Benehmen

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Benehmen

 

Manches kannst du nicht in Worte fassen
musst Widerspruch, schweigend unterlassen.
Wenn auch vieles, was an deine Ohre klingt
mit bangen, dich durchdringt.

Des Unholds  gesprochene Worte, recht bewusst gewählt
wohl wissend auch, was der Menschen Seele quält.
Den eigenen Puls, man fühlt ihn höher schlagen
möchte solchen Menschen, schon die Meinung sagen.

Reden hat mit diesen Leuten wohl nur wenig Sinn
ein Gespräch, es scheitert meistens am Benimm.
Lediglich was aus deren Munde kommt, bleibt Qual

in solcher Menschen Leben, wohl viel hundertmal.

Gebrochen wurde auf diese Weise manches Herz entzwei
weil gesprochen wurden, schmerzliche Worte, allerlei.
Zur rechten Zeit zu schweigen
hätte erspart, so manches Leiden.

Durchs täglich` Leben schreitet man recht sorgenvoll
erlebt Menschen, die sich benehmen schon wie toll.
Diesen Reim, ihn wollt` ich schreiben
da ich nicht schweigen wollt`, zu solchem Treiben.
Trennlinie 15

© Horst M. Kohl, November 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesie.de
www.abenteuer-literatur.de

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