Die Suche nach dem Sinn

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Gedanke löst sich aus der Zeile
und schwebt zu mir für eine Weile
und wie ich suche nach dem Grund
vergeht so manche nächtlich' Stund'

ich will des Rätsels Lösung finden
wie einen Strauß zusammenbinden
und füge Worte, Satz für Satz
schon näher rückt des Sieges Schatz

die Kerzen sind schon abgebrannt
und müde zittert mir die Hand
verlier' den Sinn für Raum und Zeit
mich übermannt nun Müdigkeit

und Worte durcheinander gehen
kann ihren Sinn nicht mehr versteh'n
und sinke müde in die Kissen
ich gebe auf, will nichts mehr wissen

der Schlaf wie Watte mich umfängt
ein Licht mich in die Ferne lenkt
ich höre Stimmen, seh' Gesichter
und ringsum brennen viele Lichter

und einer löst sich im Revier
sagt: "komm mein Kind und folge mir"
ich gehe mit – sicher Instinkt
nach vorn, wo mir die Lösung winkt

noch eine Biegung - mir wird klar
das Ziel es naht, wir sind nun da
dann zög're ich - was ist gescheh'n?
vor mir seh' ich drei Türen steh'n

sie sind verschlossen – alle gleich
und führen wohl in fremdes Reich
ich dreh mich um – will weg von hier
da sagt die Stimme neben mir

nun wähle Du die richt'ge Tür
nur eine zeigt die Lösung Dir
nur eine wird Dein Herze rühren
die andere wird zur Hölle führen

in Herzensnot wird mir ganz heiß
bei Gott, nun nicht mehr weiter weiß
hab ich zu weit mich vorgewagt
zu früh die Lösung mir erfragt?

was lockte mich, was wollt ich wissen?
Ich will zurück in meine Kissen
da bin ich weinend aufgewacht
das Zimmer hell, vorbei die Nacht

erleichtert stehe rasch ich auf
und widme mich des Tages Lauf
will gerne alles übersteh'n
auch wenn das Ziel noch nicht zu seh'n

da steht er mitten in dem Raum
wie Schattenbild, ich sah ihn kaum
mit leuchtend' Aug' und blondem Haar
nur schemenhaft nehm' ich ihn wahr

ich denk, der Traum fängt wieder an
da rührt er sich, der Schattenmann
und seine Stimme klingt im Raum
erinnert mich an meinen Traum

und als ich endlich finde Worte
frag - was er will an diesem Orte
da lächelt er und sagt dazu
"Du suchtest mich, sag ruhig DU!"

Ich stott're "ja – ja - in der Tat -
Die Nacht mich ganz verwirret hat
vielleicht hab ich zu früh gestellt
die wicht'ge Frage dieser Welt"

er spricht: "nun bin ich da hier nieden"
"ich bin die Lösung" und heiße FRIEDEN"





















Gedanke löst sich aus der Zeile
und schwebt zu mir für eine Weile
und wie ich suche nach dem Grund
vergeht so manche nächtlich' Stund'

ich will des Rätsels Lösung finden
wie einen Strauß zusammenbinden
und füge Worte, Satz für Satz
schon näher rückt des Sieges Schatz

die Kerzen sind schon abgebrannt
und müde zittert mir die Hand
verlier' den Sinn für Raum und Zeit
mich übermannt nun Müdigkeit

und Worte durcheinander gehen
kann ihren Sinn nicht mehr versteh'n
und sinke müde in die Kissen
ich gebe auf, will nichts mehr wissen

der Schlaf wie Watte mich umfängt
ein Licht mich in die Ferne lenkt
ich höre Stimmen, seh' Gesichter
und ringsum brennen viele Lichter

und einer löst sich im Revier
sagt: "komm mein Kind und folge mir"
ich gehe mit – sicher Instinkt
nach vorn, wo mir die Lösung winkt

noch eine Biegung - mir wird klar
das Ziel es naht, wir sind nun da
dann zög're ich - was ist gescheh'n?
vor mir seh' ich drei Türen steh'n

sie sind verschlossen – alle gleich
und führen wohl in fremdes Reich
ich dreh mich um – will weg von hier
da sagt die Stimme neben mir

nun wähle Du die richt'ge Tür
nur eine zeigt die Lösung Dir
nur eine wird Dein Herze rühren
die andere wird zur Hölle führen

in Herzensnot wird mir ganz heiß
bei Gott, nun nicht mehr weiter weiß
hab ich zu weit mich vorgewagt
zu früh die Lösung mir erfragt?

was lockte mich, was wollt ich wissen?
Ich will zurück in meine Kissen
da bin ich weinend aufgewacht
das Zimmer hell, vorbei die Nacht

erleichtert stehe rasch ich auf
und widme mich des Tages Lauf
will gerne alles übersteh'n
auch wenn das Ziel noch nicht zu seh'n

da steht er mitten in dem Raum
wie Schattenbild, ich sah ihn kaum
mit leuchtend' Aug' und blondem Haar
nur schemenhaft nehm' ich ihn wahr

ich denk, der Traum fängt wieder an
da rührt er sich, der Schattenmann
und seine Stimme klingt im Raum
erinnert mich an meinen Traum

und als ich endlich finde Worte
frag - was er will an diesem Orte
da lächelt er und sagt dazu
"Du suchtest mich, sag ruhig DU!"

Ich stott're "ja – ja - in der Tat -
Die Nacht mich ganz verwirret hat
vielleicht hab ich zu früh gestellt
die wicht'ge Frage dieser Welt"

er spricht: "nun bin ich da hier nieden"
"ich bin die Lösung" und heiße FRIEDEN"

amanfang 2 270

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