50 zeilen über Krieg

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Schau, an dem Fluss, eine einsame Weide,
Die weint, mit gefallener Menschen dem Blut.
Sie steht hier allein, auf der brennenden Haide,
Wo fließt rotes Wasser, erzählt von dem Leide,
Den toten, dem Krieg und der Schlaglöcher Glut.

Sie kann uns erzählen, wie Kinder gefallen,
Wie Frauen erschossen und Männer getötet,
Auf ewig verstummten, im Sturmgewehr-Hallen
Und nun in den Flammen zu Asche zerfallen,
Wie Unschuldigenblut, die Erde errötet.

Und wenn wir verdammen, die jenen die töten,
Unsre Gatten und Kinder im Krieg,
Dann müssen wir wissen, dass trotz unsren Nöten,
Unsre Landsleute Stahl, zu Panzern verlöten,
Um durch Morde zu kommen zum Sieg.

Doch Menschen zu nennen, ich wag’ nicht die Meute,
Wie Tiere, wie Monster, sind gierig nach Blut.
Sie geh’n auf die Jagt, doch sie werden zur Beute
Und kümmern sich nur um die eigenen Häute,
Ersticken, an des eigenen Blutes der Flut.

Die Gier nach der Macht, lässt die Seele verkochen,
Und macht aus den Menschen, gefühllose Massen.
Wo ist die Regierung, die Frieden versprochen?
Sie hat sich in ihren Erdlöchern verkrochen,
Und man sieht, wie vor Angst sie erblassen.

Doch wieso auch die Frauen und Kinder betroffen,
Von dem Krieg, von den Morden und dem fließenden Blut?
Solln wir baldiges Ende des Krieges erhoffen,
Und drauf warten, dass wir von der Kugel getroffen,
Enden, als das Nest, für die Elende Erdwürmerbrut?

Stellt euch vor, Präsidenten würden selber Soldaten,
Und sie müssten zum Kampf, patriotisch.
Jenes Land, das sie früher vertraten,
Wird dann nun von ihn’ selber verraten
Und der Krieg würde enden idiotisch.

Doch, was ist nur der Sinn dieser Schlachtung?
Dient sie, für die Gewinnung der Rechte?
Nein, sie brauchen keine Beachtung,
Außerdem, gibt es nichts mehr als Verachtung.
Nein. Sie zeigen nur gern ihre Mächte.

Doch wird die Welt, die Stimme der Vernunft, nie mehr erhören,
Denn, wer will schon auf Geld und Macht verzichten?
Der Krieg, ist ein Komplott, das könnt ich schwören,
Und er hat sich als Ziel, uns zu zerstören
Und alles Gute auf der Welt, bloß zu vernichten.

Die Weide brennt, das Flussbeet voller Leichen.
Die Welt ist grausam, durch die vielen Kriege.
Der Frieden fern. Wir kön’n ihn nicht erreichen,
Doch wird der Gott, nie von der Seite weichen,
Von denen, denen Gier, nicht bis zum Halse stiege.

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amanfang 2 270

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