Im Schatten der Nacht

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Im Schatten der Nacht

Im Schatten der Nacht bewege ich mich lautlos durch die Straßen.
Ich ziehe umher, bin auf der Suche.
Ich bin hungrig und brauche Nahrung um zu überleben.
Ich bin ein Jäger.
Ein Jäger im Schatten der Nacht.

Ich lauere in dunklen Gassen und warte auf dich.
Du bist mein Opfer, du entkommst mir nicht.
Leise und unsichtbar verfolge ich dich.
Du ahnst noch nichts und fühlst dich sicher.
Doch im Schatten der Nacht ist niemand so sicher wie ich.

Es ist langweilig dir zu folgen, wenn du noch nichts ahnst.
Nicht weist welche Gefahr auf dich lauert.
Nicht merkst wer dich verfolgt.
Ich werde mich zeigen, in einer dunklen Ecke.
Nur noch halb versteckt im Schatten der Nacht.

Du spürst meine Anwesenheit und bekommst Angst.
Es ist an der Zeit, du sollst mich nun sehen.
Ein Blick auf meine Gestalt ist für dich genug um vor Schreck zu erstarren.
Du schreist so laut du nur kannst, doch niemand kann dich hören.
Niemand außer uns verbirgt sich hier im Schatten der Nacht.

Jetzt werde ich dich holen.
Ich bin ganz sanft, denn du bist nicht fähig dich zu wehren.
Hab keine Angst.
Ich brauche nicht dich, sondern nur dein Blut.
Und danach schenke ich dir ewiges Leben.

Fortan ziehen wir gemeinsam durch die Straßen.
Hungrig und immer auf der Jagd.
Für immer auf der Erde weilend.
Suchen ein Opfer nach dem Anderen und töten gnadenlos.
Sicher und geborgen im Schatten der Nacht.

Dies ist eines meiner Gedichte, mit denen ich in dem gedichtband Winterrast vertreten bin.
Mehr von mir unter: http://www.autorin-nancynoack.de

amanfang 2 270

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