Roswitha Wegmann

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Roswitha
Zeit kann ich erahnen, wenn ich mich dem Moment widme,
mich mit meinen Gedanken und Taten im Hier und Jetzt befinde.
Jeder Augenblick, den ich bewusst erlebe,
ist beim nächsten Gedanken schon Vergangenheit
und bleibt nur in der Erinnerung lebendig.
Roswitha
.........................

Nutze diesen Moment der Stille, tauch ein in meine Gedankenwelt,
die ich dir in der Gaunerkomödie
»Seelentausch«, dem Roman »Der noble Sarg«,
dem Kriminalroman »Der Fall Arbenz«,
in Kurzgeschichten und Gedichten offenbare.

Betrachte meine Bilder und träum dir deine eigene Geschichte dazu.

Erkenntnis von Roswitha:
Träume werden nur Wirklichkeit,
wenn man die Arbeit nicht scheut.






  Betrachte meine Bilder und träum dir deine eigene Geschichte dazu.



Zeit kann ich erahnen, wenn ich mich dem Moment widme, mich mit meinen Gedanken und Taten im Hier und Jetzt befinde. Jeder Augenblick, den ich bewusst erlebe, ist beim nächsten Gedanken schon Vergangenheit und bleibt nur in der Erinnerung lebendig.
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Roswitha Wegmann

Komm mit in meine Welt in Bildern und Worten, so empfängt die Künstlerin Roswitha Wegmann die Besucher auf ihrer  Internetseite.

Lassen sie uns gemeinsam diese Einladung annehmen, betreten sie mit mir das Reich einer außergewöhnlich kreativen Frau.

                     


Roswitha Heidi Wegmann-Grüter,

geboren am 20. Januar 1942 in Solothurn.

Aufgewachsen im Kanton Aargau. 4 Jahre Bezirksschule Baden. Ausbildung zur Girl- und Kinderkonfektionsschneiderin in Zürich. Zu dieser Zeit machte sie ihre ersten Malversuche.Von 20 bis 24 verheiratet. Danach Aufenthalte in Genf, Lausanne, USA, Griechenland und Israel. – Heimkehr. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Viele Wohnungswechsel. Dann drei Jahre in Lengnau wohnhaft und in Baden als Taxichauffeuse tätig.
 

1981 zweite Ehe. Sesshaft geworden in Bassersdorf ZH. Hier hat sie ernsthaft mit Malen begonnen. Diverse Ausstellungen. Eine Zeit lang Marmor bearbeitet, bis ihre Fingergelenke reklamierten …

Die Thematik ihrer Bilder bewegt sich zwischen romantischem Realismus und surrealen Traumbildern........Aber sehen Sie selbst.

 anderswo




giulietta.masina

Kraft der Stille




Transzendental

Roswithas Bilder

Ein junger Mann hat einmal von ihr verlangt, Unvorstellbares zu malen. Er wünschte sich ein Bild, auf dem etwas zu sehen ist, das er sich nicht vorstellen kann. Sobald Roswitha aber den Pinsel ansetzt, wird aus der Einheit auf der Leinwand die Zweiheit. Ein einziger Punkt auf der weißen Fläche macht es uns möglich zu unterscheiden. Wären wir nicht in der Dualität daheim, gäbe es keine Unterschiede. Und somit nichts Vorstellbares.

Sie hat sich mit Einstein befasst, um dem Wunsch des jungen Mannes auf irgendeine Art entsprechen zu können.
Und immer wieder die Zeit …
Das Ölbild »All-Zeit« ist entstanden. (140x200cm) Ich habe nichts Neues, Unbekanntes geschaffen. Ich kann nur mir bereits Bekanntes, Erfahrenes oder Gelerntes wiedergeben. Auf meine Art. Das ist das einzig Spezielle, sagt Roswitha Wegmann.

In Ihren Bildern ist der Mensch mit der Natur verbunden. Weil jeder von uns und alles um uns ein Teilchen von unserer Mutter Gaia ist. Sie malt Bilder aus ihrem Inneren – und versucht in die Tiefen der menschlichen Seele zu schauen. Was dabei entsteht, ist ein fantastischer Realismus.

