Die Welt, ein Dorf

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Die Welt, ein Dorf

Geschwätz, so ganz im Vertrauen

 

Es gibt Menschen, die machen es sich zu Eigen

anderen, ihren Tag so richtig zu vergeigen.

Sie stänkern und kritisieren
als hätten sie Angst, etwas zu verlieren.

 

Hört man solche Schwätzer an
bemerkt man rasch, es ist nichts Wirkliches dran.

Schwätzer erzählen ihre „Geschichten“ so „ganz im Vertrauen“
die Brüder und Schwestern, diese Lauen.

 

Ob man dies` und das` denn schon wüsste

dabei blickt aus des Erzählers Augen, reines Gelüste.
Eine freundliche Unterhaltung an des Kaufmanns Theke
passt dem Schwätzer auch nicht ins Gehege.

 

Des Schwätzers Blick ist meistens gehetzt
hat er doch heute noch niemanden in „Kenntnis“ gesetzt.
Ist stets auf geduldiger „Zuhörers“ Suche
doch, kaum einer begibt sich auf seine Stufe.

 

Die Wenigen, die ihm noch schenken ihr Ohr
nahmen sein Geschwätz, mit lässigem Humor.

Erkannt als „Stänkerer“, hat`s in ihm genagt
Unwahrheiten, bei vielen sind eben nicht gefragt.

 

Nun ist es still um ihn geworden
geschlossen bleiben seines Mundes Pforten.

Lippen und Zunge hält er (noch) im Zaume
seitdem ist im Dorfe wieder, recht gute Laune.

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© Horst M. Kohl, 23. Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
www.jakobus-poesi.de

amanfang 2 270

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