Verzweifelte Liebe von Artem Sharaburin

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An der Schläfe von ihm, spürte er einen Lauf;
Aus Verzweiflung, träumte vom Tod er.
Wegen Liebe nur, nahm er das Streben in Kauf,
Ohne sie, war sein Leben bloß Folter.

Leises Klicken, und schon war die Waffe bereit,
Zum Erlösen, vom ewigen Leiden.
Für ihn war Liebe etwas, was Leben verleiht,
Tote, konnte er jetzt nur beneiden.

 
Die Finger umklammerten fester den Griff,
Der Lauf, grub sich tiefer ins Haar.
Er schloss seine Augen fest, und begriff,
Es ist nun vorbei, denn das Ende ist nah.

Vergeblich versuchte er sie zu vergessen,
Doch dachte er immer an sie.
Von ihr, war er nahezu, fast schon besessen,
Ihr Fehlen, zwang ihn in die Knie.

In seinem Gesicht, eine einsame Träne,
Ins Nichts, schaute er traurig drein:
Mit ihr, war sein Leben, die glücklichste Strähne,
Ohne sie, wollte er nicht mehr sein.

„Verflucht sei die Plage, für alles und jeden,
Die Plage, die man -Liebe- nennt!
Mir würde es reichen, mit ihr bloß zu reden,
Doch sie schweigt, weil sie Liebe nicht kennt.

Verflucht sei die Liebe, die stört uns beim Leben,
Die foltert uns stets, Tag für Tag.
Sie lässt uns verzweifeln und hemmt unser Streben,
Zu Leben, verlangsamt, vom Herzen, den Schlag.

Ich will nicht mehr leben, für mich ist es sinnlos,
Im Himmel, vergess’ ich mein Schmerz.
Verweh’n meine Asche, soll ein frischer Windstoß,
Damit nichts verspürt mehr mein Herz.“

Viel später verstand sie, er liebte sie wirklich,
Und sie liebte ihn ebenfalls.
Sie wusste nun sicher, mit ihm währ sie glücklich,
Schuld, jagte ihr nun, einen Kloß in den Hals.

Sie stand neben ihm, ganz zitternd und weinte,
Der Boden um ihn, er war rot.
Es fing an, als sie seine Frage verneinte,
Die Antwort, war Grund, für den einsamen Tod.

Veröffentlicht am:
11:21:10 21.10.2009

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