Ums Wohl der Menschheit sorg` ich mich

Wo ist noch unberührt die Natur?
Überall findest du des Menschen, zerstörerische Spur
Wo singt sie noch, die Lerche über Felder und Wiesen?
Wo ist noch Vegetation, in der die Bächlein ungehindert fließen?

Wo ist es noch so Stille
Um zu vernehmen, den Gesang der Grille?
Von Straßen wird die Natur durchtrennt
Felder und Wiesen, an unnötige Märkte verschenkt

Flughäfen, im Ausmaß einer Metropole
Dient dies der Menschheit zum Wohle?
Wird doch von dort hinausgetragen, rund um die Welt
Verschmutzung und Lärm vom Himmelszelt

Bittere Früchte sind`s, die wir noch werden ernten
Doch Menschen sollen aus ihren Fehlern lernen
Für Erkenntnis; ist`s ja nie zu spät
Soll`t es anders sein, dann garantiert, „kein Hahn mehr nach uns kräht“

© Horst M. Kohl, November 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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www.jakobus-poesie.de

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