 Porträt von Roswithas Mutter

 

2008 wird das 30-jährige Bestehen des Künstlervereins Kollegium 78 gefeiert

Zwei Gründungsmitglieder sind heute noch dabei:

Hed Kümin und Roswitha Wegmann.

Hed wird im Sommer 2006- 96 Jahre alt.

Nutze diesen Moment der Stille, tauch ein in meine Gedankenwelt, die ich dir in der Gaunerkomödie »Seelentausch«, dem Roman »Der noble Sarg«, in Kurzgeschichten und Gedichten offenbare.




 Dorf Blitz 10/2003 (Bassersdorf/Nürensdorf)
Wegmanns fantasievoller Erstlings-Roman Airbrushbilder, Steinskulpturen, Computerbilder waren bis anhin der Künstlerin Roswitha Wegmanns hauptsächliches Schaffen. Plötzlich hat sie das Schreiben gepackt. Im Buch kann sie, noch besser als auf Bildern, ihre mystische Fantasie weiter ausmalen und ihr mit unzähligen Worten Ausdruck verleihen, wie sie das in ihrem Roman »Seelentausch« tat. Viele spannende Momente mit Verwicklungen, Entführungen, in mystischer und kriminalistischer Art beschrieben, können die Leser hautnah miterleben. (von E.L)

Kurzbeschreibung
Die Lehren des Gurus Kari Ben Nonsens bringen Daryl und mich dazu, ein äußerst gewagtes Experiment zu riskieren, das wider Erwarten gelingt; allerdings nicht ganz so, wie wir uns das vorstellten: Unsere Seelen sind vertauscht! Unsere Ehemänner tun die Erklärung als Hirngespinste und überreizte Fantasie ab. Erst als Cyril Baldini entführt und seine Mutter niedergeschlagen wird, beginnt Mike zu begreifen, dass meine Seele im Körper der Freundin in Gefahr ist – obwohl sich in ihm alles dagegen sträubt, an solchen Irrsinn zu glauben.

Auszug aus Seelentausch. Fantasyroman von Roswitha Wegmann. Copyright © 2003.
Heute klappte die Meditation großartig. Verklärt saßen wir uns im perfekten Lotussitz gegenüber. Wir wollten mehr als nur die vollkommene Leere und Stille in uns. Anfänglich waren es Bilder, später Farben in faszinierender Zusammenstellung, die die totale Entspannung hervorbrachte. Jetzt gingen wir einen Schritt weiter. Die Ablösung des Zweitkörpers war unser Ziel. Nur schnell aus dem Körper schlüpfen und wieder zurück, hatten wir uns vorgenommen. Viele Menschen trainieren dies ein Leben lang, ohne Erfolg. Anderen gelingt es mit der Zeit, kleine Reisen außerhalb des Körpers in der anderen Realität zu erleben, und wir hofften natürlich, zu diesen Auserkorenen zu gehören!
Der entscheidende Punkt war erreicht. Langsam wand sich der Astralleib aus dem physischen Körper. Über unseren Köpfen leuchtete es geheimnisvoll zartgrün, violett und weiß. Die erste Ablösung erfolgte sanft, fast unmerklich. Für einen Moment verschwamm mein Bewusstsein, dann sah ich Daryl. Sie schwebte wie ich im Raum.

Mein Blick fiel auf die beiden materiellen Körper unter uns. Als ich mich selbst erkannte, erfasste mich ein Schaudern. Noch nie hatte ich mich auf diese Weise gesehen! Es war ein ganz anderes Gefühl, wenn ich mit Mike im Vorführraum saß und wir uns eine Szene aus einem Film ansahen, um uns in der uns gegebenen Rolle zu begutachten. Dort war ich als ganzes Ich präsent, sah auf der Leinwand zum Beispiel Jennifer oder Claire agieren, in deren Haut ich nur mental geschlüpft war.

