Zu viele Menschen auf der Welt?

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Wir sind Exoten, wir erlauben uns drei Hunde, Wir leben mit ihnen, wir freuen uns an ihnen, wir haben sie versichert und versteuert. Wir wissen, daß nicht alle Leute Hunde mögen und nehmen Rücksicht . Das heißt, in der Stadt gehen wir mit Tüten und nutzen sie im Notfall, unsere Hunde bellen nicht rum und sind in der Stadt grundsätzlich an der Leine. (Wir haben viel zu viel Angst um unsere geliebten Haustiere im Verkehr!) Übrigens wohnen wir hier schon 50 Jahre und hätten noch den 1. Krach mit Nachbarn zu bekommen. Soviel zu uns!

Aber kaum ein Tag vergeht wo nicht  irgendwo  irgendwelche Animositäten entstehen, verbal oder auch tätlich, wenn nach den Hunden vom Rad aus getreten wird z B. wie es schon vorkam.

Wir gehen mit den Hunden durch den Wald. Die Hunde sind nicht angeleint, sie folgen wunderbar, kommt ein Radfahrer, rufen wir sie her und sie sitzen, bis der Radfahrer vorbei ist.

Dennoch geht es oft nicht ohne blöde Bemerkungen ab.

Wir gehen in eine Gebiet, wo eine Streuobstwiese ist. Viel Fallobst liegt dort und vergammelt. Niemand pflückt das Obst, niemand sammelt es auf. Einige wenige Menschen tun es. Auf der Wiese spielen Hunde, die auf dem Weg dorthin sich mit Sicherheit längst gelöst haben. Sie kontakten, rennen und spielen, daß es eine Freude ist.

Da erscheint ein Radfahrer, macht Fotos von Menschen ohne sie um Erlaubnis zu fragen, dann spricht er sie an. Das Obst ist für die Tiere und Insekten (Dabei nehmen die Leute nur das Fallobst, was noch brauchbar ist. Viel ist zerplatzt, faul, angefressen, Niemand nimmt sowas auf)  es ist kein Hinweis auf den Eigentümer der Wiese oder daß betreten verboten ist, dennoch macht er so eine Welle, auch wegen der Hunde.

Dürfen die sich  denn überhaupt nirgendwo  mehr mal frei bewegen?

Solche Vorkommnisse sind einfach ärgerlich. Wie hat mal Reinhard Mey gesungen  über einen Antrag auf den Antrag für ein Antragsformular?

Wir in unserer Regulierungswut  und einem Leben mit unglaublich viel Verboten und Anordnungen und Geboten müssen wirklich alles kommentieren und dem einen seine Eule ist des Anderen Nachtigall oder wie heißt der Spruch so schön?

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Und der Ton wird immer agressiver.

Schlimm ist das. überhaupt ist es heute so, daß nirgendwo mehr eine Maßnahme durchgebracht wird, zu der es keinen Widerspruch, keine Klagen gibt.

Wären wir Deutschen immer so gewesen, gäbe es nirgendwo Straßen, eine Autobahn, eine Eisenbahn u. andere Dinge mehr.

Es ist gut, daß wir in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit leben dürfen, aber wie heißt es auf Kölsch?

Mr kann och alles överdrieve!

Es fehlt der Gemeinsinn, Egoismus greift um sich, Nichts mehr ist mit Leben und leben lassen. Nur was ICH für gut befinde darf auch sein, ob es Andere anders sehen  oder stört, ist nicht wichtig.

Es fehlt  Gemeinsinn und das Dulden auch anderer Meinungen und Vorstellungen.

Überall macht sich der Egoismus breit, Es ist nicht mehr schön, in dicht besiedeltem Gebiet zu wohnen und sich wohl zu fühlen.

Kölner sagen: Jeder Jeck is anders oder Jeck loß Jeck elans. Nur warum handeln sie immer weniger so in Köln und im Kölner Umfeld?

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© Karin Oehl

amanfang 2 270

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