. Januar 2021
Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesie

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