Heidelied

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Im Schatten einer Buche sitzt
ein alter Mann, total verschwitzt.
Das Hemd klebt an dem dicken Bauch,
zum Munde führt er einen Schlauch.

Der Wein rinnt rot die Kehle lang,
da hört von fern er den Gesang,
von einem jungen Mägdelein,
im warmen, gold'nen Sonnenschein.

Sie lehnt an einer alten Weide
am Rand der duftend grünen Heide.
Ein Lächeln ziert nun sein Gesicht,
ein Tag so schön wie ein Gedicht.

Und seelig schläft der Gute ein
im Heidesand, der rot vom Wein.

amanfang 2 270

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