Auf der Suche?

Eine nicht alltägliche aber wahre Geschichte.

Wir fahren raus mit den Hunden und beginnen ganz normal unseren Weg, es ist angenehm kühl dort und schattig. Der Weg ist bekannt und bietet Mensch und Hundenasen so viel.

Mir geht es heute gut, also dehnen wir den Weg aus und genießen ihn, Mensch und Tiere.

Wir unterhalten uns auf dem Rückweg, begegnen auch noch Menschen mit Hunden und wie es so ist –man redet mal ein Wort.

Nichts Besonderes also.

Kurz vor dem Ende des Weges fällt mir auf dem Weg etwas auf –Ein Schlüsselbund!

Er kam mir merkwürdig bekannt vor.

Ich hob ihn auf. Mein Mann etwas hinter mir hat es kaum bemerkt.

Also sage ich ihm so kurz vor unserem Auto:,, Mach schon mal auf!”

Er sucht den Schlüssel in sämtlichen Taschen, wird schon ganz nervös.

Da ziehe ich den Schlüssel hervor und frage ihn:,, Suchst du den?”

,, Wo hast du den her?” will er wissen.

Als ich ihm sagte, er lag hier auf dem Weg und kam mir bekannt vor, erschrak er mächtig.

Wir wären nicht heim gekommen, ja wir hätten nicht mal ins Haus gekonnt, hätten wir ein Taxi gerufen, Handy hatten wir nicht dabei.

Es wären 10 km bis daheim gewesen. Da mein Schlüssel im Haus lag, die Tür sogar verschlossen war, unsere Mieterin auch nicht zuhause war,wäre es ein Fiasko geworden.

Wir schauten uns an und wie aus einem Munde sagten wir:,, Das ist ein Wunder, es gibt sie auch heute noch – Wunder!”

Und wir haben nicht mal gesucht, nur gefunden.

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© Karin Oehl

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