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Tag für Tag aufs Neue

Tag für Tag aufs Neue

Stiller Abend ist hereingebrochen,
auch das Nachtgebet, es ist gesprochen.
Der Mensch, erschöpft durch die Tageslast,
sucht Erholung, von deren Hast.

Älter auch geworden; geplagt von mancher Pein,
schläft der eine oder andere, nur langsam ein.
Erinnerungen, wie gackernde Hühner, kommen und gehen,
wachgerufen wird, was alles wieder ist geschehen.

Allerlei Gedanken,
hin und her sie schwanken.
Am Ende wird man von süßem Schlaf erlöst,
in dem man sanft hinein gedöst.

Dem Tag entgegen geschlafen,
auch die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer trafen.
Langsam öffnet sich ein neuer Tag,
er wartet auf uns, zu allem Überfluss, mit weiterem Plag!
 
 
 

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2026
www.gedichtevonhorstmkohl.de 
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