Resümee

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Resümee

 

Einst ging ich durch meiner Heimat stille Auen
um das, was Gott geschaffen, reichlich anzuschauen.
Gerne schweifen zurück meine Gedanken
auch vieles gibt es, wofür ich ihm noch heute will danken.

Brünnlein hörte man munter rauschen
noch baren Fußes, möglich, durch bunte zu Wiesen laufen.
Durfte erleben wie es knospet, wie es blüht
Natur, wie sie ihre Farbenpracht versprüht.

Wir gingen durch Täler, voll bepackt mit Herrlichkeit
um es zu erleben, war uns kein Weg zu weit.

Am Waldes-Rand, durch Mutters Vesper gestärkt
hatten wir des Tag`s, von Müdigkeit nichts bemerkt.

An mancher Wiese, vielfältiges Insektensummen
kindliche Lippen, sie wollten beinah vor Ehrfurcht verstummen.
Ja, wir Kinder erlebten die Welt schöner, Tag für Tag
doch wie ist`s heute, sag?
Trennlinie 15

© by Horst M. Kohl,  Wiesenbronn, im Januar 2020
Poet, Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesie.de  

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