
Wir Menschen gehen mit unseren vierbeinigen Gefährten durch die erwachende Natur, atmen auf, entspannen, freuen uns über das erste zarte Grün.Und doch brennt die Welt. Besonders im Nahen Osten leben Menschen in Angst. Es ist Krieg.Wir hier spüren ihn vor allem im Geldbeutel.Um in unseren geliebten Wald zu gelangen, müssen wir Auto fahren – der Sprit ist teuer geworden, Lebensmittel ebenso. Aber was bedeutet das im Vergleich zu jenen, die mitten im Krieg leben?Dort, wo Bomben fallen.Wo Menschen sterben und verletzt werden.Wo Häuser, Erinnerungen und Kulturgüter in Schutt und Asche sinken.Auch dort verändern sich die Jahreszeiten.
Doch wer täglich ums Überleben kämpfen muss, hat kaum Raum, die Natur zu betrachten oder Trost in ihr zu finden.Ich widme das unschuldige Weiß der blühenden Schlehen all den Menschen und Tieren, die in Kriegs- und Krisengebieten leben – und die seelisch wie körperlich leiden müssen.
© Karin Oehl

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