Dr. Maria Zaffarana

Alles, was mir in die Finger geriet, wurde schlichtweg "weggeputzt".
Vor allem schöngeistige Literatur hatte auf mich stets eine faszinierende Wirkung,
der ich mich nie entziehen konnte und auch nicht wollte.

Ungefähr zur gleichen Zeit keimte in mir der Wunsch auf, einen eigenen Roman
zu schreiben. Doch erst kürzlich fand ich die Zeit und die nötige Muße dazu.
Um so erfreuter war ich, als sich für mein Erstlingswerk
"Die Wahrheit ist ein Schlund" -
nach vielen frustrierenden Absagen - Anfang des Jahres doch noch
ein Verlag fand, der mich endlich unter Vertrag nahm.
Im Oktober war's dann so weit: Meine schwarzhumorige Satire in
Händen zu halten, das war schon ein schönes Gefühl.
Der "Schlund" ist als eBook und Taschenbuch erschienen.

Die Buchvorstellung

Bild Buch von Maria

Was sagt die Autorin selbst zu ihrem Buch ?

Eigentlich hatte ich mir für meinen Debütroman eine gediegene,
ernste Handlung vorgestellt. Vielleicht sogar eine Tragödie?!
Warum, das weiß ich selbst nicht so recht. Und das ist jetzt ohnehin egal.
Weil aus dem geplanten Trauerspiel eine Satire geworden ist:
„Die Wahrheit ist ein Schlund" heißt das schwarzhumorige Stück,
das bisweilen bissig, nicht selten skurril geraten ist und oftmals
regelrecht grotesk anmutet. Es ist soeben sowohl als E-Book
als auch als Printversion im Verlag publifair erschienen.

Zum Klappentext:

„Du beobachtest uns ja. Warum? Was geht dir durch den Kopf?“

Diese unerwartete Frage seiner dominanten, überlauten Mutter
nimmt der zwölfjährige Tim zum Anlass, seine ahnungslosen
Liebsten mit seinen ureigensten Gefühlen zu konfrontieren.

„Ihr ekelt mich an“ gesteht er seiner Familie unbedarft und aufrichtig –
und entfesselt damit einen gewaltigen Sturm, der alle mitreißt und Tims
Kindheit gründlich durcheinander wirbelt. Nach einem Reigen endloser
Therapieversuche gelangt er zu der bitteren Erkenntnis, dass die Wahrheit
keine Tugend, sondern ein Schlund ist, in den hineinzufallen sich nur wenige trauen.

Mit sarkastischem Humor blickt Literaturprofessor Tim Zobern, vierzig Jahre später,
auf den Tag zurück, der sein Leben veränderte und ihn zum vermeintlichen „Sonderling“
machte. Nicht verbittert, sondern mit Wärme
und einem Augenzwinkern erinnert er sich der
abenteuerlichen Odyssee, die er bestehen musste,
um nach vielen Irrungen und Wirrungen
endlich zu sich selbst zu finden.
 

Das meinen Leser zum Buch
Esther K.

Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit ist ein Schlund (Kindle Edition)

„Klein, aber fein“ ist der Ausdruck, der mir in den Sinn kam, als ich darüber
nachdachte, wie man das Buch am besten beschreiben könnte
. Dazu muss ich sagen, dass ich normalerweise Bücher bevorzuge,
die mehrere hundert Seiten haben. Dies ist natürlich nicht der Seitenzahl
an sich geschuldet, sondern verbunden mit der Hoffnung eine Geschichte
zu lesen, die tiefgründige Charaktere hat und eine ausgefeilte Handlung.

Dieses Buch ist anders, wobei das durchaus positiv gemeint ist.
Man könnte es als Portrait einer Familie bezeichnen, die durch die
Augen des Sohnes betrachtet wird. Der Sohn ist ebenso Teil,
wie Fremdkörper in seiner eigenen Familie.
Als er seine Gedanken in einem, nennen wir es unbedachten,
Moment offenlegt, beginnt für ihn eine Odyssee.

„Ihr ekelt mich alle an.“

Dieser Ausspruch wird ihn zum Verhängnis.

Die Geschichte selbst unterteilt sich in Kindheitserinnerungen
und das Erwachsenenleben des Protagonisten. Dabei wechselt
die Perspektive zwischen den Kapiteln.
Der Humor ist etwas zynisch, aber mit vielen Wahrheiten verbunden.
Tim ist mir innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen und ich habe
sehr gerne seinen Werdegang verfolgt.

Ich finde die Geschichte zeigt wie schwierig es ist, wenn man nicht
ins Klischee passt. Sicher möchte niemand gesagt bekommen,
dass er eklig ist und dann auch noch von seinem eigenen Sohn.
Allerdings ist Tim sonst in vielerlei Hinsicht einfach nur anders als
andere Kinder und das habe ich nicht als negativ empfunden.
Vielmehr ist es die Reaktion der Familie, die ich als merkwürdig
und übertrieben wahrgenommen habe.
Die weitere Entwicklung von Tim ist nun beeinflusst von
unfähigen Psychiatern, die nicht auf ihn eingehen können
oder wollen. Ein schwerer Schicksalsschlag tut sein Übriges.

Jeder Familienangehörige mit seinen Eigenarten wird in Szene gesetzt
und das hat mir sehr gut gefallen.
In einigen Kapiteln ist Tim mittlerweile 52 Jahre alt und man erfährt
etwas über sein momentanes Leben, dass natürlich auch von der Norm abweicht.

Fazit:
Gelungene und humorvolle Geschichte über einen Jungen,
der anders ist und schon in seiner Kindheit Wahrheiten erkennt,
für die manche ein ganzes Leben brauchen.

Bezugsquellen zum Buch

http://www.publifair.de/shop

Hier noch eine Möglichkeit

 Erschienen am: 05. September 2013 als eBook und am 16. Oktober als Printausgabe.


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Fazit von Abenteuer-Literatur

Maria Zaffarana hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor.
Schaut hinter den Schleier des angeblich normalen………………….
Der Debütroman der Autorin ist außergewöhnlich gut und anspruchsvoll,

!!!!!!!!!!!!!!!! Sehr empfehlenswert

amanfang 2 270