Am Ende der Lebenskraft

Wem seine Kraft zu Ende geht
dem meistens, ein Leidensweg noch vor ihm steht.
Manche seiner nächtlichen Gedanken
besonders sich, um`s gelebte Leben ranken.

Schaut dabei durch`s abendliche Zimmerfenster, in die Nacht
blickt dabei zurück, in eine Zeit, als sein Enkel fröhlich mit ihm lacht.
Hört wieder, wie seine Stimme klang
auch, wie lieblich an sein Ohr ihm drang.

Plötzlich fühlt er, wie seine alte Hand wird zart berührt
die Wange seiner Frau, er dort verspürt.
Er weiß, alleine wird er seine letzten Gang nicht müssen gehen
sie wird bei ihm, bis zum Ende, an seiner Seite stehen.

Abschied nehmen ist mit Leid verbunden
hat das Leben doch geschlagen, beiden, viele Wunden.
Dadurch erst, wurde es geeint, zur lebenslangen Treu`
so ist auch dieses letzte Leid, für beide, nicht mehr neu.

Bedenke: `wie ein Tropfen Tau` ist doch unser aller Leben
in diesem großen Zeitgeschehen.
Wenn es dann zu Ende wurd´ gelebt
man bei GOTT, vor seiner Himmelstüre steht.

© by Horst M. Kohl, Juli 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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