Wie vom Wind verweht,
das tägliche Leben vergeht.
Es verrauschen die Jahre,
grauer und weniger werden die Haare.
Man fühlt seine Kräfte schwinden,
der Lebensmut will manchmal sinken.
Doch immer wieder habe ich`s Leben frisch gewagt,
denn, nur der gewinnt, der nicht verzagt.
Mittlerweile, fremd ist mir die Welt geworden,
viele Freunde auch schon verstorben.
Gedenke so manch schöner Stund`,
als man saß, in fröhlicher Rund`.
Nun bin ich ein Greis,
der über das Leben vieles zu berichten weiß.
Könnte erzählen aus einem langen Leben,
auch darüber, wie ich lernte, ernsthaft zu beten.
Was man zu sagen hätte, kaum jemand will es hören,
tut man als Alter, mit seinem "Gelaber" doch nur stören.
Meister sind wir darin, uns zu üben in Geduld,
nicht zu sein, wie ein Oberlehrer an seinem Pult.
(c) by Horst M. Kohl, Februar 2026
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