Schemenhaft glitt Daryl auf mich zu. Bei der Berührung verwoben wir uns miteinander, flossen durcheinander und genossen ein Gefühl von Zärtlichkeit, das der materielle Körper kaum so intensiv empfinden kann. Unsere fließenden Lichtkörper trennten sich. Ich befand mich über Daryls Kopf, sie schwebte über meinem.
Genau in diesem denkwürdigen Augenblick teilte ein greller Blitz die schweren, schwarzen Wolken, die seit Tagen Unheil verkündend über der Insel hingen. Im nächsten Moment krachte ein fürchterlicher Donner grollend und polternd um das Haus. Ein Hund schlug wütend ein infernalisches Dauergebell an.
Dieser krachende Donnerknall hatte schwerwiegende Folgen. Die Astralkörper verschwanden blitzartig im darunter befindlichen Kopf und nisteten sich vor Schreck im falschen Leib ein …

  

Der noble Sarg

Roman
2003. 440 Seiten

Als die sechzehnjährige Nelly von ihrem Cousin Robert aufgenommen wird, scheint ihr Leben endlich in geordnete Bahnen zu kommen. Der frühe Tod der Mutter, die Trinksucht und der unberechenbare Jähzorn des Vaters haben das Mädchen traumatisiert und schweigsam gemacht. Das sexuell freizügige Leben von Robert trägt nicht gerade dazu bei, ihre Abneigung Männern gegenüber abzulegen. Auch die Verlobung mit Bea legt Robert keine Zügel an. im Gegenteil, am Polterabend umgarnt er die junge Künstlerin Anita. Das Fest endet jedoch in einem Fiasko.

Leseprobe:
Ehrfürchtig beobachtete sie sein Imponiergehabe, flüsterte hingerissen: »Wie schön du bist, Rocky.«
Als er ihre Stimme vernahm, kam er nahe ans Gitter stolziert, legte den Kopf schräg und blinzelte sie an. Am Boden wirkte er ein wenig schwerfällig, trotzdem bewegte er sich nicht ohne eine gewisse Eleganz zu bewahren. Sie wich nicht zurück, als sein Schnabel durch die Stäbe hindurch ihre Jeans packte. Mit leiser Stimme erzählte sie Rocky aus ihrem Leben, staunte, wie einfach ihr die Worte über die Lippen kamen, jetzt, da sie sich einem Tier anvertraute.
Tief schaute sie in die glänzenden Äuglein des stillen Lauschers und fragte letztendlich: »Kannst du mir sagen, weshalb mein Papa meiner Mama immer wieder wehgetan hat? Er hat sie doch geliebt – und trotzdem … Bin ich an allem schuld, weil ich nie gern sprach? Jurai und andere Typen wollten mich auch immer zum Sprechen zwingen, aber ich konnte einfach nicht, verstehst du?«
Nellys Blick verdunkelte sich, sie biss sich auf die Unterlippe, stöhnte leise und lächelte den Vogel gequält an, der sich von ihr durch die Stäbe streicheln ließ. Welch eine Erleichterung war es für sie, ein Lebewesen gefunden zu haben, dem sie die ungeschminkte Wahrheit einfach so offenbaren konnte, ohne dass danach Fragen auf sie einprasselten, die sie nicht würde beantworten wollen.

In eine für sie völlig neue Welt eintauchend, vergaß Nelly für kurze Momente, was gewesen war. Wurde aber ihr Denkapparat auch nur für eine Sekunde nicht zu ungeteilter Aufmerksamkeit gefordert, so sah sie sich wieder in ihrem alten, armseligen, von Angst geprägten Leben. Einer Angst, die ihr nur Mama hatte nehmen können; als ihr Herz noch schlug. Lina war eine wundervolle Mutter gewesen und mit ihrer Tochter so eng verbunden, dass sie sich auch ohne Worte verstanden. Nellys ausgeprägte Introversion führte dazu, dass sie in Tennborg in die Sonderschule eingewiesen wurde, und Papa tat sich schwer mit dem Handicap seiner Tochter, verwünschte manchmal die ›stumme Mimose‹, die das Maul nicht auf Kommando aufbrachte. Linas unerschütterliche Liebe zu Mann und Kind hielt die Familie beisammen. Zweifellos liebte Paul seine schöne Lina und doch war er immer wieder grob zu ihr. Wie an jenem Abend. Es war eine Sache zwischen Eheleuten; im Bett.
Jedes Mal, wenn er Mama wehgetan hatte, ging Paul Kerr zur Beichte.
Er ging oft zur Beichte.
Nach Mamas plötzlichem Tod entsagte Papa dem Alkohol; fast ein ganzes Jahr


- Fortsetzung folgt -

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