Arroganz

Arroganz
-was hier zu lesen, ereignete sich vor der Corona-Pandemie-
Bitte auch nicht als Verallgemeinerung unserer Jugend zu betrachten.

 

Typen gibt`s, man soll`s nicht glauben
die durch durch Arroganz, ihres Nächsten Nerven rauben.
Junge Menschen, bei mir zu Tisch
gaben sich wieder mal modern, und geistvoll frisch.

Als Lebenserfahren sprachen sie mächtig auf
taten, als hätten sie erworben, große Kenntnis zuhauf.
Meinten, vieles was die Alten tun, es sei nicht zeitgemäß
wohl auch gedacht, „nur alter Käs.“

In deren Reden niemals bedacht
dass die Alten, auch für des Nachwuchs Zukunft geschafft.
Ich meine: „wie die Jugend heute darf leben
auch für das haben wir einst unsere Kraft gegeben.“

Eimal im Jahr dürfen sich die Alten „hoch“ erfreuen(?)
ansonsten die Jungen, sich eines Anrufes scheuen.
Für Einladungen sind die Alten lediglich eine E-Mail wert
manch Alter bliebe da doch lieber zuhause, an seinem Herd.

Bei den Familienfesten:
Omi und Opi klingts, ihr seid die Besten
und die sitzen da, in ihren noch selbstgestrickten Westen.
Den Jungen gegenüber, die, im neumodisch/schicken Flair
und fragen sich. „wo kommt wohl deren Wohlstand her.“

Die Alten wussten bescheiden zu leben
auch, nicht jedem Glanz den Vorzug zu geben.
Glücklicherweise gibt es auch junge Leute
die nicht verfallen sind, dem Trend von heute.

Dann fahren die Alten betroffen nachhause
fühlen sich, wie nach einer kalten Brause.
Liegen am Abend in ihrem Bett
denken: „alles war es, nur nicht nett.“

© by Horst M. Kohl, 3. November 2020
Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesie.de

  

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