Dem Bergmann die Ehre

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Es schlummern in der Erde tief, viel Schätze, wunderbar!
Den Menschen Gott dazu berief, den Geist ihm machte klar.
Der Geist dazu den Weg ersann, die Erleuchtung kam.
Er fand aus der Natur heraus, die Kräfte, die er nahm.

Es ragt ein großer Turm empor, darauf ein Rad in Eil.
Davor ein Haus mit Fenstern schaut, verbunden mit dem Seil.
Und in dem Haus ein Ungetüm, im Schwung ein großes Rad.
Fast lautlos stark führt dieses Rad, das starke Seil von Draht.

Dies starke Seil ist stets in Eil, auf steter Wanderschaft.
Die Unruh in Bewegung hält, genährt vom Geist der schafft.
Die Unruh ist der heiße Dampf, erzeugt von Kohlenglut.
Um Kohle geht der heiße Kampf, gekämpft mit Schweiß und Blut.

Und dieses Blut und dieser Schweiß, zeugt von des Bergmanns Fleiß.
Im Schacht so tief, vor Ort so heiß, Die Kohle ist der Preis.
Der echte Bergmann sei geehrt, ist Menschenwürde wert.
Ist König er doch unter Tag, die Arbeit es ihm lehrt.

 

Gedicht von Kaspar Schmidt, Essen-Altenessen, Graitengraben 24 (verst. 1954)
© Copyright 2008 bei Andreas und Markus Lipphaus

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