Mysteriöse Geschichten

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Unglaublich oder?

Im Oktober 1974 stoßen in Worcester/England zwei Autos zusammen.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Nachdem sie ausgestiegen waren, überreichten sie sich ihre Visitenkarten. Dabei stellte sich heraus, dass alle beide mit Vornamen Frederik und mit Nachnamen Chance hießen. 'Chance' ist das englische Wort für 'Zufall'.

Als der amerikanische Schriftsteller Hart Crane ein Gedicht über die Brooklyn-Brücke verfasste, wohnte er, ohne es zu wissen, in der früheren Wohnung von Oberst Washington Roebling. Roebling war Chefingenieur und Erbauer der Brooklyn-Brücke.

Als der Schriftsteller Norman Mailer an seinem Buch 'Barbary Shore' arbeitete, hatte er plötzlich das Gefühl, er brauche noch einen russischen Spion. Zunächst führte er diese Figur in seinem Roman als Nebenrolle ein. Doch beim Schreiben 'drängte' sich der erfundene Spion immer mehr in den Vordergrund. Und am Ende drehte sich dann alles nur noch um den Spion. Nach der Buchveröffentlichung stürmte das FBI in Normans Haus und verhaftete in der Wohnung unter ihm einen Mann, der sich als Oberst Abel vom sowjetischen KGB entpuppte - ein Spitzenspion.

Als die Alliierten die Invasion in der Normandie vorbereiteten, wurden alle Einzelheiten des Angriffs natürlich streng geheim gehalten, so auch die Codebezeichnungen für die verschiedenen Küstenabschnitte, die für die Landung ausersehen waren: Omaha, Utah, Mulberry, Neptune und Overlord. Doch zwei Wochen vor der Invasion erschienen alle diese Codewörter im Kreuzworträtsel des Londoner 'Daily Telegraph'. Die schockierten Geheimdienstleute verhörten den Verfasser des Rätsels intensiv. Aber es konnte nicht die allergeringste Erklärung gefunden werden. Der Mann war zweifelsfrei kein Verräter, kein Agent.

Im Jahr 1898 erschien der Roman 'Futility' von Morgan Robertson. Darin wird beschrieben, wie im Nordatlantik ein Schiff gegen einen Eisberg kracht. Dieses erfundene Schiff nannte der Autor 'Titan'. 1912 stieß in genau jenem Teil des Atlantiks ein wirkliches Schiff gegen einen Eisberg: die berühmte 'Titanic'. Und das gleiche widerfuhr dort 1939 einem anderen Schiff mit dem Namen 'Titanen'.

In 'The Narrative of Arthur Gordon Pym' schildert der Autor Edgar Allan Poe, wie drei schiffbrüchige Seeleute in ihrer Verzweiflung einen Kabinenjungen namens Richard Parker töten und aufessen. 50 Jahre später müssen sich tatsächlich drei schiffbrüchige Seeleute vor Gericht verantworten, weil sie Kannibalen wurden - an einem Kabinenjungen namens Richard Parker...

Ein Münchener Kunstsammler erhielt von einem Freund eine antike Vasenscherbe geschenkt. Sie passte zufällig haargenau zu jener Scherbe, die der Kunstsammler Jahrzehnte zuvor in Athen gekauft hatte. Und so waren das Mädchen und der Knabe auf der antiken Vase wieder so harmonisch vereint wie vor über 2000 Jahren in der alten Hellas.

Als in einer Würzburger Klinik zwei ledige Mütter am selben Tag Zwillinge gebaren, legte man sie in dasselbe Zimmer. Im Verlauf ihrer Gespräche stellte sich heraus, daß alle vier Kinder vom gleichen Vater waren. Die beiden Mütter erfuhren erst durch diesen 'Zufall' von den Eskapaden ihres Partners.

Im Jahre 1911 wurden in Großbritannien drei Männer wegen der Ermordung von Sir Edmund Berry zu Greenbury Hill hingerichtet. Sie hießen: Green, Berry und Hill.

In Montenegro brach der Direktor einer Schule zusammen - Herzinfarkt. Ein Lehrer eilte herbei und startete Wiederbelebungsversuche. Dabei erlitt auch er eine Herzattacke. Ein Passant sah die beiden und wollte helfen - und erlitt auch einen Infarkt.

Im Jahre 1998 bekamen die drei Schwestern Karralee, Marrianne und Jennifer McBean aus American Fork in Utah am gleichen Tag ein Baby. Die älteste Tochter Karralee (28) gebar um 7:18 einen Sohn, dann folgte die zweitälteste, die 27-jährige Marrianne, das Schlusslicht bildete die 24-jährige Jennifer, die um 20.58 eine Tochter gebar. Die Chancen für ein solches Ereignis lagen bei 1:50 Millionen.

Ibrahim S., ein Händler aus Bursa, stieg für eine Nacht in einem türkischen Hotel ab. Am nächsten Tag fanden ihn die Angestellten des Hotels tot in der Badewanne. Die herbeigerufene Polizei, die keine Anzeichen für einen Mord oder Selbstmord finden konnte, erklärte, dass der Verstorbene eines natürlichen Todes gestorben sei.

