Flammen der Eifersucht

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Du spürst das Feuer in dir tanzen, spürst sein heißes Brennen,
Es gibt ein’ Grund zu lieben sie, doch kannst du ihn nicht nennen.
Doch sie, die dir versprochen hat zu lieben, ist mit ihm alleine;
Du dachtest sie liebt dich und bleibt für immer deine.

Es ist schon spät, du sitzt allein im Dunkeln,
Verzweifelt schaust du auf die Uhr; schon halb nach Zwei.
Du weißt, dass andre über die Affäre munkeln,
Und heller brennt, in deinen Augen, rotes Funkeln
Von deiner Last, die hängt an dir, wie Tonnen Blei.

Du spürst das Feuer in dir tanzen, spürst sein heißes Brennen,
Es gibt ein’ Grund zu lieben sie, doch kannst du ihn nicht nennen.
Doch sie, die dir versprochen hat zu lieben, ist mit ihm alleine;
Du dachtest sie liebt dich und bleibt für immer deine.

Die Sonne dämmert langsam schon, sich richtet auf,
Doch du sitzt noch allein, verzweifelt wartend.
Die Zeit noch ruhig, unbesorgt, nimmt seinen Lauf,
Und du noch sitzend, hoffst vom Herz darauf,
Dass du kein Fehler machst, zu warten sitzend.

Du spürst die Flammen in dir tanzen, spürst ihr heißes Brennen,
Es gibt ein’ Grund zu lieben sie, doch kannst du ihn nicht nennen.
Doch sie, die dir versprochen hat zu lieben, ist mit ihm alleine;
Du dachtest sie liebt dich und bleibt für immer deine.

Die Tür geht auf. Sie tritt hinein, bewegt sich schön, geschmeidig.
Die Fenster zu, der Flur liegt weit im Schatten.
Dein Herz ist hart, die Hände stark und steinig,
Berührst du ihre Haut, die schimmert weich und seidig,
Doch bleibt dein Herz, gefüllt von schwarzen Ratten.

Du spürst das Glühen in dir tanzen, spürst sein heißes Brennen,
Es gibt kein’ Grund zu lieben sie, drum kannst du ihn nicht nennen.
Denn sie, die dir versprochen hat zu lieben, ist mit ihm alleine;
Du weißt, sie liebt ihn und sie ist nicht länger deine.

Sie spürt das Feuer deiner Zärtlichkeit auf ihrer Haut.
Wie gerne würde sie, der Hand entweichen.
Sie hört wie deine Stimme langsam raut,
Die Waffe in der Stille, klickte laut;
Sie sah die Flinte langsam, seine Jacke streichen…

Das Ende, könnt ihr selber euch, allein erdenken.
Wie geht es aus? Vielleicht wird er verzeihen?
Ich weiß es nicht. So weit und menschentief, kann ich nicht denken,
Der Mensch kann selbst sein Leben, richtig lenken,
Doch schlagen sich sehr viele noch, aus diesen Reihen.

amanfang 2 270

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