An einem ganz bestimmten Morgen

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An einem ganz bestimmten Morgen
Eines Morgens, als ich leichten Fußes durch die Auen schritt
scheuchte ich auf so manches Tier, durch meinen ungestümen Schritt.
Hatte wohl nicht der Natur Behutsamkeit bedacht
auch nicht, das vorbei ist, erst ganz kurz die Nacht.
Noch stiegen auf von Fluss und Wiesen, Nebelschwaden
die geisterhaft in meine Blicke traten.
Ganz sachte die Nebel sind gewichen
leise, fast unbemerkt hat sich die Nacht davon geschlichen
Dann endlich, erste Sonnenstrahlen
in Wald und Höhen ihre zarten Grüße malten.
Auch die Vöglein ihre ersten Melodien senden
voller Inbrunst, als wollte deren Gesang niemals enden.
Vor Freude sich meine Augen zum Himmel erheben
um Gott zu danken für jeden Tag, den ich mit der Natur darf leben.
Denn Schönes dürfen meine Augen sehen
Freude empfinden, wenn ich möcht, durch Wald und Auen gehen.
Ganz nach meinem Willen
beginne ich für mich, ein altes Lied zu singen.
Lasse dann im Geiste vorüber ziehen, wie es war in jungen Jahren
und hoffe, es dauert, bis ich muss von hier, nach 'dannen' fahren.
Trennlinie 15
© Horst M. Kohl, März 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesie.de
www.abenteuer-literatur.de
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