Nach diesem Vorfall wollte niemand mehr in diesem Zimmer übernachten. So benutzte der Hoteleigentümer und das Personal das in Veruf geratene Bad, um den Gästen zu beweisen, das mit dem Zimmer alles in Ordnung sei.

Eine Woche nach diesem Vorfall wurde der Raum an den Handelsvertreter Bekir A. vermietet. Auch dieser verstarb in der ersten Nacht in der Badewanne - offenbar eines natürlichen Todes.

Die beiden Taiwanesen Lee Hsi-lung und Lai Yun-kun wurden beide am 25. Juni 1973 in der Stadt Taitung geboren. Beide hatten sich nie zuvor getroffen, bevor sie zu der Party eines gemeinsamen Freundes eingeladen wurden. Viel Zeit zum Kennenlernen blieb ihnen allerdings nicht, denn das Auto, in dem sie saßen, stieß mit einem LKW zusammen und beide starben nur wenige Meter von der Stelle entfernt, wo sie 19 Jahre früher geboren wurden.

Als Zwillingspaar mussten sich zu ihrem Schrecken frischgetraute Eheleute in der bulgarischen Stadt Plowdiw erkennen. Sie reichten deshalb eine Woche nach der Hochzeit die Scheidung ein. Marietta und Wenelin Wassilewi waren im gleichen Heim aufgewachsen, jedoch von verschiedenen Ehepaaren adoptiert worden. Mariette und Wenelin lernten sich 1995 in der Schwarzmeer-Stadt Warna kennen. Kurz nach der Hochzeit wollte der Ehemann die Braut mit seiner eigentlichen Mutter bekanntmachen. Nachdem die Mutter in den frisch Verheirateten ihre Zwillinge erkannte, fiel sie sofort in Ohnmacht.

Sie tragen den gleichen Namen, wohnen in derselben Stadt und sind beide 105 Jahre alt. Aber Mary Cartwright und Mary Cartwright aus dem britischen Dudley nahe Birmingham haben sich trotzdem nie kennengelernt. Erst ein Fotograf wurde auf die beiden betagten Damen aufmerksam und arrangierte ein Treffen.

Ein österreichisches Zwillingspaar ist nicht nur am selben Tag geboren worden - laut einer Todesanzeige in einer Klagenfurter Zeitung starben beide auch am selben Tag. Georg B. und seine Schwester Barbara hatten am 4. Dezember 1926 das Licht der Welt erblickt. Einen Monat und einen Tag nach Vollendung des 72. Lebensjahres wurden die Zwillinge «von Gott dem Allmächtigen zu sich geholt», wie es in der Anzeige hieß. Am Nachmittag des 5. Januar 1999 verstarb Georg B. in seinem Haus in Klagenfurt, gefolgt von seiner Schwester, die kurz vor Mitternacht xin einem Krankenhaus starb.

Im Januar 1999 haben die beiden New Yorker Zwillingsschwestern Yaney Rosario und Quelia Nova am selben Tag ihre Kinder zur Welt gebracht, natürlich bei der selben Hebamme. Zuerst setzten die Wehen bei der 29jährigen Yaney ein. Als ihr Mann nach der Geburt ihre Schwester anrief, sagte diese nur: «Ich habe auch die Wehen. Ich bin auf dem Weg ins Krankenhaus.» Die Hebamme guckte angesichts der Zwillingsschwester zunächst recht verwundert. «Ich fragte mich, habe ich diese Frau denn nicht gerade entbunden?» berichtete sie.

Erst Oma Wita, dann Mutter Sinaida und zuletzt Söhnchen Artem: In der westukrainischen Familie Babij kommen die Kinder seit drei Generationen in der Neujahrsnacht zur Welt. In der Familie, die 300 Kilometer südwestlich von Kiew wohnt, fallen deshalb auch die runden Geburtstage zusammen. Wenn Artem seinen 25. Geburtstag feiert, wird Mutter Sinaida 50 und Großmutter Wita 75 Jahre alt.

Im März 2000 zog ein griechischer Fischer in seinem Netz die stark zersetzte Leiche eines jungen Mannes an Land. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass es sich bei den Toten um den 22 Jahre alten Sohn des Fischers handelte, der über einen Monat zuvor beim Fischen nahe der Insel Kimolos aus dem Boot gefallen war.

Die Überraschung seines Lebens erlebte der britische Witwer Stuart Spencer Anfang 2001, als er ein in Deutschland hergestelltes Puzzles zusammenlegte. Als er fertig war, entdeckte er auf dem Foto seine schon vor Jahren verstorbene Ehefrau. Sie war fotografiert worden, als sie vor fünf Jahren einen Ausflug mit einem deutschen Raddampfer machte. Es sei zu seltsam, aber es sollte wohl so sein, sagte Spencer der britischen Nachrichtenagentur PA. Er hatte das Puzzle zu seinem Geburtstag von seiner ältesten Tochter geschenkt bekommen.

Ein bekannter amerikanischer Fotograf fotografierte als Soldat während des Zweiten Weltkrieges eine Wiese mit einem toten GI namens Tannenbaum. Als er Jahre später den Ort erneut aufsuchte, musste er feststellen, das auf dieser Wiese eine Tannenbaumschonung angelegt worden war.

 

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