Meine alte Vaterstadt

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Meine alte Vaterstadt

 

Einst wollt ich mich meiner alten Vaterstadt erfreuen
Um dort auf früheren Wegen zu spazieren
Doch auch hier, war man schon fleißig am planieren
Den Besuch, ich musst` ihn rasch bereuen

Die Stadt, an der mein ganzes Herze` hing
Einst fand ich mich in ihr geborgen
Fremd ist sie mir nach und nach geworden
Die Stadt, in der ich ehemals zur Schule ging

Fremde Stimmen
Gerüche und Kulturen
Hinterließen in mir, nie gekannte Spuren
Frühe Zeiten, langsam sie verschwimmen

Doch wenn man sich`s recht so überlegt
Alle Zeiten unterliegen ihrem Wandel
Da hilft uns nichts, auch kein Handel
Unerträglich scheint`s, auch so manches an den Nerven sägt

Ja, die Zeit verweht
Das Leben es verrinnt
Vergangenen Zeiten sich gelegentlich besinnt
Dabei auch so manche Träne in den Augen steht

© by Horst M. Kohl, April 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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