
Der Mann im Fernsehen spricht mit einer Stimme, die wie ein glatter Stein über unsere Gedanken streicht. Ich habe diesen Song geschrieben, weil mir aufgefallen ist, wie selbstverständlich Angst zu unserem Alltag geworden ist. Sie kommt jeden Tag, pünktlich, in Schlagzeilen und Bildern. Wir schließen Türen, die früher nach Abend rochen. Wir misstrauen dem Fremden, dem Nachbarn, dem Schritt im Flur. Und wir merken kaum noch, dass das nicht immer so war.„Angst wird zu einem Brot, das man uns reicht wie eine tägliche Pflicht."
Die Medienpsychologie kennt dieses Phänomen. Der Kommunikationsforscher George Gerbner nannte es das „Mean-World-Syndrom": Wer viele Stunden mit bedrohlichen Nachrichten und Bildern verbringt, hält die Welt für gefährlicher, als sie tatsächlich ist. Dazu kommt die Negativitätsverzerrung. Unser Gehirn gewichtet Bedrohliches stärker als Gutes, weil das früher über lebenswichtig war. Wer Aufmerksamkeit verkaufen will, weiß das und nutzt es. Angst verkauft sich wie Salz, wie Feuer, wie jede Ware, die brennt.„Darum fragt kaum jemand: Wer spricht hier eigentlich?
Wer verdient daran, dass unser Schlaf zu einem dünnen Tuch wird?" Dieser Song ist keine Anklage gegen „die Medien" und kein Aufruf, die Welt schönzureden. Es gibt echte Gefahren, und es gibt Menschen, die mutig und genau berichten. Der Song stellt eine leisere, persönlichere Frage: Wie viel von dem, was ich fühle, gehört wirklich mir, und wie viel wurde mir eingeflüstert? Denn Angst ist eine Pflanze, die im Kopf wurzelt und dort ihr bitteres Wasser sammelt. Sie wächst aus Bildern, aus Worten, aus dem ständigen „Vielleicht". Und das Schlimme wird größer, je länger man es ansieht — wie ein Stein, den man im Dunkeln dreht und der immer schwerer wird.
Doch Hoffnung ist ein leiser Vogel. Sie sitzt im Staub, wartet und verlangt nur unseren Blick.Der Bildschirm spricht weiter. Doch einer steht auf und öffnet das Fenster. Draußen geht eine Frau mit ihrem Kind. Ein alter Mann grüßt. Ein Hund läuft im Wind wie ein kleiner Gott, der nichts fürchtet. Für einen Augenblick gehört ihm die Welt, nicht die Angst. Was nimmst du aus diesem Song mit? Schreibe es mir gern in die Kommentare. Ich lese jeden einzelnen .
Angst nimmt uns das Heute und füllt das Morgen mit Schatten. Mut heißt nicht, nichts zu fürchten, sondern weiterzugehen, trotz der Möglichkeit des Sturms. Wahrheit ist wie ein Baum : Sie hält Fragen aus.„Wer fragt, verliert keine Sicherheit. Er gewinnt sich selbst zurück."
Das Geschäft mit der Angst - vertonte Version
🎵 Text und Konzept: Joachim Laß
🤖 Musik generiert mit: Suno AI
🌿 Teil der Reihe „Lieder aus Licht und Schatten"
🎧 Alle Songs aus eigenen Gedichten
👉 Playlist YouTube „Songs aus eigenen Gedichten"hier
📖 Den vollständigen Text und weitere Werke findest du hier: 👉www.abenteuer-literatur.de
✍️ TEXT & MUSIK
Text: Joachim Laß
Originaltext – unverändert verfasst
🎵 Musik:
Mit Unterstützung der künstlichen Intelligenz Suno AI generiert.
© Joachim Laß | Abenteuer-Literatur

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